Babyschwimmen

Mutter und Kind beim Babyschwimmen
Babyschwimmen macht auch den Eltern Spaß - Foto: © Tropical studio - Noch ein Foto: Baby badet

Erfahren Sie auf dieser Seite ab wann Babyschwimmen sinnvoll ist, wo man Kurse findet und was Eltern beachten sollten.

Babyschwimmen - Zum ersten Mal im Wasser

Das Angebot an Kursen für junge Eltern und ihre Babys könnte größer kaum sein. Von Babymassage bis hin zu PEKiP zielen solche Kurse darauf ab, die kindliche Entwicklung zu fördern und das Wohlbefinden der Kleinsten zu unterstützen. Auch Babyschwimmen gehört hierzu und kann für Babys und Eltern eine ganz besondere Erfahrung sein. Vor der Kursanmeldung sollten sich Eltern jedoch gut informieren.

Warum kann Babyschwimmen sinnvoll sein?

Beim Babyschwimmen gehen Eltern und ihre Kinder auf Tuchfühlung mit dem nassen Element. Hier bieten sich einige Vorteile, die auch für die kindliche Entwicklung sehr förderlich sein können. So lernen Babys in einem solchen Kurs schon früh, dass Wasser kein Grund für Angst ist und haben später weniger Schwierigkeiten im Umgang damit.

Zusätzlich sorgt der natürliche Auftrieb des Wassers für ein Gefühl von Schwerelosigkeit. Babys können sich hier sehr viel befreiter bewegen und ihren Körper kennenlernen. Daher sind Körperwahrnehmung und Motorik von Babys, die beim Babyschwimmen dabei waren, oftmals besser als bei Kindern ohne diese Erfahrung. Muskeln, die sich im Laufe der Zeit erst noch kräftigen müssen, werden beim Babyschwimmen sanft angeregt. Für Babys ist das wie ein Mini-Workout, das für eine bessere Konstitution sorgt und sich im weiteren Verlauf als förderlich erweisen kann.
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Wer bietet Kurse für Babyschwimmen an?

Babyschwimmen wird heute in nahezu jeder Stadt oder Gemeinde angeboten. Oft sind es Schwimmschulen oder auch Hebammen, die sich ganz bewusst auf dieses Kursangebot konzentrieren und regelmäßige Stunden veranstalten. Ein typischer Kurs umfasst dabei oft mehrere Stunden über einen Zeitraum von Wochen oder sogar Monaten. Wie viel Anbieter für einen Babyschwimm-Kurs verlangen, kann variieren. Es gibt Angebote für weniger als achtzig Euro und Kurse, die mit mehr als einhundert Euro zu Buche schlagen. Ob die jeweiligen Kosten auch wirklich fair sind, können Eltern leicht herausfinden. Vor allem die Anzahl der Kursstunden und auch bereits enthaltener Eintritt rechtfertigen höhere Preise.

Ab wann ist Babyschwimmen sinnvoll?

Auch wenn Babys schon vor ihrer Geburt mit Wasser in Kontakt waren, sollten Eltern eine Weile mit der Kursanmeldung warten. Immerhin muss der kleine Körper dazu in der Lage sein, seine Temperatur eigenständig zu regulieren. Wann das soweit ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Daher lohnt es sich, vor der Anmeldung mit einem Kinderarzt oder einer Hebamme zu sprechen.

Für gewöhnlich sind Babys ab einem Alter von rund vier Monaten bereit für die erste Schwimmstunde. Sinnvoll ist es hier, wenn auch die Rotaviren-Impfung bereits abgeschlossen wurde. Diese Impfung schützt vor einer gefährlichen Erkrankung des Magen-Darm-Traktes, die auch in öffentlichen Bädern übertragen werden kann. Mit der Impfung beginnen viele Kinderärzte oft schon in der zwölften Woche.
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Worauf sollten Eltern unbedingt achten?

Für Eltern ist es besonders wichtig, dass sich ihr Baby während der Schwimmstunden wohl fühlt. Daher sollte das Becken, in dem der Anbieter seine Kurse veranstaltet, wärmer sein als ein gewöhnliches Schwimmerbecken. Temperaturen zwischen 31 und 36 Grad erweisen sich als optimal, um auch die Kleinsten vor Gänsehaut und Frieren zu schützen. Darüber hinaus sollte das ausgewählte Becken so tief und groß sein, dass Eltern gut stehen und sich mit ihrem Baby frei bewegen können.

Mit einem Baby zum Babyschwimmen zu gehen, ist keine gute Idee, wenn das Kleine gerade krank ist oder war. Auch in den Tagen nach einer Impfung muss das Immunsystem sich zunächst wieder stabilisieren. Im Ernstfall sollten Eltern daher besser eine Stunde verpassen, um die Gesundheit ihres Babys nicht zu gefährden.

Zum Schwimmen mitbringen müssen Eltern indes nicht viel. In der Schwimmtasche vorhanden sein sollten:
  • passende Schwimmwindeln
  • ein Bademantel für das Baby
  • Handtücher
  • eine mobile Wickelunterlage
  • sowie Wechselkleidung und Windeln für nach dem Kurs
Gerade während der Wintermonate sollte das Baby nach dem Schwimmen gut eingepackt werden, um eine Erkältung zu verhindern. Ein Mützchen sowie ein warmer Anzug sind daher obligatorisch. (Wintermode für Babys)
Text: A. W. / Stand: 11.08.2018

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