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Tipps für die Gartengestaltung

Ein Garten ist wie eine kleine Oase. Man kann sich darin auspowern oder einfach entspannen. Dabei ist es egal, wie groß der Garten ist. Denn auch kleine Gärten lassen sich durchaus abwechslungsreich und interessant gestalten.

Gartenplanung leicht gemacht
Die Gartengestaltung ist gar nicht so schwer - Foto: © moccabunny - stock.adobe.com

Ratgeber rund um den Garten

Vom Familiengarten über Sichtschutz und Spielgeräte bis zum Carport und dem Garten im Herbst - unsere Ratgeber für kleine und große Gärten.

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Gartenplanung für kleine und große Gärten

Doch vorher bedarf es einiges an Planung. Denn ein kleiner Garten kann schnell überladen wirken und bei einem großen Garten fällt es manchmal schwer, ausreichend Möglichkeiten auszuschöpfen, damit dieser nicht zu kahl wirkt. Im Folgenden geben wir einige Tipps für die Gartengestaltung bei kleinen und großen Gärten. So wird auch Ihr Garten zu einem wahren Paradies, in dem man entspannte Stunden verbringen kann.

Aktueller Gartentipp

Zum Beginn der Gartensaison heißt es erstmal aufräumen und ausmisten. Reinigen Sie die Terrasse, die Gartenmöbel und die Gartengeräte. Überprüfen Sie bei der Gelegenheit, ob alles in Ordnung ist oder etwas ausgetauscht werden sollte. Dafür ist jetzt der richtige Zeitpunkt! In vielen Baumärkten bekommen Sie zu Beginn der Saison Vorjahresmodelle zu reduzierten Preisen. Dann gehts im Garten weiter: Beete umgraben, Sträucher und Obstbäume schneiden, Rasen vertikutieren und düngen, die erste Gemüseplanzen im Haus ziehen und die ersten Blumen im Garten pflanzen.

Bestandsaufnahme und Eingrenzung des Gartens

Um ein nachhaltiges Ergebnis zu erzielen, sollte zunächst einmal festgestellt werden, was überhaupt schon im Garten vorhanden ist. Das bezieht sich nicht nur auf Pflanzen, sondern auch auf die Bodenbeschaffenheit und die Himmelsrichtung, zu der der Garten ausgelegt ist. Besonders die einfallende Sonne entscheidet darüber, welche Pflanzen hier in Zukunft heimisch werden. Der erste Schritt zur neuen Gartengestaltung ist die Begrenzung. Hecken sind besonders beliebt, sie sollten allerdings nicht zu hoch ausfallen, da sie die kleine Gartenfläche sonst optisch zu sehr einengen. Kleine freie Bereiche bei der Begrenzung sorgen für zusätzliche Auflockerung des Gesamtbildes. Ist bereits ein Sichtschutz wie beispielsweise eine Mauer vorhanden, so sollte dieses triste Bild durch einige schlichte Sträucher aufpoliert werden. Hier gilt aber wieder: Weniger ist mehr!

Struktur und Raum

Vor allem kleine Gärten müssen strukturiert sein, damit sich ein abwechslungsreiches Gesamtbild ergibt. Das Ziel sollte nicht sein, aus der kleinen Fläche einen möglichst großen Garten mit viel nutzbarer Fläche zu gestalten, sondern einen möglichst interessanten Raum unter freiem Himmel zu kreieren. So wird beispielsweise eine vorhandene Rasenfläche interessanter, indem man hier einen Strauch, einen dekorativen Felsen oder einen Brunnen integriert. Besonders interessant wirken richtig verteilte Elemente. Sie sorgen dafür, dass man keine geraden Wege durch den Garten nehmen kann. Der Garten wird dadurch automatisch als größer empfunden. Optisch größer wirkt ein Garten ebenfalls, wenn man ihn in mehreren Ebenen strukturiert. Zu diesem Zweck lassen sich beispielsweise Beete so anlegen, dass sie deutlich höher als andere Bereiche des Gartens liegen. Alternativ kann man einen Sitzplatz oder eine Terrasse anlegen, die deutlich tiefer als der restliche Garten gelegen ist.

Kinder im Garten

Wenn Kinder im Garten sind, wollen diese natürlich auch mal spielen. Deshalb ist es wichtig zu wissen, dass es im Garten keine Giftpflanzen gibt. Damit die Kids Spaß an der Gartenarbeit bekommen, stellen Sie ihnen ein eigenes kleines Beet zur Verfügung. Am besten lassen Sie die Kleinen dort etwas aussähen, was schnell wächst. So haben sie schnell einen Erfolg und bleiben am Ball. Apropos Ball - Kinder spielen gerne. Bieten Sie ihnen also auch die Möglichkeit dazu. Es muss ja kein großer Swimmingpool sein, Kleinigkeiten sind oft ebenso willkommen. Zum Spielen im Garten eignen sich zum Beispiel eine Kinderschaukel, ein Spielhaus, Sandspielzeug oder Wasserspielzeug.

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Weitere Möglichkeiten der Gartengestaltung

Eine Terrasse befindet sich aus bautechnischen Gründen fast immer direkt am Haus. Der eigentliche Sitzplatz sollte sich aber nicht mittig auf der Terrasse befinden, sondern in einer Ecke. So wirkt der Garten optisch wesentlich größer. Sehr interessant ist auch ein weiterer Sitzplatz diagonal am anderen Ende des Gartens. Hier kann beispielsweise eine dekorative Holzbank oder ein Strandkorb Platz finden. Terrasse und Sitzplatz eignen sich hervorragend, um sie mit verschiedenen Pflanzen einzugrenzen. Das schafft im Nu eine herrlich gemütliche Atmosphäre. Diese kleine Oase der Ruhe kann natürlich noch mit einem kleinen Brunnen oder Teich abgerundet werden. Bäume sollten übrigens auch in einem kleinen Garten nicht fehlen. Idealerweise entscheidet man sich für Bäume mit geringen Wuchshöhen, damit der Garten nicht in ein paar Jahren völlig unter den hohen Kronen verschwindet. Bäume sind ausgesprochen dekorativ und vor allem im Sommer wunderbare Schattenspender.

Auch aus dem kleinsten Garten lässt sich mit etwas Fantasie und der Beherzigung einiger Regeln etwas Wunderbares zaubern. Kreativität ist hier immer willkommen!
Nutzt man seinen Garten gern und viel, lässt sich Lärm im Garten nicht ganz vermeiden. Das ist aber leider oft ein Streitpunkt unter Nachbarn. Versuchen Sie also möglichst ruhig zu sein oder die Nachbarn zu informieren, wenn Sie mal eine Gartenparty machen.

Über den Autor

D. D. E.

D. D. E. ist freier Mitarbeiter und schreibt vielseitig - über Urlaub und Erziehung ebenso wie über Gesundheits- und Gartenthemen.

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