Basteln mit Kleinkindern

Tipps für das Basteln mit kleinen Kindern

Kinder basteln gern. Sie lieben es, mit Papier, Farbe, Schere und Leimstift zu hantieren und am Ende stolz ihr Kunstwerk zu betrachten. Basteln macht nicht nur Spaß, sondern fördert das Kind auch in seiner Entwicklung. Die feinmotorischen Fähigkeiten sowie die Konzentration verbessern sich und die Phantasie wird angeregt.

Gelegenheit bieten

Die meisten Kinder zeigen etwa im Alter von zwei Jahren Interesse am Basteln. Manche sind auch früher dran und andere wiederum lassen sich mit dieser kreativen Beschäftigung noch etwas mehr Zeit.

Die Eltern tragen ganz maßgeblich dazu bei, ob der Nachwuchs basteln möchte. Zum einen wird das Kind viel eher dazu angeregt, wenn Mama oder Papa selbst Dinge gestalten und zum anderen kommt es natürlich darauf an, ob und in welchem Maße die Eltern ihrem Kind verschiedenes Bastelmaterial zur Verfügung stellen. Mehr zum Thema Kreativität fördern

Verabschieden Sie sich von einem festen Vorhaben

Mit einem Kleinkind zu basteln heißt vor allem: offen sein für dessen Kreativität. Es kann gut möglich sein, dass Sie als Eltern ein bestimmtes Endergebnis im Kopf haben, während Ihr Junior völlig andere Pläne hegt. Bieten Sie Ihrem Kind beispielsweise einen alten Katalog, einen Leimstift und ein paar Bögen Papier an. Vielleicht wird er die Katalogseiten zerknüllen und damit Ball spielen, oder aber er zerreißt sie in kleine Stücke und klebt diese dann auf das Papier. Sie können dazu eine Form - beispielsweise einen Fisch oder eine Blume - vorgeben und hoffen, dass der kleine Künstler die Papierschnipsel dort hinein klebt. Das kann klappen, oder auch nicht! Gut möglich, dass Ihr Kind der Meinung ist, das Papier muss außen herum... vielleicht als Vögel oder kleinere Fische. Freuen Sie sich über seine Spontaneität und lassen Sie ihn ruhig gewähren! Es kommt sicher noch die Zeit, in der relativ exakte Basteleien entstehen.

Material zum Basteln

Kleinkinder untersuchen noch vieles mit dem Mund. Das ist völlig normal. Beim Basteln ist es daher wichtig, möglichst ungiftige Materialien zu verwenden. Der Handel hält hier kindgerechte und unbedenkliche Fingermalfarben und Knete bereit. Kleister können Sie selbst herstellen, indem Sie Wasser und Mehl in einem Topf bei mittlerer Hitze eindicken lassen und anschließend Zucker dazugeben. Abgekühlt entsteht so ein völlig unbedenklicher Leim. Auch die Arbeit mit einem Leimstift ist denkbar, solange Sie als Eltern beim Basteln daneben sitzen. Schon kleine Kinder möchten gern mit einer Schere schneiden. Exemplare aus Kunststoff sind eigens für die Kleinsten gedacht, schneiden jedoch häufig sehr schlecht. Die Alternative ist eine ganz normale Kinderschere. Auch hier gilt wieder: diese bitte nur unter Aufsicht benutzen lassen.

So werden Farbkleckse nicht zum Problem

Gerade wenn kleine Kinder am Werk sind, bleibt die Farbe oder die Knete nicht immer auf dem Tisch. Knetreste im Teppich oder Farbspritzer am schönen neuen Pullover müssen jedoch nicht sein. Ziehen Sie Ihrem Nachwuchs ein altes Shirt und eine alte Hose an oder schützen sie seine Bekleidung mit einer Schürze. Auch ein ausrangiertes Herrenhemd, mit den Knöpfen nach hinten angezogen, kann gute Dienste leisten. Auf den Tisch kommt am besten eine große alte Wachstuchdecke und zum Schutz vor herabtropfenden Farben können Sie eine Malerplane großräumig unter den Tisch legen. So geschützt kann die Bastelstunde starten und es ist auch kein Problem, wenn doch mal etwas daneben geht.

Bastelideen für Kleinkinder:

  • Bilderbuch
  • Klebebilder
  • Fensterbilder
  • Tiere aus Papier und Pappe

Anzeige:
Alles zum Basteln mit Kleinkindern
Bücher mit tollen Bastelideen, Bastelsets oder -boxen sowie allerlei Bastelmaterial wie Scheren und Papier können Sie zum Beispiel bei Amazon bestellen.
Alles zum Basteln mit Kleinkindern jetzt bei Amazon kaufen

Basteln mit Kindern macht Spaß. Freuen Sie sich über den Eifer der Kleinen und genießen Sie diese schöne Zeit zusammen.
Text: K. L. / Stand: 16.11.2017

Wenn man zum Schluß gemeinsam aufräumt, lernen Kinder das aufräumen besser.

Mehr zum Thema Familienfreizeit: