Mit der Familie auf den Weihnachtsmarkt

Ein Weihnachtsmarkt in Deutschland
Mit der Familie auf den Weihnachtsmarkt / Foto: © eyetronic

Tipps für den Weihnachtsmarktbesuch

Erfahren Sie hier wie der Weihnachtsmarktbesuch zum Erlebnis für die ganze Familie wird.

Erlebnis Weihnachtsmarkt mit der Familie

Was wäre die Vorweihnachtszeit ohne Weihnachtsmärkte? Die glitzernden Auslagen der Buden, Glühweinduft und der große Weihnachtsbaum sorgen nicht nur bei Kindern für leuchtende Augen. Kein Wunder, dass Weihnachtsmärkte ab der letzten Novemberwoche bei vielen Familien zu den liebsten Ausflugszielen gehören. Damit ein Besuch auf dem vorweihnachtlichen Markt zum vollen Erfolg für Kinder und Eltern wird, sind Vorbereitung und Planung auch hier das A und O.

Die beliebtesten Weihnachtsmärkte in Deutschland

  • Aachener Weihnachtsmarkt
  • Chemnitzer Weihnachtsmarkt
  • Nürnberger Christkindlmarkt
  • Stuttgarter Weihnachtsmarkt
  • Münchner Christkindlmarkt
  • Düsseldorfer Weihnachtsmarkt
  • Nostalgischer Weihnachtsmarkt Berlin
  • Lübecker Weihnachtsmarkt
  • Striezelmarkt Dresden
  • Erfurter Weihnachtsmarkt
  • Weihnachtsmarkt am Kölner Dom
  • Magdeburger Weihnachtsmarkt

Richtige Kleidung ist wichtig beim Weihnachtsmarktbesuch

Auch wenn die mitteleuropäischen Winter schon seit einigen Jahren Milde walten lassen, kann es für Kinder auf Weihnachtsmärkten schnell unangenehm werden. Eltern tun daher gut daran, auch die Kleidung an den geplanten Ausflug anzupassen. Eine warme Winterjacke, eine Mütze für die Ohren und auch ein Schal sind die Basis-Ausstattung, die auch auf dem Weihnachtsmarkt nicht fehlen darf. Wird es in der Menschenmenge etwas wärmer, kann die Jacke kurzerhand geöffnet werden, um unangenehmes Schwitzen zu vermeiden.
(Winterbekleidung für Kinder)

Da sich Kinder bei einem Weihnachtsmarktbesuch erfahrungsgemäß etwas weniger bewegen als beispielsweise beim Spazieren oder auf dem Spielplatz, sind Handschuhe und warme Stiefel unabdingbar. Durch das Stehen an den Ständen und Buden kriecht die Kälte des Bodens sonst allzu schnell nach oben und sorgt für schmerzende Füße. Gleiches gilt für die Hände. Dicke Handschuhe schützen Kinderhände beim Bummeln über den Markt, sollten jedoch ausgezogen werden, wenn eine Tasse Kinderpunsch getrunken wird. Sonst kann es durch den dicken Stoff zu einem kleinen Malheur kommen, wenn das Kind die Tasse nicht halten kann. Eine tolle Alternative für den Weihnachtsmarktbesuch ist auch der klassische Muff. Hier können Kinder je nach Bedarf ihre Hände wärmen, ohne dass Handschuhe immer wieder an und ausgezogen werden müssen.

Das Alter der Kinder

Auch das Alter der Kinder spielt eine wichtige Rolle, wenn ein Weihnachtsmarktbesuch ansteht. Kinder im Kindergarten- oder auch Grundschulalter verfügen in der Regel über eine recht geringe Körpergröße und gehen daher in dichten Menschenmassen unter. Hier ist es empfehlenswert, Weihnachtsmärkte nicht während der Stoßzeiten an Wochenenden oder am Abend zu besuchen, denn dann ist es in der Regel besonders voll. Schön für Kinder sind auch kleine und eher unbekannte Märkte, die weniger stark frequentiert sind als beispielsweise der Nürnberger Christkindlmarkt. Hier können sich die Kinder freier bewegen und der Nikolaus kann sich für jeden kleinen Besucher etwas mehr Zeit nehmen. Auch am Kinderkarussell entsteht auf kleinen Märkten kein unangenehmes Gedränge.

Zusätzlich sollte ein Weihnachtsmarktbesuch nicht allzu lange dauern. Wer gerne mehrere Stunden am Glühweinstand verbringt, tut das am besten an einem kinderfreien Tag. Oft sind die vielen Geräusche und Eindrücke für Kinder sehr fordernd, weswegen sie nach dem Besuch nur schwer zur Ruhe kommen. Gerade Kleinkinder ertragen den Trubel nicht immer problemlos und der Weihnachtsmarktbesuch wird stressig. Wer den Weihnachtsmarkt mit größeren Kindern besucht, kann jedoch problemlos einen ganzen Nachmittag dort verbringen. Wichtig ist nur, dass es allen Familienmitgliedern gut geht. Dann ist Vorfreude auf die kommende Weihnachtsmarktsaison garantiert.

Schleckermäulchen in Gefahr auf dem Weihnachtsmarkt

Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es nicht nur Glühwein und Kinderpunsch. Von heißen Waffeln über Zuckerwatte bis hin zu schokolierten Früchten, Lebkuchen und Crêpes ist hier nicht selten ein echtes Überangebot an süßen Sachen zu finden. Auch wenn Süßes zur Vorweihnachtszeit einfach dazugehört, sollten Eltern maßvoll damit umgehen. (Wieviel Süßigkeiten für Kinder?) Nicht nur der eigenen Figur, sondern auch dem Wohlbefinden der Kinder zuliebe ist es sinnvoll, maximal zwei süße Sachen an einem Nachmittag auf dem Weihnachtsmarkt zu erlauben. So bleiben Eltern und Kindern unangenehme Folgen wie Übelkeit und Bauchschmerzen erspart.
Text: A. W. / Stand: 16.11.2017

Einige Fakten über Weihnachtsmärkte

Welches ist der älteste Weihnachtsmarkt in Deutschland?
Ganz geklärt ist diese Frage nicht. Den Bautzener Weihnachtsmarkt gibt es wohl seit 1384, den Dresdner Striezelmarkt gibt es seit 1434. Beide sind bis heute bei Einheimischen und Touristen sehr beliebt.

Welches ist der größte Weihnachtsmarkt in Deutschland?
Der größte Weihnachtsmarkt ist wohl der Dortmunder mit über 300 Marktständen.

Welcher Weihnachtsmarkt hat die meisten Besucher?
Mit ca. 4 Millionen Besuchern ist das wahrscheinlich der Stuttgarter Weihnachtsmarkt.

In welcher Stadt gibt es die meisten Weihnachtsmärkte?
Hier dürfte Berlin unangefochtener Spitzenreiter sein. In der Hauptstadt finden in der Adventszeit mehr als 80 Weihnachtsmärkte statt.
Quelle: wikipedia.de

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