Den Herbst genießen

Fit in die kalte Jahreszeit

Wenn die Tage deutlich kürzer werden, die Sonne viel von ihrer sommerlichen Kraft verliert, und die ersten Stürme aufkommen, weiß man auch ohne einen Blick auf den Kalender: Der Herbst ist da. Er wird oft als Übergangszeit bezeichnet, also noch nicht Winter, aber auch nicht mehr Sommer.

Trübe Jahreszeit gleich "Trübsal blasen"?

Und genauso fühlen sich viele Menschen: Sie trauern den warmen Monaten nach und wissen, dass es bis zum kalten Winter nicht mehr lang dauern wird. Das kann sehr stark auf die Stimmung schlagen, die durch Nieselregen und insgesamt trübes Wetter noch mehr gesenkt wird. Dabei weiß man seit geraumer Zeit, dass die Psyche sehr großen Einfluss auf das körperliche Wohlbefinden hat. Daher sollte man versuchen, die finstere Gemütslage zu überlisten: Schließlich hat der Herbst durchaus auch wunderschöne Seiten. Die farbigen Wälder sind nicht nur herrlich anzusehen, sondern ein Spaziergang - durch buntes Laub - schafft richtig viel Energie. Mehr über die Winterdepression

Schritt für Schritt zur guten Laune

Überhaupt ist Bewegung gerade jetzt besonders wichtig. Man sollte sich überwinden, auch bei schlechtem Wetter draußen zu sein. Winddicht eingepackt kann man sich herrlich gegen den Sturm stemmen. Danach schmeckt ein aromatischer Tee besonders gut. Und wenn das Wetter gar zu widrig ist? Fitness-Studios haben jetzt Hochsaison; und auch die Hallenbäder und Thermen freuen sich über Gäste. Mit sportlicher Betätigung wirkt man auch bestens den Fettpölsterchen entgegen, die sich durch die gehaltvollere Nahrung im Herbst leicht ansammeln.
Was unternehmen in den Herbstferien?

Früchte im Herbst

Ein Pilz im Wald
Im Herbst gehen viele Familien gern Pilze sammeln
Foto: © Tkni

Wenn der Sommer vorbei ist, sind nicht mehr alle Obst- und Gemüsesorten in so reichem Maß vorhanden wie noch in den Monaten davor. Dafür gibt es andere, die speziell im Herbst besonders gut schmecken. Das sind natürlich vor allem die Südfrüchte, aber auch verschiedene Kohlsorten haben jetzt Saison. Während Orangen & Co. nicht nur in der trüben Jahreszeit frische Farbakzente setzen, sondern auch den Körper mit notwendigen Vitaminen versorgen, dient das Gemüse außerdem dazu, den Darm in Schwung zu halten. Wer allerdings einen empfindlichen Verdauungstrakt hat, sollte zuvor den Hausarzt konsultieren.

Lieber vorsorgen als "nachsorgen"

Für die Wetterlage im Herbst ist es ganz typisch, dass es morgens und abends recht kühl ist, während in den Mittagsstunden durchaus angenehme Temperaturen herrschen. Man sollte sich mit der Kleidung darauf einstellen und für den Weg zur Arbeit und zurück eine wärmere Jacke überziehen. Und eine schützende Kopfbedeckung nicht vergessen! Das klingt zwar banal, wird aber häufig nicht bedacht. Auch das Sonnenbad in der Mittagspause kann riskant sein. Denn der bereits kühle Boden kann schnell zu einer Blasenentzündung führen.

Wenn die Nase tropft

Und was, wenn die Erkältung einen doch erwischt hat? Die Meinungen gehen auseinander, ob man dennoch zur Arbeit gehen soll oder nicht. Oft fühlt man sich mit Schnupfennase, Halsschmerzen und Husten gar nicht in der Lage, auch nur klar zu denken. Und zumindest bei Fieber ist Schonung notwendig. Mittlerweile weiß jeder, dass man zu Beginn der kühleren Jahreszeit mit Vitaminen die Abwehrkräfte stärkt und der tropfenden Nase so meist keine Chance gibt. Sollte es jemanden dennoch erwischen, ist die Erkältung zumindest nicht so schwer und intensiv.

Was man im Herbst so unternehmen kann:

Wer dennoch von einer misslichen Stimmung und einem schlechten Allgemeinbefinden heimgesucht wird, darf auch gerne Süßigkeiten naschen. Die können wahre Wunder wirken. Und viele Hersteller produzieren gerade jetzt die köstlichsten Schlemmereien. Ein paar Pfund mehr auf der Waage sind mit insgesamt guter Stimmung schnell vergessen und geben den Anreiz, sich in die herrliche Herbstnatur zu trauen.
Text: D. D. E. / Stand: 28.03.2017