Rauchen in der Schwangerschaft

Schwangere zerbricht Zigarette
In der Schwangerschaft sollte man mit dem Rauchen
aufhören - Foto: © Kaarsten


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Schwangerschaft bedarf Schutz und Pflege

Es ist allgemeinhin bekannt, dass sich die Faktoren Schwangerschaft und Rauchen nicht gut vertragen. Trotzdem nehmen viele werdende Mütter keine Rücksicht auf Ihr Ungeborenes und rauchen weiter. Welche Gefahren aber bestehen für das Kind und was passiert, wenn man auf das Rauchen nicht verzichten kann?

Ob eine Schwangerschaft geplant ist oder sich eher überraschend einstellt, eines bleibt immer gleich: Für die werdende Mutter und für das ungeborene Kind ist in den kommenden Monaten viel Schutz und Pflege von Nöten. Vor allem der Genuss von Rauchwaren sollte während der Schwangerschaft vollständig eingestellt werden, da dem Kind sonst ernsthafte Probleme drohen können.
Im schlimmsten Fall kommt es zu einer Fehlgeburt. (Weitere Ursachen für eine Fehlgeburt)

Folgen für Mutter und Kind

Viele Mütter rauchen vor der Schwangerschaft und können auch während der Schwangerschaft die Finger nicht von den Zigaretten lassen. Untersuchungen haben immer wieder gezeigt, dass die in Zigaretten enthaltenen Giftstoffe dem Ungeborenen Schaden zuführen können, weil sich der entwickelnde Organismus nicht wie bei der Mutter gegen die inhalierten Giftstoffe wehren kann. So kann es durchaus sein, dass sich Missbildungen einstellen, die auf einen Mangel an Sauerstoff zurückzuführen sind.
Schäden durch das Rauchen sind allerdings nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. Auch wenn konkrete Missbildungen ausbleiben, leiden die Kinder in späteren Jahren an einem deutlich höheren Risiko, an Hautkrankheiten oder Asthma zu erkranken. Da man seinem Kind solche Risiken natürlich ersparen möchte, muss die Zigarette während der Schwangerschaft ausgelassen werden.

Gesundheitszustand des Ungeborenen

Immer wieder entwickeln sich heftige Diskussionen über das Rauchen in der Schwangerschaft. Zwar sind viele werdende Mütter einsichtig, andere können oder wollen aber das Rauchen dennoch nicht aufgeben. Starke Raucherinnen sollten daher zumindest versuchen, sich möglichst stark einzuschränken. Grundsätzlich gilt, je weniger geraucht wird, desto weniger Gefahr besteht für das Ungeborene. Raucht man während der Schwangerschaft, sollte man auf jeden Fall regelmäßig den Gesundheitszustand des ungeborenen Kindes überprüfen lassen, um Komplikationen möglichst ausschließen und frühzeitig Maßnahmen zur Gesunderhaltung ergreifen zu können. Alle notwendigen Untersuchungen führt der behandelnde Frauenarzt durch. Er steht aber auch mit Rat und Tat zur Seite, wenn die werdende Mutter das Rauchen zuliebe ihres Kindes aufgeben möchte.

Rauchen in der Schwangerschaft sollte tabu sein. Leider schaffen es einige Mütter dennoch nicht, sich von den Zigaretten loszusagen. Zwar ist ein kompletter Verzicht auf das Rauchen der beste Weg, aber auch ein starkes Einschränken mindert die Risiken für das Ungeborene schon erheblich. Sofern man auch während der Schwangerschaft raucht, sollte man die Gesundheit des ungeborenen Kindes permanent im Auge behalten. Nur so lassen sich eventuelle Gefahren zeitnah erkennen und Maßnahmen zur Gesunderhaltung ergreifen.
Text: D.D.E. / Stand: 15.11.2017

[Bitte beachten Sie: Unsere Artikel können nicht den Rat eines Arztes ersetzen. Bei gesundheitlichen Problemen wenden Sie sich bitte immer an einen Arzt Ihres Vertrauens!]

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