Babysitter für die Kinderbetreuung

Baby freut sich über den Besuch des Babysitters
Ein Babysitter betreut für einige Stunden Ihr Baby
Foto: © Nicole Effinger


Inhaltsverzeichnis dieses Artikel:

Was macht ein Babysitter?

Ein Babysitter ist eine Person, die während der Abwesenheit der Eltern für eine vereinbarte Zeit die Betreuung der Kinder übernimmt.

Deshalb sollte ein guter Babysitter nicht nur sicher im Umgang mit Kindern sein, sondern auch Spaß daran haben. Fachliche Qualitäten werden dabei von den Kindern häufig weniger wahrgenommen als menschliche. Je nach Alter des zu betreuenden Kindes oder der zu betreuenden Kinder muss der Babysitter gewisse Aufgaben erfüllen. Beim Säugling muss er in der Lage sein, die Windeln zu wechseln, ein Fläschchen zuzubereiten und zu geben und die oft nicht klaren Willensäußerungen zu deuten, die das Kind von sich gibt. Bei größeren Kindern dagegen ist es eher wichtig, dass sich der Babysitter auch durchsetzen kann, zum Beispiel wenn es um die Einhaltung von Schlafenszeiten geht, und dass er die Kinder sinnvoll beschäftigen kann.

Wo finde ich einen Babysitter?

Einen guten Babysitter findet man am besten durch Nachfragen in der direkten Umgebung. Viele Teenager zum Beispiel verdienen sich als Babysitter gerne ein Taschengeld, und im Idealfall kann man so einen Babysitter aus dem Bekanntenkreis oder der Nachbarschaft finden, zu dem auch das Kind schon ein persönliches Verhältnis hat, und dem man vertrauen kann. Bei der Suche nach einem Babysitter sind häufig auch der Kinderarzt oder die sozialen Städtischen Einrichtungen behilflich. Sie verfügen meist über einige Adressen und vermitteln gerne den Kontakt. Vor allem in Großstädten kann man die Suche nach einem Babysitter auch übers Internet versuchen.

Was kostet ein Babysitter?

Schüler erhalten für ihre Dienstleistung zwischen 5 und 10 EUR pro Stunde. Professionelle Babysitter verfügen zwar möglicherweise über mehr fachliche Qualitäten, es ist aber gar nicht gesagt, dass das zu betreuende Kind diese überhaupt benötigt oder zu schätzen weiß. Häufig sind dies Erzieherinnen oder Krankenschwestern im Erziehungsurlaub oder im Nebenberuf, die eine Weiterbildung zum Babysitter absolviert haben. Diese Fachkräfte verlangen meist einen weitaus höheren Stundensatz, der schon einmal bei 15 EUR liegen kann.

An oberster Stelle sollte jedoch der persönliche Eindruck stehen, den man von dem neuen Babysitter hat. Eine gegenseitige Sympathie ist unabdingbar, da ohne Sympathie kein Vertrauen entstehen kann, und das Kind dies intuitiv spürt. Auch sollte man dem Kind die Gelegenheit geben, den Babysitter erst einmal in Ruhe kennen zu lernen, bevor es ihm anvertraut und mit ihm alleine gelassen wird.

Stand: 11.08.2018

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