Seniorendreirad

Ein Seniorendreirad am Straßenrand
Fit bleiben dank Seniorendreirad - Foto: © david hughes


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Dreirad für Senioren - Mobil bleiben im Alter

Deutschland ist ein Land der Radfahrer. Kein Wunder, denn das Radwegesystem ist großzügig ausgebaut und erlaubt es selbst in den Großstädten, sicher in die Pedalen treten zu können.

In Städten und Gemeinden mit einem besonders hohen Aufkommen an Radfahrern - als Beispiel sei hier Bremen genannt - entlasten die Radfahrer sogar nachweislich den Innenstadtverkehr und haben ihren Anteil daran, dass der Verkehr flüssig fließt. Das Rad als individuelles Transportmittel entlastet aber nicht nur die Straßen, es bietet dem Radfahrer auch ein großes Maß an Unabhängigkeit und Flexibilität. Obendrein ist es auch noch ein großartiges "Fitnessgerät". Schade, wenn man all das aufgeben muss, weil man sich mit zunehmendem Alter auf dem Rad nicht mehr sicher genug fühlt. Dabei wäre es gerade jetzt so wichtig, weiterhin körperlich aktiv und geistig mobil zu bleiben. Auch das wird durch das Radfahren gefördert.
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Bevor jemand sich allerdings mit einer Träne im Knopfloch endgültig vom Radfahren verabschiedet, sollte über eine Alternative nachgedacht werden. Rad fahren ja - aber nicht auf zwei, sondern auf drei Rädern. Das wäre doch die Lösung! Mit einem stabilen Dreirad sind Erwachsene, die sich auf einem normalen Rad nicht wohlfühlen, sicher und selbstbewusst in frischer Luft unterwegs. Freilich, ein solches Dreirad ist keine ganz billige Angelegenheit. Rund 500 Euro müssen wohl mindestens angelegt werden, wenn man ein vernünftiges Rad haben möchte. Bei einer solchen Ausgabe sollte man sich deshalb gut beraten lassen. Am besten, man weiß schon vor dem Gang zum Fahrradhändler, worauf man achten sollte.

Worauf sollte man beim Seniorendreirad achten?

Natürlich ist es eine Umgewöhnung, wenn man vom Zweirad aufs Dreirad umsteigt. Vor allem die neue Breite des Gefährts kann bei den ersten Ausfahrten für ein paar Schwierigkeiten sorgen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn sich ein Rad vorn, zwei am hinteren Teil des Fahrrads befinden. Senioren, die befürchten, dass sie damit gar nicht zurechtkommen, wählen ein Rad, das andersherum aufgebaut ist. Hinten ein Rad, vorne zwei - was man sieht, kann man oft besser ein- und abschätzen und auch geschmeidiger um die Ecke lenken.

Oft haben Senioren zudem Bedenken, dass das Dreirad wegen des zusätzlichen Materials zu schwer in der Handhabung werden könnte. Schließlich muss jeder Radfahrer auch in der Lage sein, sein Radl ab und an mal zu schieben. Wer also wenig Armkraft oder einfach nur wenig Zutrauen zu sich hat, der kann auf ein Dreirad mit einem Rahmen aus Aluminium ausweichen. Ein solcher Rahmen verringert das Gewicht erheblich, ohne dass die Stabilität in irgendeiner Weise Einbußen erleidet.

Wer sich ein Dreirad zulegt, um möglichst lange mobil zu bleiben, der sollte auf einen niedrigen Einstieg achten. Wichtig ist auch, dass die Höhen des Sattels und des Lenkers auf die Körpermasse des Radfahrers abgestimmt werden. Das lässt man am besten direkt im Geschäft durch den Händler erledigen.

Um den Dreiradfahrern das Leben noch ein wenig leichter und schöner zu machen, gibt es auch Zubehör für das Rad. So kann man zum Beispiel regengeschützte Taschen für den Einkauf im Supermarkt bekommen und es gibt Abdeckplanen, damit das kostbare Gefährt nicht nass wird.
Text: St. H. / Stand: 10.10.2018

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