Liegebuggy - Der Sportwagen für Babys

Baby im Sportwagen
Ein Liegebuggy ist wirklich praktisch - Foto: © aleksey ipatov Noch ein Foto: Baby unterwegs



Inhaltsverzeichnis dieses Artikel:

Ein Kinderwagen gehört zur Grundausstattung, wenn ein Baby in der Familie Einzug hält. Die meisten Eltern entscheiden sich für ein Kombi-Modell, welches sich später zum Sportwagen umbauen lässt. Daneben beherbergt der heimische Fuhrpark meist noch einen Buggy. Dieser kleine, wendige Sportwagen ist ideal für den Einsatz in der Stadt und dank seiner geringen Größe ist er im Kofferraum des Autos viel leichter unterzubringen als ein richtiger Kinderwagen. Bei den Buggys gibt es große Unterschiede hinsichtlich der Qualität und der Funktionalität. In jedem Fall empfehlenswert: der Liegebuggy.

Vorteile des Liegebuggy

Ein Liegebuggy ist ein handlicher Sportwagen, welcher die Eigenschaften eines Kinderwagens mit denen eines normalen Buggys kombiniert. Der größte Unterschied zu einem herkömmlichen Buggy (auch Schirm-Buggy genannt): im Liegebuggy kann der Nachwuchs auch in horizontaler Lage durch die Gegend kutschiert werden. Und dieser Punkt ist wirklich sehr wichtig. Sobald das Baby sitzen kann, will es natürlich nicht mehr im Wagen liegen. Da gibt es soviel zu sehen und zu entdecken! Und ist es erst einen Schritt weiter und entdeckt auf seinen eigenen kleinen Beinchen die Welt - dann gibt es kein halten mehr! Doch irgendwann werden die Beine müde und das Kind will in seinen Buggy. Und kaum hat man sich versehen, da fallen die Augen zu und das Kind schläft. Wie man sich leicht vorstellen kann, ist das Schlafen in der sitzenden Position alles andere als bequem. Und genau hier spielt der Liegebuggy seine Stärke aus. Mit einem Handgriff lässt sich die Rückenlehne so verstellen, dass der Nachwuchs bequem liegen kann. Auch halb sitzende, halb liegende Positionen sind möglich, wenn der Hersteller den Liegebuggy so konzipiert hat, dass die Rückenlehne mehrfach verstellbar ist.

Darauf sollten Sie achten

Neben der Verstellung der Rückenlehne wartet der Liegebuggy mit weiteren Pluspunkten auf. Er ist meist gut gefedert und die Räder sind bei einigen Modellen sogar schwenkbar. Das erleichtert besonders an Engstellen das Rangieren und trägt entscheidend zu einem besseren Fahrverhalten bei. Ein guter Liegebuggy ist zudem mit einem Verdeck ausgerüstet, welches bei Sonne oder Regen das Kind schützt. Selbstverständlich hält der Fachhandel auch diverses Zubehör, wie etwa Regenplanen oder Sonnenschirme, für Liegebuggys bereit.

Ein herkömmlicher Buggy ist eine ganz einfache Ausführung dieser Art des Sportwagens. Für den kurzen Weg zum Kindergarten oder zur Oma ist er durchaus zu gebrauchen. Doch schon bald stößt er an seine Grenzen und die Eltern merken, dass etwas mehr Komfort durchaus annehmlich wäre. Dieser Komfort lässt sich bei einem Liegebuggy erleben. Und wer beim Kauf auf ein leicht verstellbares Gurtsystem achtet, der kann seinen quirligen Nachwuchs nun bequem im Buggy anschnallen. Ein großer Einkaufskorb unter der Sitz- oder Liegefläche bietet Platz für Einkäufe oder für Spielzeug und Wechselbekleidung und wird eigentlich von allen Nutzern als praktisch angesehen.

Wo kann man einen Liegebuggy kaufen?

Bekannte Marken

  • Hauck
  • ABC Design
  • Esprit
  • Zekiwa

So schön ein Liegebuggy auch ist - wer mit seinem Kind durch Wald und Flur unterwegs sein möchte, der kommt auch mit dem Mercedes unter den Buggys nicht weit. Die großen Räder eines guten Sportwagens sind durch nichts zu ersetzen und auch die Federung legt hier noch einmal deutlich zu. Doch für die Stadt oder kurze Touren auf asphaltierten Wegen ist der Liegebuggy eine gute Alternative zum größeren und schwereren Kombi-Kinderwagen.
Text: K. L. / Stand: 16.09.2019

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