Weihnachtsurlaub mit Kindern

Winterlandschaft
Wohin in den Weihnachtsurlaub? Zum Beispiel in die Berge! - Foto: © Netzer Johannes

Das traditionelle Weihnachtsfest ist nicht jedermanns Sache. Manche verbringen den Weihnachtsurlaub in der Sonne, andere fahren mit den Kindern in die Berge wo Schnee liegt oder mieten eine romantische, abgelegene Hütte für die ganze Familie. Wir geben hier ein paar Tipps, damit der Weihnachtsurlaub mit Kindern kein Desaster wird.

Weihnachtsurlaub - Tipps für unvergessliche Tage zwischen den Jahren

Wenn die Tage immer kürzer werden und die Temperaturen sinken, träumen viele Menschen von einer Auszeit unter südlicher Sonne. Andere wiederum wünschen sich ein paar unbeschwerte Tage im verschneiten Winterwald. Gern werden dafür die sogenannten Tage zwischen den Jahren genutzt, denn wenn die Weihnachtstage günstig fallen, müssen nur wenige Urlaubstage genommen werden. Bevor der Weihnachtsurlaub geplant wird, müssen aber einige Aspekte berücksichtigt werden, damit die Ferientage zum großen Erfolg werden.
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Wohin soll der Weihnachtsurlaub gehen?

Ob Badeurlaub in der Karibik oder Skiferien in den Bergen - das Reiseziel hängt ganz von den Vorlieben der Reisenden ab. Familien mit Kindern entscheiden sich häufig für den Weihnachtsurlaub im Schnee, denn was ist schöner, als zur Weihnachtszeit zu rodeln oder einen Schneemann zu bauen. Viele Veranstalter bieten spezielle Weihnachtsreisen an, bei denen nicht nur traditionelle Weihnachtsessen serviert werden, sondern auch die Räume festlich geschmückt sind. Weihnachten im Schnee kann man zum Beispiel in Oberbayern, in Ost-Norwegen, in den italienischen Dolomiten oder im tschechischen Riesengebirge erleben. Sonne, Strand und Palmen - wer diese Kombination bevorzugt, genießt den Weihnachtsurlaub zum Beispiel in Thailand, in Kuba, auf den kanarischen Inseln oder in Florida.

Die Planung des Weihnachtsurlaub mit Kindern

Wer allein verreist, hat es einfach, denn er kann seine Reisepläne ganz nach eigenem Gusto gestalten. Paare und Familien sollten sich indessen über das Urlaubsziel einig werden, damit der Weihnachtsurlaub für alle Reisenden ein angenehmes Erlebnis wird. Ist das Reiseziel eingegrenzt, kann man Angebote einholen. Heutzutage ist das über viele Reiseportale im Internet möglich, doch auch die guten alten Kataloge im Reisebüro haben längst nicht ausgedient. Empfehlenswert ist es, vor der Buchung Informationen über das Reiseland einzuholen, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Auskunft geben die Mitarbeiter im Reisebüro. Auch auf der Website des Auswärtigen Amtes erhält man nützliche Informationen, beispielsweise ob und welche Impfungen benötigt werden oder ob Reisewarnungen aufgrund von Terrorgefahr oder Unwettern vorliegen.

Vor der Weihnachtsreise muss Urlaub beantragt werden

Bevor die Reiseplanungen beginnen, sollte mit dem Arbeitgeber abgeklärt werden, ob der Urlaub für die gewünschte Zeit gewährt wird. Zwar schreibt das Bundesurlaubsgesetz vor, dass die Wünsche des Mitarbeiters bei den Urlaubsterminen berücksichtigt werden müssen, aber es gibt Ausnahmen, wenn dringende betriebliche Belange vorliegen. Das kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn aufgrund des Urlaubs zu wenig Mitarbeiter im Betrieb arbeiten und der tägliche Ablauf dadurch massiv gestört wird. Aus diesem Grund sollte der Weihnachtsurlaub so früh wie möglich beantragt werden. Auch Jahresabschluss- und Inventurarbeiten können übrigens dazu führen, dass der Arbeitgeber den Urlaub aufgrund dringender betrieblicher Verlange nicht gewährt. Fein raus sind Arbeitnehmer, wenn der Betrieb zwischen Weihnachten und Silvester sowieso geschlossen bleibt. Dann steht einer Reise nichts mehr entgegen.

Vor der Reise die Gültigkeit der Ausweisdokumente rechtzeitig kontrollieren

Je nachdem, wohin die Reise geht, werden der Personalausweis oder ein Reisepass benötigt. Für Reisen innerhalb Deutschlands oder der Europäischen Union (EU) reicht der Personalausweis aus. Geht die Tour ins außereuropäische Ausland, muss der Reisepass vorgelegt werden. Bereits bei den ersten Reiseplanungen sollte überprüft werden, ob die benötigten Ausweispapiere noch gültig sind, denn für neue Dokumente wird etwas Vorlauf benötigt. Hinzu kommt, dass es in vielen Städten schwer ist, rechtzeitig Termine auf dem Bürgeramt zu bekommen. Zwar stellt die Bundespolizei im Notfall einen Notreisepass aus, aber andere Staaten sind zur Anerkennung von Ersatzdokumenten nicht verpflichtet. Somit können diese von ausländischen Grenzbehörden abgelehnt werden und das Reisen erfolgt damit auf eigenes Risiko. Auf der Website der Bundespolizei kann man jedoch erfahren, welche Länder die Dokumente aktuell akzeptieren.

Impfungen und Reisekrankenversicherung

Abhängig vom Reiseziel muss außerdem der Impfstatus aller Mitreisenden überprüft werden. Ausreichender Impfschutz ist vor allem für Reisen nach Asien, Afrika sowie Süd- und Mittelamerika notwendig. Bis sich nach der Impfung ein Basisschutz aufgebaut hat, können je nach Art mehrere Wochen vergehen. Deshalb müssen die Impfungen möglichst frühzeitig erfolgen. Sinnvoll kann der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung sein. Die reguläre Krankenversicherung gewährt in der Regel nur die Erstattung von Kosten, die bei Krankheit oder Unfall im europäischen Ausland entstehen. Wird man im außereuropäischen Ausland krank, bleibt man ohne eine Zusatzversicherung auf den Kosten sitzen. Wer eine Kreditkarte hat oder Mitglied eines Automobilclubs ist, genießt eventuell dadurch bereits den Auslandskrankenschutz, weil diese Leistung häufig mit angeboten wird.
Denken Sie auch an eine Reiserücktrittskostenversicherung!

Geschenke nicht vergessen

Auch wenn man Weihnachten nicht zu Hause verbringt, feiern viele an Heiligabend dennoch. Mit der Familie zusammensitzen, Geschenke austauschen und an das vergangene Jahr zurückdenken gehört für die meisten einfach dazu. Deshalb sollten Sie rechtzeitig Weihnachtsgeschenke kaufen, verpacken und vor allem mitnehmen! Feiern Sie mit anderen Familienangehörigen zusammen, sollte evtl. vorab die Menge der Geschenke begrenzt werden. Sonst passiert es schnell, dass vor allem die Kids sehr viele Geschenke erhalten und die Eltern dann nicht wissen wie sie diese nach Hause transportieren sollen.
Text: H. J., K. F. / Stand: 16.11.2017

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