Unterrichtsmaterialien für Schüler

Schüler beim Schreiben
Welche Unterrichtsmaterialien brauchen Schüler?
Foto: © Christian Schwier

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Diese Unterrichtsmaterialien benötigen Schüler täglich

Die Schulranzen unserer Kinder sind leider meist viel zu schwer. Mit Schließfächern und der Möglichkeit, bestimmte Unterrichtsmaterialien im Klassenzimmer zu lassen, versuchen Lehrer diesem Problem entgegen zu wirken. Und doch gibt es einige wenige Dinge, welche täglich in den Ranzen gehören.
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Hausaufgabenheft

Bereits ab der ersten Klasse müssen Kinder ein Hausaufgabenheft führen. Hier werden alle Hausaufgaben sowie wichtige Informationen zu Stundenplanänderungen, Veranstaltungen oder zusätzlich mitzubringenden Materialien eingeschrieben. So genannte "Hausaufgabenhefte für Schlaue" ersparen das wöchentliche Eintragen aller Fächer; dennoch müssen die jeweiligen Doppelseiten mit dem aktuellen Datum versehen werden. Schüler sollten das Hausaufgabenheft nach Unterrichtsschluss stets mit nach Hause bringen und beim Ranzen packen wieder in den Tornister stecken. Nur so haben sie selbst (und natürlich auch die Eltern) einen guten Überblick über alle Hausaufgaben und anstehenden Arbeiten.

Federmäppchen

Genauso unverzichtbar wie das Hausaufgabenheft ist das Federmäppchen. Was hier genau hinein muss, das variiert von Schule zu Schule und auch innerhalb der Klassen. Zur Grundausstattung gehören zwei Füllfederhalter, Ersatzpatronen, zwei Bleistifte, Buntstifte, Lineal, Anspitzer und Radiergummi. Vor dem nächsten Schultag ist es hilfreich, das Federmäppchen auf Vollständigkeit zu kontrollieren und gegebenenfalls die Stifte neu anzuspitzen.

Schlampermäppchen

In vielen Schulen ist es inzwischen üblich, dass die Kinder ein "Schlampermäppchen" besitzen. Hier hinein kommen Schere, Leimstift, Geo-Dreieck, Zirkel und was der jeweilige Lehrer sonst noch an zusätzlichen Materialien anfordert. Kann dieses Mäppchen aus organisatorischen Gründen nicht in der Schule verbleiben, so muss darauf geachtet werden, es beim Ranzen packen nicht zu vergessen.

Hausmappe

Je nachdem, welche Schule das Kind besucht und wie gewisse Dinge dort geregelt sind, wird bei Schuljahresbeginn eine Hausmappe angelegt. Sie dient dazu, alle wichtigen Informationen aufzunehmen, welche zwischen Eltern und Lehrern ausgetauscht werden. So wird die häufig als lästig empfundene lose Zettelansammlung vermieden, die ansonsten zerknittert im Ranzen ihr Dasein fristet. Die Hausmappe gehört genau wie das Hausaufgabenheft, das Federmäppchen und das Schlampermäppchen zu den Dingen, welche täglich mit zur Schule genommen werden müssen.

Individuelle Arbeitsmaterialien

Natürlich dürfen die für den jeweiligen Tag benötigten Bücher, Ordner, Hefte und sonstige Arbeitsmaterialien nicht im Ranzen fehlen. Je nach Schule gibt es hier große Unterschiede. Während die einen so viel wie möglich im (angemieteten) Schließfach lassen, müssen die anderen immer alle benötigten Materialien in ihrer Schultasche tragen. Manche Dinge, wie beispielsweise das Tafelwerk, werden fächerübergreifend benutzt und sollten daher am besten immer einen festen Platz im Ranzen haben. Auch der Taschenrechner darf ab einer bestimmten Klasse natürlich nicht mehr fehlen - genau wie ein linierter und ein karierter Block. In der Grundschule wird dagegen meist noch mit Heften gearbeitet und daher sind in der Regel in diesen Schuljahren keine Blöcke notwendig.

Damit der Schüler immer alles im Blick hat und nichts vergisst, macht es Sinn, einen kleinen Stichpunktzettel beim Ranzen packen parat zu haben. Selbstverständlich sollten alle Unterrichtsmaterialien - auch diese, welche stets im Ranzen verbleiben - regelmäßig auf Zustand und Vollständigkeit überprüft werden.
Text: K. L. / Stand: 15.11.2018

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