Schlafprobleme in der Schwangerschaft

Was tun gegen Schlafstörungen in der Schwangerschaft?

In diesem Artikel erklären wir die Ursachen für Schlafprobleme in der Schwangerschaft und welche Hausmittel bei Schlafstörungen helfen können.

Bitte beachten Sie: Unsere Artikel können nicht den Rat eines Arztes ersetzen. Bei gesundheitlichen Problemen wenden Sie sich bitte immer an einen Arzt Ihres Vertrauens!

Wenn die werdende Mutter keinen Schlaf findet

Schwangere hat Schlafprobleme
Was tun gegen Schlafstörungen in der Schwangerschaft?
Foto: © Syda Productions

Eine Schwangerschaft bringt viele Veränderungen im Körper mit sich und daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn die werdende Mutter zeitweise mit Schlafstörungen zu kämpfen hat. Sofern diese nicht dauerhaft auftreten und zu gesundheitlichen Problemen führen, sind sie nicht besorgniserregend. Findet die schwangere Frau jedoch über längere Zeiträume keine Ruhe, sollte sie über geeignete Maßnahmen mit dem behandelnden Arzt oder der Hebamme sprechen. Beruhigungs- oder Schlafmittel sollten während einer Schwangerschaft niemals ohne ärztliche Absprache eingenommen werden. Selbstverständlich ist auch ein alkoholischer Schlummertrunk tabu.
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Diese Ursachen können Schlafprobleme in der Schwangerschaft haben

Schlaflose Nächte können in allen Monaten der Schwangerschaft auftreten und die verschiedensten Ursachen haben. Neben Grübeleien über die Zukunft spielen zum Beispiel hormonelle Umstellungen in den ersten Schwangerschaftsmonaten eine Rolle. Viele Frauen verspüren jedoch gerade in dieser Phase eine besondere Müdigkeit und ruhen daher tagsüber. Das kann zu Lasten des Nachtschlafes gehen. Auch Übelkeit und vermehrter Harndrang können in dieser Zeit zu Schlafmangel führen. Ab dem dritten oder vierten Schwangerschaftsmonat fühlen sich die meisten schwangeren Frauen besser und leiden seltener unter Schlafstörungen. Je mehr der Babybauch jedoch wächst, umso schwerer kann es sein, ein- oder durchzuschlafen. Besonders Rückenschläferinnen können nun ihre gewohnte Schlafhaltung nicht mehr einnehmen, sondern müssen auf der Seite schlafen. Andernfalls beginnt der Rücken schon nach kurzer Zeit zu schmerzen. Außerdem drückt das ungeborene Baby oft auf die Blase, sodass ein nächtlicher Gang zur Toilette unvermeidlich wird.
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Diese Hausmittel helfen bei leichten Schlafstörungen in der Schwangerschaft

Kommen Schlafstörungen in der Schwangerschaft nur gelegentlich vor, lassen sie sich meistens mit lange bewährten Hausmitteln behandeln. Die einfachste Methode ist es, vor dem Schlafengehen das Schlafzimmer ausreichend zu belüften und darauf zu achten, dass es in diesem Raum nicht zu warm ist. Vielen Frauen hilft es auch, vor dem Zubettgehen ein Glas warme Milch mit Honig zu trinken. Auf eine zu hohe Flüssigkeitszufuhr sollte jedoch in den Stunden vor dem Schlafengehen verzichtet werden, um den nächtlichen Harndrang nicht zu fördern. Seltener unter Schlafbeschwerden leiden schwangere Frauen, die moderaten Sport treiben, wie zum Beispiel Schwangerschaftsgymnastik oder Schwimmen. Auch Spaziergänge an frischer Luft fördern das Schlafbedürfnis. Eine wichtige Rolle spielt zudem die Ernährung in der Schwangerschaft. Schwer verdauliche Nahrungsmittel gehören nicht auf den Speiseplan für das Abendessen, da sie zu Verdauungsproblemen oder Sodbrennen führen können.
Text: H. J. / Stand: 22.09.2017

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