Schneeburg bauen mit Kindern

Mädchen liegt in ihrer Schneeburg
Wie baut man eine Schneeburg? - Foto: © Iuliia Sokolovska


Inhaltsverzeichnis dieses Artikel:

Anleitung zum Schneeburg bauen

Endlich! Gestern war die Welt da draußen nur von einer dünnen Schneeschicht bedeckt.

Aber über Nacht hat Frau Holle fleißig ihre Arbeit getan und uns eine dicke Schneedecke beschert. Die Autofahrer ärgert's, aber die Kids jubeln! Wollen wir eine Schneeburg bauen? Na klar - nichts wie raus in die weiße Pracht!

Schutz vor feindlichen Schneebällen

Nicht nur im Sand lassen sich kunstvolle Burgen bauen, auch aus Schnee entstehen perfekte Festungen, in denen man bei einer zünftigen Schneeballschlacht in Deckung gehen kann. Hier können die Kinder ein großes Lager an Schneebällen auftürmen oder ganz in Ruhe, auf dem Schlitten hockend, schönen warmen Wintertee schlürfen. Doch auch der Bau einer Schneeburg selbst ist schon ein großer Spaß. Je mehr Kinder daran beteiligt sind, umso größer kann am Ende die Festung werden. Manche Kids veranstalten auch einen Wettbewerb: wer baut wohl die größte Burg und welche sieht am schönsten aus?
Lesen Sie auch: Mein Kind hat Angst vor Schnee - Was tun?

Grundvorausetzungen für kleine Baumeister

Für eine Schneeburg braucht man in erster Linie Schnee. Viel Schnee. Mit Pulverschnee wird das Ganze aber nichts, da dieser nur sehr schlecht zusammenhält. Nasser Schnee - auch als Pappschnee bezeichnet - ist das ideale "Baumaterial". Eimer in verschiedenen Größen sowie Schippen und Schaufeln (je nach Anzahl der "Arbeiter") erleichtern den Bau der Burg ganz erheblich. Was braucht man noch? Nun, schöne warme Handschuhe und dicke Winterschuhe, in denen die Kleinen keine kalten Füße bekommen, sind absolut notwendig. Die Bekleidung sollte so gewählt werden, dass sich die Kids darin frei bewegen können. Der lange chice Wintermantel sollte dagegen lieber im Schrank bleiben...

So entsteht eine Schneeburg

Jetzt geht es los. Eine Schneeburg kann man auf ganz verschiedene Art und Weise bauen und der Phantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt.

Variante 1:

Der Schnee wird so zusammengeschaufelt, dass ein "Ring" entsteht. Da die Burg ja einen Eingang braucht, wird ein Teil davon offen gelassen. Nun fangen viele fleißige kleine und große Hände an, die Grundmauern der Burg festzuklopfen und immer weiter nach oben zu bauen. Regelmäßig muss neuer Schnee herangeschafft werden - das kann man gut mit einem Eimer tun. Den Schnee auf die bereits bestehende Mauer geben und wieder alles gut festklopfen.

Variante 2:

hier entstehen die Mauern der Burg aus "Klötzen". Den Schnee dafür immer fest in die Eimer drücken und umstülpen. Bei dieser Variante ist es ratsam versetzt zu bauen. Die zweite Reihe "Steine" wird also jeweils auf den Zwischenraum der darunter befindlichen Klötze gesetzt.

Variante 3:

ist gerade kein Eimer zur Hand, so können die Burgmauern auch aus Schneekugeln gebaut werden. Aus einem kleinen Schneeball entsteht durch das Rollen im Schnee mit der Zeit eine immer größere Kugel - und viele davon neben- und übereinander gelegt ergeben am Ende die Mauern der Festung. Zugegeben: diese Bauweise ist sehr zeitintensiv.

Eine Burg soll natürlich auch wie eine Burg aussehen. Stehen die Grundmauern, so kann man obenauf noch Zinnen bauen. Dafür wird dann der Schnee wieder fest in den Eimer gedrückt, dieser wird umgestülpt und auf die Mauer gesetzt. Jeweils mit etwas Abstand kommen die nächsten Zinnen an ihren Platz. Wer mag, der verziert seine Burg noch mit trockenen Zweigen oder bringt eine Fahne (vielleicht das selbst ausgedachte Familienwappen?) daran an.
Text: K. L. / Stand: 04.06.2019

Kinder & Jugendliche: