Winterurlaub mit der Familie

Tipps für den Skiurlaub mit der Familie

Wintersporturlaub in Familie heißt Schnee, Spaß, Ski- und Schlittenfahren oder aber nörgelnde Kinder in langen Schlangen am Skilift, nächtliche Dauerbeschallung von Apres-Skipartys und horrende Leihgebühren für das Wintersportequipment. Um den Sporturlaub im Winter samt Familie mit mehr Spaß und weniger Ärger genießen zu können, bedarf es bereits bei der Planung und Buchung auf einige wichtige Details zu achten.

Wohin geht die Reise?

Da Familien gern die Frühbucherangebote von Reiseveranstaltern und Hoteliers nutzen und sehr zeitig ihren Urlaub planen, um möglichst preiswert ihre Wintersportreise - oft noch während der Ferienzeit - zu buchen, brauchen sie ein schneesicheres Skigebiet damit der Urlaub nicht sprichwörtlich ins Wasser fällt. Dabei kommen nur familienfreundliche Skigebiete in Frage, um Schneespaß für alle zu garantieren.

Beliebte Reiseziele für den Skiurlaub:

  • Erzgebirge
  • Tirol
  • Allgäu
  • Bayrischer Wald
  • Schwarzwald
  • Harz
  • Zillertal
  • Tschechien
  • Polen

Was bieten familienfreundliche Skigebiete?

Sie punkten mit weniger Apres-Ski, dafür aber mit kindgerechten Liftanlagen und Kindern angepasster Gastronomie. Pisten für alle Mitglieder der Familie, angefangen beim kleinsten Pistenzwerg bis hin zum Profi in der Abfahrt, sind in verschiedenen Schwierigkeitsstufen im Angebot. Zudem gibt es extra noch separate Übungsgebiete für Kinder, in denen keine Gefahr durch passierende Wintersporturlauber besteht. Skigebiete, die sich durch ihre Familienfreundlichkeit auszeichnen, haben spezielle Ski-Angebote für Kinder im Programm. Die Rede ist hierbei nicht nur von Skischulen mit professioneller Betreuung, sondern auch von Kindertagesstätten, in denen schon die Kleinsten einfach nur Schlittenfahren gehen können. Ist das Gebiet zu überlaufen, sind lange Schlangen an den Skiliften und damit das Quengeln der Kinder vorprogrammiert. Günstig sind Buchungsangebote, in denen der Skipass bereits im Reisepreis enthalten ist.

Welche Unterbringung buchen wir?

Ob Hotel, Pension oder Ferienwohnung ist reine Geschmacksache. In Skigebieten haben die meisten Unterbringungen entsprechende Räumlichkeiten, um das Winterequipment der gesamten Familie aufzubewahren. Ferienwohnungen bieten Raum zum entspannen, wobei die Verpflegung dann selbst übernommen wird. Die meisten Hotels und Pensionen hingegen haben Frühstück, ein Lunch-Paket-Service und sogar Abendbrot im Angebot und überzeugen mit weniger Aufwand und mehr Bequemlichkeit für die Familien. Außerdem sind häufig Sauna oder Wellness-Angebote für die Zeit nach der Piste ein schlagkräftiges Argument. Des Weiteren macht es Sinn, bei der Buchung auch auf die Lage der Unterbringung zu achten. Wie weit ist es zum Skibus und wie oft fährt dieser? Wie lang ist der Weg ins Skigebiet bis zu den Liften oder Rodelbahnen bzw. den gespurten Loipen? Ist gegebenenfalls Gastronomie in der Nähe?

Heißt Wintersport nur Skifahren und Rodeln?

Natürlich nicht! Neben dem Langlauf, der Abfahrt und dem Rodeln sind Snowparks für Snowboarder interessant, oder einfach nur lange Wanderungen im Schnee, Schneeballschlachten, Schneemänner bauen oder ein riesen Spaß beim Tubing, dem Rodeln auf einem großen Reifen. Zwischendurch bietet ein Besuch im Spaßbad oder einer Sehenswürdigkeit der Region Abwechslung für alle.

Sicher ist sicher!

Nicht nur vor, sondern auch während der Reise steht Sicherheit an erster Stelle. Das beginnt bereits bei der Buchung mit dem Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung, gegebenenfalls einer Auslandskrankenversicherung und für Skifahrer besonders wichtig: einer Unfallversicherung. Außerdem heißt Sicherheit auch, einwandfreies Skizubehör zu besitzen oder auszuleihen, und dies auch zu verwenden, also dem Kind auch wirklich den Helm aufzusetzen usw.

Wintersporturlaub in Familie, also gemeinsam:

So sehr die schwarzen Pisten auch auf Skiern erfahrene Eltern locken, zum Schluss fahren Familien gemeinsam in den Urlaub, um Zeit miteinander zu verbringen. Kinder besuchen ganz gern vormittags eine Skischule, möchten aber nachmittags auch Zeit mit ihren Eltern verbringen. Der Besuch von einfacheren Pisten, bei denen die Kinder ihr neu erworbenes Wissen unter Beweis stellen können, ist besser geeignet, als die Kinder mit schweren Abfahrten oder zu weiten Langlaufstrecken zu überfordern.
Text: C. D. / Stand: 28.03.2017

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