Weihnachtsfeiertage 2018

Weihnachtsbaum am Kamin
Bedeutung der Weihnachtsfeiertage / Symbolbild: © 2mmedia

Erfahren Sie hier welche Bedeutung die Weihnachtsfeiertage haben:

Bedeutung der Weihnachtsfeiertage

Weihnachten, auch Christfest genannt, soll bereits seit dem Jahr 336 nach Christi als Gedächtnisfest zur Geburt von Jesus gefeiert worden sein. Der kirchliche Weihnachtszyklus reicht vom 1. Adventssonntag bis zum Dreikönigstag am 6. Januar, der auch als Heilige Drei Könige oder Hochneujahr bekannt ist. Die Hauptfeierlichkeiten beginnen am 24. Dezember mit dem Heiligen Abend und gehen in vielen Ländern bis zum 26. Dezember. Neben Ostern ist das Weihnachtsfest eines der Hauptfeste im Christentum. Die Feiern und das Brauchtum sind nicht überall gleich. Es gibt nicht nur weltweit Unterschiede, sondern sogar innerhalb Deutschlands.

Heiligabend

Der 24. Dezember ist der Vorabend des eigentlichen Weihnachtsfestes und wird der Heilige Abend, Heiligabend, Weihnachtsabend oder Christabend genannt. Während dieser Tag in vielen Ländern ein gesetzlicher Feiertag ist, an dem üblicherweise nicht gearbeitet werden muss, ist dies in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein nicht der Fall. Allerdings sehen viele Landesgesetze den 24. Dezember als sogenannten stillen Tag mit gewissen Einschränkungen vor, die sich jedoch von Bundesland zu Bundesland unterscheiden können. In den meisten Fällen sind die Zeiten der Hauptgottesdienste, also am Nachmittag und am Abend, geschützt, sodass dann üblicherweise nicht mehr gearbeitet wird. Für Arbeitnehmer bedeutet das zumeist, dass für einen ganzen freien Heiligabend ein halber Urlaubstag angerechnet wird. Am Heiligabend findet in vielen Gegenden die Bescherung durch den Weihnachtsmann, Knecht Ruprecht oder das Christkind statt. Die Familie versammelt sich dazu in der Regel um einen reich geschmückten Nadelbaum, Weihnachtsbaum oder Christbaum genannt. Manche Familien besuchen vor oder nach der Bescherung einen Gottesdienst. Beliebtes Essen am Heiligabend ist in einigen Regionen Kartoffelsalat mit Würstchen, während woanders bereits ein Festessen aufgetischt wird. Meistens handelt es sich hierbei um einen Gänsebraten mit Rotkohl, Grünkohl und Klößen oder um Karpfen.
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1. Weihnachtsfeiertag

Der wichtigste und erste Festtag des Weihnachtsfestes ist der 25. Dezember. An diesem Tag wird die Geburt von Jesus Christus gefeiert. Urkundlich wurde der 25. Dezember erstmalig durch den römischen Kalligraphen Furius Dionysius Filocalus im Jahr 354 nach Christi in einem aufwendig gestalteten Kalenderwerk erwähnt. Er zog hierfür römische Quellen von 336 nach Christi hinzu. Ab wann das Datum in Deutschland als Weihnachtsfeiertag galt, ist nicht eindeutig belegt. Es wird angenommen, dass dies zur Mitte des 8. Jahrhunderts nach der Veröffentlichung von Beschlüssen der Bairischen Synode geschah. Am 1. Weihnachtsfeiertag finden in den evangelischen und katholischen Kirchen Gottesdienste und Christmetten statt. In den Familien kommt ein großes Festessen auf den Tisch und die Zeit wird gemeinsam mit Verwandten und Freunden genossen.
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2. Weihnachtsfeiertag

Wie der 1. Weihnachtstag ist auch der 26. Dezember in vielen Ländern ein gesetzlicher Feiertag. Wenig bekannt ist, dass dieser Tag auch Stephans-, Stefani-, Stephani- oder Stephanustag genannt und als Gedenktag für den ersten christlichen Märtyrer Diakon Stephanus begangen wird. In einigen Regionen gibt es ihm zu Ehren spezielle Bräuche, aber auch in den Kirchen wird seiner gedacht. Menschen, die der christlichen Religion nicht angehören oder diese nicht ausüben, nutzen den 2. Weihnachtstag meistens zum Entspannen und zur Besinnung.
Text: H. J. / Stand: 13.12.2018

Weihnachten mit Familie

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