Gestaltung des Weihnachtsfestes

Weihnachtsgeschenke unterm Weihnachtsbaum
Ein Weihnachtsbaum sollte bei keinem Weihnachtsfest fehlen
Foto: © mao-in-photo


Inhaltsverzeichnis dieses Artikels:

Tipps für die Vorbereitungen des Weihnachtsfestes

Die meisten Menschen begehen das Weihnachtsfest wie folgt:

Sie fangen im November an ihre Wohnungen zu dekorieren, sie kaufen Geschenke für die Lieben ein, backen unzählige von Plätzchen und Gebäcken und etwa eine Woche vor Weihnachten wird der Christbaum aufgestellt. Und zu guter Letzt kommt natürlich der langersehnte Heilige Abend, an dem die ganze Familie zusammen ist, es eine große Bescherung mit Geschenken gibt und ein traditionelles Weihnachtsessen, meistens mit Pute oder Gans. Doch wenn man einmal aus den Traditionen ausbrechen und alles anders gestalten möchte, kommt immer wieder die gleiche Frage auf: Wie gestaltet man am besten das eigene Fest? Es ist egal, ob man auf aktuelle Trends zu Weihnachten setzt oder es altbewährt begeht. Das Wichtigste hierbei ist doch sowieso das Zusammensein mit der Familie, das Fest der Liebe und Ruhe, bei dem man keinen Stress aufkommen lassen muss. Backen zu Weihnachten

Plastikbaum oder echter Christbaum?

Jedes Jahr wieder stellt man sich die Frage, ob man sich einen echten Christbaum anschafft oder eher einen aus Plastik. Der Christbaum aus Plastik hat den einzigartigen Vorteil, dass er nicht austrocknet und keine Tannennadeln verliert. Doch hier besteht der Nachteil auch darin, dass der Plastikbaum Plastik und Metall enthält, was biologisch nicht abbaubar ist. Der Vorteil eines echten Baumes hingegen ist, dass pro Baum, der geschlagen wird, 2-3 neue Pflänzchen gezüchtet werden, was dazu dient, dass noch mehr Sauerstoff produziert wird, was unzähligen Tieren einen Lebensraum bietet. Doch viele Menschen entscheiden sich jährlich für die echte Tanne. Damit wird nämlich ein Stück Tradition aus alter Zeit beibehalten. Aber es gibt auch Menschen, die sich einen künstlichen Christbaum anschaffen, denn dieser ist über viele Jahre lang nutzbar, sodass sich dieser Kauf preislich lohnt. Aber nicht nur deswegen, sondern auch aus dem einfachen Grund, dass künstliche Bäume so gemacht sind, dass sie nur schwer entflammbar sind.

Sicherheitsvorkehrungen für das Weihnachtsfest

Mutter und Tochter backen für Weihnachten
Plätzchen backen mit Mama macht Kindern Spaß
Foto: © Stefan Gräf

Zu den wohl wichtigsten Sicherheitsvorkehrungen zu Weihnachten, wenn man Kinder oder Tiere wie beispielsweise einen Hund hat, sind die für den Weihnachtsbaum. Wie oben erwähnt, sollte man mit echten Kerzen auf dem Baum aufpassen und ihn, wenn sie denn brennen, nicht aus den Augen lassen. Ebenfalls sollte man die schnell kaputt gehenden Christbaumkugeln, meistens aus Glas, in weiter Entfernung der Kinder aufhängen. Vielleicht den Glasschmuck nach oben und die gebastelten Dekorationen der Kinder weiter unten. Denn auch Hunde, besonders die jüngeren, versuchen gerne mal an eine Kugel zu kommen. Und wenn das passiert, kann das schmerzhaft für den Hund sein. Doch auch bei dem Festessen, wie eigentlich bei jedem Essen sollte man mit Kindern aufpassen, dass sie niemals an den Herd gehen. In extremen Fällen könnte man allerdings, auch des Christbaums wegen, so genannte Türgitter einsetzen, die es Kindern und Haustieren unmöglich macht, ein bestimmtes Zimmer zu betreten.

Echte Kerzen auf dem Baum?

Zu einer beliebten und alten Tradition gehören die echten Kerzen auf dem Christbaum. Doch vor allem in einem Kinderhaushalt sollte man hier vorsichtig sein. Es braucht nur einen kleinen Ausrutscher gegen den Baum und alles könnte in Flammen aufgehen, besonders wenn man einen echten Baum hat. Besonders jüngere Kinder und Tiere sind sehr neugierig, was bedeutet, dass es schnell passieren kann, dass sie an den Baum gehen. Also sollte immer ein Erwachsener im Raum sein, wenn die Kerzen auf dem Baum brennen. Die meisten Menschen benutzen in der heutigen Zeit leider nur noch unechte Kerzen und Lichterketten für den Christbaum. Das ist schade, denn die echten Kerzen verbreiten eine noch gemütlichere und festlichere Stimmung. Doch in Haushalten ohne kleine Kinder werden hin und wieder gerne noch echte Kerzen auf den Baum gesteckt. Für den Fall dass, sollte man immer einen Feuerlöscher oder Eimer Wasser parat haben.

Das Weihnachtsfest sollte gut vorbereitet sein

Alle Jahre wieder fragen sich unzählige Menschen, wie sie das Fest der Liebe am besten gestalten können, damit es auch wirklich das Highlight des Jahres wird. Am besten ist es doch sowieso, wenn die ganze Familie zusammenkommt. Großeltern, Kinder, Tanten und Onkel. Und der Heilige Abend wird unglaublich, wenn man folgendes beachtet: Man sollte im Voraus alles detailgetreu planen. Die Weihnachtsdekoration, der Christbaum, die Tischdekoration für das Weihnachtsessen und selbstverständlich das Weihnachtsessen an sich. Man sollte früh genug darüber im Klaren sein, was man braucht für diesen Abend. Am Heiligen Abend selbst wird es nämlich ziemlich schwierig noch etwas einzukaufen, denn viele Läden schließen früh an diesem Tag. Zu dem Fest selbst: Wie wäre es, wenn man zu der Bescherung eines der Kinder auswählt und es als "Christkind" die Geschenke verteilen lässt? Das ist für die Kinder etwas ganz besonderes.

Weihnachten ist Besinnlichkeit pur, aber es passieren auch sehr viele Unfälle zum Fest. Man sollte auf jede Eventualität vorbereitet sein. Damit Weihnachten zum Genuss wird, sollte man schon im Vorfeld wissen, wie man reagieren muss, wenn etwas schief läuft.
Text: J. H. / Stand: 16.11.2017

Weitere Ideen zur Gestaltung des Weihnachtsfestes:

  • Großes Festessen mit allen Verwandten
  • Besuch der Christmette
  • Ein Weihnachtsmann, der die Geschenke verteilt
  • Ein Familienurlaub in einer Berghütte
  • Urlaub am Strand - Wer Weihnachten mal ganz anders verbringen möchte

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