Der 7. Schwangerschaftsmonat

Eine Frau im 7. Schwangerschaftsmonat beim CTG
Im 7. Schwangerschaftsmonat ist es Zeit für das erste CTG
Foto: © Dron

Die Schwangerschaftswochen des
7. Monats im Überblick:

Zeit für das erste CTG

Jetzt beginnt das letzte Drittel der Schwangerschaft. Der Bauchumfang der werdenden Mutter nimmt kontinuierlich zu.

Viele Frauen klagen im 7. Schwangerschaftsmonat über Wassereinlagerungen. Schuld daran sind die Hormone und der Austausch des Fruchtwassers im Uterus. Das Ungeborene wird immer größer und beansprucht von Tag zu Tag mehr Platz im Bauch der Mutter. Die Gebärmutter drückt auf die inneren Organe, beispielsweise die Lunge oder den Magen. In Folge dessen treten ganz typische Schwangerschaftsbeschwerden wie Kurzatmigkeit oder Unwohlsein auf. Es kann auch zu Hämorrhoiden kommen, welche vor allem beim Gang auf die Toilette Probleme bereiten können. Aus den Brüsten der werdenden Mutter können erste Tropfen der Vormilch - des so genannten Kolostrums - austreten.
Wer bisher noch keine Babysachen besorgt hat, bei dem setzt spätestens jetzt der Nestbautrieb ein. Es wird gehäkelt und gestrickt, genäht und vorbereitet. Die Babyausstattung wird gekauft und der zukünftige Papa stellt seine handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis, in dem er beispielsweise die neuen Möbel für das Kinderzimmer zusammenbaut. Das gehört zur Erstausstattung

Das Baby im 7. Schwangerschaftsmonat

Bisher hatte der Fötus seine Augenlider geschlossen. Gegen Ende des 7. Schwangerschaftsmonates öffnet er sie wieder. Sein akustisches Wahrnehmungsvermögen wird immer ausgereifter. Den Herzschlag seiner Mutter, die Stimmen in seiner Umgebung und andere Alltagsgeräusche bekommt der Fötus gedämpft mit und immer öfters reagiert er auch darauf. Er mag es, wenn Mama oder Papa die Hand auf den Babybauch legen und so den Kontakt zu ihm suchen. Käme das Baby zu Beginn des 7. Schwangerschaftsmonates schon auf die Welt, so hätte es eine Überlebenschance von etwa 35 Prozent. In der 28. Schwangerschaftswoche sind es dagegen schon rund 80 Prozent. Zum Glück bleiben die meisten Babys aber noch einige Wochen dort, wo sie in Ruhe wachsen und sich weiterentwickeln können - im Bauch ihrer Mutter.

Entwickelt sich das Baby normal?

Ist noch ausreichend Fruchtwasser vorhanden? Wie ist der Zustand der Plazenta? Und sind bei der Mutter alle Werte im grünen Bereich? Aufschluss darüber gibt auch in diesem Monat die Vorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen. Jetzt ist auch die Zeit für das 1. CTG, auf welches sich die meisten schwangeren Frauen schon lange freuen. Mittels der Kardiotokographie (CTG) können die Herztöne des Ungeborenen abgehört und eine eventuell schon vorhandene Wehentätigkeit erkannt werden. Wer sich bisher noch keine Gedanken um den Geburtsort des Babys gemacht hat, der sollte sich sputen. Fast alle Kliniken und Geburtshäuser bieten die Besichtigung ihrer Räumlichkeiten an. Eine gute Gelegenheit, um mit Hebammen, Ärzten und Säuglingsschwestern in Kontakt zu kommen!
Mehr Infos über die verschiedenen Entbindungsorte
Text: K. L. / Stand: 06.10.2018

[Bitte beachten Sie: Unsere Artikel können nicht den Rat eines Arztes ersetzen. Bei gesundheitlichen Problemen wenden Sie sich bitte immer an einen Arzt Ihres Vertrauens!]

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