Babysitter für die Kinderbetreuung

Redaktion: K. F. / Letzte Aktualisierung: 18.08.2021

Babysitter sind oft Teenager
Ein Babysitter betreut für einige Stunden Ihr Baby - Beispielfoto: © nuzza11 - stock.adobe. com

Was macht ein Babysitter?

Ein Babysitter ist eine Person, die während der Abwesenheit der Eltern für eine vereinbarte Zeit die Betreuung der Kinder übernimmt. Deshalb sollte ein guter Babysitter nicht nur sicher im Umgang mit Kindern sein, sondern auch Spaß daran haben. Fachliche Qualitäten werden dabei von den Kindern häufig weniger wahrgenommen als menschliche. Je nach Alter des zu betreuenden Kindes oder der zu betreuenden Kinder muss der Babysitter gewisse Aufgaben erfüllen. Beim Säugling muss er in der Lage sein, die Windeln zu wechseln, ein Fläschchen zuzubereiten und zu geben und die oft nicht klaren Willensäußerungen zu deuten, die das Kind von sich gibt. Bei größeren Kindern dagegen ist es eher wichtig, dass sich der Babysitter auch durchsetzen kann, zum Beispiel wenn es um die Einhaltung von Schlafenszeiten geht, und dass er die Kinder sinnvoll beschäftigen kann.

Weitere Aufgaben des Babysitters:

  • Zubereitung des Essens (Fläschen aufwärmen, Mittagessen aufwärmen)
  • Beaufsichtigung beim Essen oder Füttern
  • Windeln und / oder Kleidung wechseln
  • Hausaufgabenbetreuung
  • Hinlegen zum Mittagsschlaf
  • Evtl. Begleitung zu Sport- und Freizeitaktivitäten
Babysitter betreuen die Kinder in der Regel nur stundenweise, meist abends, wenn die Eltern mal ausgehen möchten oder auch mal am Nachmittag, damit die Eltern Arzttermine oder Behördengänge erledigen können. Der Lohn und die Arbeitszeit werden meist nur mündlich vereinbart. Bucht man einen Babysitter über eine Agentur so hat dieser meist eine pädagogische Ausbildung. Fällt der Babysitter mal aus, kümmert sich die Agentur in der Regel um Ersatz, so dass den Eltern auch diese Aufgabe abegnommen wird.

Wo finde ich einen Babysitter?

Einen guten Babysitter findet man am besten durch Nachfragen in der direkten Umgebung. Viele Teenager zum Beispiel verdienen sich als Babysitter gerne ein Taschengeld, und im Idealfall kann man so einen Babysitter aus dem Bekanntenkreis oder der Nachbarschaft finden, zu dem auch das Kind schon ein persönliches Verhältnis hat, und dem man vertrauen kann. Bei der Suche nach einem Babysitter sind häufig auch der Kinderarzt oder die sozialen Städtischen Einrichtungen behilflich. Sie verfügen meist über einige Adressen und vermitteln gerne den Kontakt. Vor allem in Großstädten kann man die Suche nach einem Babysitter auch übers Internet versuchen. Wichtig ist, dass die Person pünktlich und zuverlässig ist. Im Idealfall hat der Babysitter einen Erste-Hilfe-Kurs für Babys und Kinder besucht und kann im Notfall helfen.

Das Kennenlernen ist wichtig

Haben Sie einen Babysitter gefunden, sollten Sie sich zunächst kennenlernen. Laden Sie die Person mal zum Kaffee trinken ein und schauen Sie wie sie mit dem Kind umgeht. Stimmt die Chemie zwischen allen Parteien, können Sie das Babysitten beginnen. Sprechen Sie genau ab was der Babysitter machen soll und wie sie es gern hätten, sonst kommt es schnell zu Streitigkeiten.

Babysitter - Kosten für die individuelle Betreuung

Die Babysitter Kosten sind nicht festgelegt. Schüler erhalten in der Regel für ihre Dienstleistung zwischen 5 und 10 EUR pro Stunde. Professionelle Babysitter verfügen zwar möglicherweise über mehr fachliche Qualitäten, es ist aber gar nicht gesagt, dass das zu betreuende Kind diese überhaupt benötigt oder zu schätzen weiß. Häufig sind dies Erzieherinnen oder Krankenschwestern im Erziehungsurlaub oder im Nebenberuf, die eine Weiterbildung zum Babysitter absolviert haben. Diese Fachkräfte verlangen meist einen weitaus höheren Stundensatz, der schon einmal bei 15 EUR liegen kann.

Wichtig:
Kommt der Babysitter regelmäßig sollten Sie ihn bei der Minijob-Zentrale anmelden, damit er unfallversichert ist und Sie die Leistung steuerlich absetzen können. Lesen Sie dazu auch: Haushaltshilfe anmelden
Ist der Babysitter volljährig gilt der aktuelle Mindestlohn. Informieren Sie sich dazu bei der Arbeitsagentur oder einem Steuerberater.

Fazit:
An oberster Stelle sollte jedoch der persönliche Eindruck stehen, den man von dem neuen Babysitter hat. Eine gegenseitige Sympathie ist unabdingbar, da ohne Sympathie kein Vertrauen entstehen kann, und das Kind dies intuitiv spürt. Auch sollte man dem Kind die Gelegenheit geben, den Babysitter erst einmal in Ruhe kennen zu lernen, bevor es ihm anvertraut und mit ihm alleine gelassen wird.

Lesenswerte Artikel:

Kinderbetreuung:

Kinder & Jugendliche:

[ Zum Seitenanfang ]