Sonnenbrand

Frau cremt sich mit Sonnenmilch ein
Sonnenmilch hilft einem Sonnenbrand vorzubeugen
Foto: © Markomarcello

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel:

Sommer, Sonne, Sonnenbrand - Was tun?

Der Sommer stellt sich ein und damit auch das Bedürfnis, Sonne zu "tanken".

Was in angemessener Dosis Körper und Geist gut tut, entwickelt sich in der Überdosis schnell zum gefürchteten Sonnenbrand. Da dieser nicht unbedenklich ist, kommt es auf schnelle Hilfe an. Die wichtigsten Utensilien dazu dürften in jedem Haushalt zu finden sein.
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Hausmittel gegen Sonnenbrand

Schon bei einem leichten Sonnenbrand verlangt die Haut zur Regeneration eine ganze Menge Feuchtigkeit. Diese kann am Besten von innen geliefert werden, allererste Hilfe ist also trinken! Wasser ist in diesem Moment das ideale Getränk, an dem nicht gespart werden sollte. Aber auch die Haut selbst ist für Feuchtigkeit sehr dankbar. Diese kann idealerweise durch das Auftragen von Quark oder Jogurt bereitgestellt werden. Nebenbei tun die enthaltenen Milchsäurebakterien der Haut zusätzlich gut und helfen, den Heilungsprozess zu beschleunigen. Eine ähnlich gute Versorgung mit Feuchtigkeit liefern auch Kartoffel- oder Gurkenscheiben, mit schwarzem Tee oder Molke getränkte Umschläge lindern rasch den Schmerz.

Wenn der Sonnenbrand ein Fall für den Arzt wird

Leichte Sonnenbrände erfordern im Allgemeinen keinen Arzt. Wenn sich jedoch erste Brandblasen auf der Haut zeigen, dann reichen auch die Hausmittel nicht mehr aus. Sobald Brandblasen entstehen, spricht man von Verbrennungen zweiten Grades, die in jedem Fall vom Arzt behandelt werden müssen. Andernfalls drohen schlechte Verheilung und Wundinfektion. Ein eigenständiges Eingreifen, wie etwa das Öffnen der Brandblasen, kann jetzt fatale Folgen haben. Auch wenn keine Brandblasen zu sehen sind, können Schwindelgefühl, Schüttelfrost oder Fieber auf einen starken Sonnenbrand hinweisen. In diesem Fall sollte ebenfalls umgehend der Arzt eingreifen.

Nach dem Sonnenbrand ist Schonung angeraten!

Ob leichter oder schwerer Sonnenbrand, bis zur vollständigen Regeneration der Haut - durchschnittlich sind hier etwa 10 Tage einzuplanen - sollte die Sonne möglichst ganz gemieden werden. Schattige Plätze sollten also der Aufenthaltsort der Wahl sein. Kann man der Sonne nicht aus dem Weg gehen, sollten insbesondere die betroffenen Hautstellen mit Kleidung bedeckt bleiben, selbst wenn es aufgrund hoher Temperaturen unangenehm erscheint. Nachdem der Sonnenbrand offensichtlich abgeheilt ist und die Haut ihre Rötung verloren hat, kann man sich allmählich wieder der Sonne "nähern".

Sonnenbrand nicht auf die leichte Schulter nehmen!

Ein Sonnenbrand verheilt nach einigen Tagen in der Regel ohne Spur. Und doch trägt die Haut durch den Sonnenbrand einige Schädigungen davon, die sich mit jedem weiteren summieren. Vor allem Hautkrebserkrankungen werden durch viele Sonnenbrände begünstigt. Es lohnt sich also, schon im Vorfeld Maßnahmen gegen den Sonnenbrand zu treffen. Wer sich gern in der Sonne aufhält, sollte Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor wählen. Generell ist weniger Sonne oftmals mehr, speziell wenn es um das aggressive Sonnenlicht der Mittagszeit geht. Wer seiner Haut Gutes tun will, der pflegt sie nach jedem Sonnenbad mit reichhaltigen Cremes oder Lotions.
Text: D. D. E. / Stand: 28.03.2017

Sonnenschutzprodukte gehören auf jeden Fall in die Reiseapotheke!

[Bitte beachten Sie: Unsere Artikel können nicht den Rat eines Arztes ersetzen. Bei gesundheitlichen Problemen wenden Sie sich bitte immer an einen Arzt Ihres Vertrauens!]

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