Kindergartenwechsel - Was ist zu beachten?

Mutter und Sohn freuen sich
Der erste Tag im neuen Kindergarten ist überstanden
Foto: © albert schleich


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Der Wechsel in einen anderen Kindergarten

Ob Umzug, Probleme mit den Erziehern, den anderen Kindern oder dem Betreuungsangebot - Gründe für einen Kindergartenwechsel gibt es viele.

Während Eltern diese Maßnahme mit einem mulmigen Gefühl betrachten, haben die Kinder meistens gar kein so großes Problem damit. Dabei sind sie doch am meisten betroffen und müssen sich erst einmal an die neue Umgebung mit den vielen fremden Gesichtern gewöhnen. Je nach Alter und Entwicklungsstand, gestaltet sich der Wechsel in einen anderen Kindergarten ziemlich unterschiedlich. Bei einem 2-jährigen Kind sind z.B. die freundschaftlichen Beziehungen noch nicht so ausgeprägt, wie bei einem 5-Jährigen. Ältere Kinder besitzen im Gegenzug bereits Fähigkeiten - wie das Anziehen oder der selbstständige Toilettengang - und verfügen daher über eine stärkeres Selbstvertrauen. Dafür fällt ihnen die Trennung von lieb gewonnenen Freunden umso schwerer. Im Grunde verkraftet jedes Kind einen Kindergartenwechsel. Wenn die Eltern und die neue Einrichtung das Kind unterstützen und ihm hilfreich zur Seite stehen, ist die Eingewöhnung selten ein Problem. So gewöhnen sich Kinder nach dem Umzug schnell ein

Vorbereitung auf den Kindergartenwechsel

Egal, aus welchem Grund der Kindergartenwechsel auch sein muss: Bereiten Sie Ihr Kind erst möglichst kurze Zeit vor dem Wechsel auf den neuen Kindergarten vor und machen Sie ihm Mut, dass es mit der neuen Situation zurechtkommt.

Schauen Sie sich den neuen Kindergarten im Vorfeld gemeinsam an. Viele Einrichtungen verfügen über eine eigene Homepage, auf der sich interessante Nachrichten, Fotos und Informationen befinden. Dies ist besonders bei einem kompletten Ortswechsel überaus hilfreich.
Bieten die Kindergärten Schnuppertage an, dann nehmen Sie dieses Angebot ruhig in Anspruch. Schauen Sie sich, wenn möglich, mehrere Kindergärten an, damit Sie einen Überblick über die pädagogische Arbeit, die Gruppenaufteilungen und die verschiedenen Räumlichkeiten bekommen.
Auch wenn Ihr Kind schon älter ist, wird es dankbar sein, wenn Sie beim ersten Kontakt mit der ungewohnten Umgebung und den neuen Bezugspersonen dabei sind.
Wenn Sie sich dann für einen Kindergarten entschieden haben, können Sie gemeinsam mit Ihrem Kind einen kleinen Brief an den neuen Kindergarten schicken, in dem sich Ihr Kind anhand eines Fotos und einem Steckbrief vorstellt. So wissen auch die anderen Kinder Bescheid, dass sie bald einen neuen Spielkameraden bekommen.

Der erste Tag im neuen Kindergarten

Der Neustart kann sich ähnlich gestalten, wie die allerersten Tage im alten Kindergarten. Rechnen Sie mit Tränen und Trennungsängsten und bleiben Sie anfangs im engen Gespräch mit den neuen Erziehern. Scheuen Sie sich nicht und nehmen Sie schnellstmöglich Kontakt zu den anderen Eltern auf.
Organisieren Sie Spieltermine am Nachmittag oder vereinbaren Sie ein Treffen auf dem ortsnahen Spielplatz, um sich und Ihr Kind schnell in die Gesellschaft zu integrieren. Hat es erst einmal ein oder zwei Freunde gefunden, dann ist der Anfang gemacht und das Kind lebt sich schnell in die neue Gemeinschaft ein.
Wie umgehen mit Kinderkummer?
Text: St. H. / Stand: 20.03.2019

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