Ausgewogene Ernährung für Kinder

Gemüse mit Gesicht
So macht Kindern Essen Spaß - Foto: © Martina Marschall


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Wie kann man Kinder ausgewogen ernähren?

Alle Eltern haben es schon mindestens einmal zu hören bekommen: "Ich mag das nicht!". Oft haben Kinder die Speisen, die sie verneinen nicht einmal probiert.

Vielleicht ist es die Farbe, der Geruch oder das Aussehen des Gerichtes. Kinder essen eben objektiv und sind eher neutralen, milden Geschmäckern zugewandt. Ihr Geschmackssinn entwickelt sich erst mit den Jahren, wird aber entscheidend von den Eltern mit beeinflusst. Da ist es kein Wunder, dass die Nudeln dem Kohl vorgezogen werden.

Doch immer nur Nudeln zu essen ist nicht nur langweilig, sondern auch sehr unausgewogen. Aber wie bekommt man Kinder nun dazu auch mal andere Lebensmittel zu essen?

Eltern als Vorbild

Oft essen Kinder auch nach dem Vorbild der Eltern. Was die Eltern nicht mögen, wird meist auch nicht auf den Tisch kommen. Wenn in einer Familie also kein Salat gegessen wird, werden die Kinder wahrscheinlich zukünftig auch keinen Salat essen. Eltern dienen nicht nur im Alltagsleben als Vorbild, auch beim gemeinsamen Genuss von Mahlzeiten. So sollte eine Familie eine ausgewogene Ernährung vorziehen und den Kindern auch einmal Lebensmittel anbieten, die die Eltern selbst nicht essen. Wenn die Kinder zumindest für das Probieren gelobt werden, ist das ein Anreiz für die Kleinen, immer mal wieder Neues auszuprobieren. Denn wer mag nicht gern gelobt werden?

Auf keinen Fall Zwang

Damit das Thema Essen nicht ein ständiger Streitpunkt am Esstisch wird, sollten Eltern bei der Essensplanung auch die Vorlieben ihrer Kinder berücksichtigen. Allerdings in einem gesunden Zwischenmaß. Keinesfalls sollten die Kinder das Sagen haben und bestimmen, was auf den Tisch kommt. Dann würde die Ernährung wahrscheinlich sehr einseitig werden. Da müssen die Eltern gegensteuern und zumindest gesunde Beilagen zum Lieblingsessen servieren. Aber essen sollte auf keinen Fall zum Kampf ausarten. Denn wenn Kinder etwas müssen, tun sie dies oft aus Trotz nicht.

Kreative Küche - das Aussehen macht´s

Ungeliebte Lebensmittel können von den Eltern auch attraktiver gemacht werden. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ob es ein Gemüsegesicht auf dem Teller ist, eine pürierte Gemüsesuppe oder ein Auflauf mit verstecktem Gemüse. Es kommt immer auf das Gesamtpaket an. Auch tun Eltern gut daran, die Mahlzeiten kindgerecht zu dekorieren. Ein gutes Beispiel sind Gemüsehäppchen, die auf bunten Käse-Spießen angeboten werden. Selbst die bei Kindern oft verschmähte Tomate bekommt halbiert, ausgehöhlt und auf einem hart gekochten Ei eine ganz neue Bedeutung - als Fliegenpilz!

Wenn ein Kind einmal etwas probiert hat und nicht mochte, heißt dies auch nicht, dass es dies nie mehr essen wird. Selbst die Geschmäcker von Erwachsenen ändern sich, warum also nicht auch bei Kindern? Deshalb sollte man ein Kind von einer Speise ruhig öfter probieren lassen, auch wenn diese in der Vergangenheit vom Kind abgelehnt wurde. Ab einem bestimmten Alter können Kinder beim Kochen auch mithelfen. Es macht den Kleinen dann oft mehr Spaß das zu essen, was sie selbst mit zubereitet haben. Auch hier bekommt man mit Speck Mäuse! Auch gemeinsames Essen mit der ganzen Familie wirkt Wunder!

Beliebte Kindergerichte:

Diese Gerichte kann man mit frischen Zutaten auch für eine ausgewogene Ernährung zurbereiten. Und eine Pizza mit frischem Gemüse schmeckt ja auch viel besser als eine tiefgekühlte aus dem Supermarkt.
Text: D. D. E. / Stand: 15.11.2018

Eine ausgewogene Ernährung gehört auch zu den Kneipp Prinzipien.
Aber welche Kneipp Anwendungen für Kinder sind sinnvoll?

[Bitte beachten Sie: Unsere Artikel können nicht den Rat eines Arztes ersetzen. Bei gesundheitlichen Problemen wenden Sie sich bitte immer an einen Arzt Ihres Vertrauens!]

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