Der 5. Schwangerschaftsmonat

Eine Schwangere hält Kopfhörer an ihren Bauch
Im 5. Schwangerschaftsmonat kann der Fötus schon hören
Foto: © WavebreakMediaMicro

Die Schwangerschaftswochen des
5. Monats im Überblick:

Was passiert im fünften Schwangerschaftsmonat?

Im 5. Schwangerschaftsmonat können die meisten werdenden Mütter ihr Baby spüren (also die ersten Kindsbewegungen). Ein erhebendes Gefühl, welches die Beziehung zum Ungeborenen noch einmal intensiviert.

Fast alle Frauen können ihre Schwangerschaft nun so richtig genießen. Anfängliche Unpässlichkeiten gehören der Vergangenheit an und noch ist der Bauch nicht so dick, dass er im Alltag hinderlich wirkt. Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt um einen erholsamen Urlaub zu genießen. Ob allein mit dem Partner oder zusammen mit bereits vorhandenen Kindern - bevor der Nachwuchs das Licht der Welt erblickt, empfinden viele Familien diese Auszeit als sehr wohltuend. Als körperliche Veränderung bemerken werdende Mütter nun, dass ihre Brustwarzen größer werden und sich dunkler verfärben. So kann das Neugeborene diese nach der Geburt leichter finden.

Nun kann evtl. die Pränataldiagnostik hilfreich sein

Der Fötus wiegt am Ende des 5. Schwangerschaftsmonates zwischen 150g und 300g und erreicht eine Länge von etwa 15 cm. Das Gewicht und die Länge können zwar rechnerisch ermittelt werden - doch kommt es hier immer wieder zu Ungenauigkeiten. Neben diesen Angaben achtet der behandelnde Gynäkologe bei der Vorsorgeuntersuchung vor allem auf die Lage und den Zustand der Plazenta, auf die Fruchtwassermenge und auf die Bewegungen des Kindes. All das geschieht im Rahmen des 2. Ultraschallscreenings. Gibt es irgendwelche Auffälligkeiten, so erhält die Schwangere eine Überweisung zur Feindiagnostik. Bei diesem Termin werden unter anderem die Organe genauer untersucht und es kann gezielter nach Hinweisen auf eine eventuelle Behinderung geforscht werden.
Mehr über die Pränataldiagnostik

Der Fötus kann hören

Die Gebärmutter hat im 5. Schwangerschaftsmonat etwa die Größe einer Honigmelone erreicht. Der Fötus kann bereits hören und nimmt immer deutlicher Geräusche aus seiner Umgebung wahr. Sehr laute Töne mögen die meisten Ungeborenen nicht - aber sanfte Musik beispielsweise beruhigt sie. Der kleine Körper wird nun mit einer schützenden Schicht aus Fett bedeckt - der so genannten Käseschmiere. Sie sorgt dafür, dass die Haut des Fötus durch das Fruchtwasser nicht austrocknet. Und sie dient gleichzeitig als "Gleitmittel", damit sich das Baby am Termin leichter durch den Geburtskanal schieben kann.
Text: K. L. / Stand: 06.10.2018

[Bitte beachten Sie: Unsere Artikel können nicht den Rat eines Arztes ersetzen. Bei gesundheitlichen Problemen wenden Sie sich bitte immer an einen Arzt Ihres Vertrauens!]

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