Haushaltshilfen für Familien

Rentnerin und Haushaltshilfe
Familien und Rentner nehmen gerne eine Haushaltshilfe
in Anspruch - Foto: © auremar

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Sauber angemeldet: Warum legale Haushaltshilfen für Familien nicht teuer sind

Immer mehr Familien beschäftigen illegal Haushaltshilfen - und das ohne schlechtes Gewissen. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Trendreport "Heimliche Helfer - Schwarzarbeit in Haus und Garten" der Minijob-Zentrale. Dabei bietet es viele Vorteile, die Helfer anzumelden - und zwar für Arbeitgeber und -nehmer. Mit dem sogenannten Haushaltsscheck-Verfahren funktioniert es schnell und einfach.

Kochen, Waschen, die Kleinen von der Kita abholen oder sogar die Großeltern betreuen - Eltern kennen den ewigen Kampf gegen die Zeit. Genau deswegen holen sich Familien Unterstützung. Leider sind die Haushaltshilfen oft nicht angemeldet. Dies belegt auch der aktuelle Trendreport. Fast jeder fünfte Haushalt ist demnach tolerant gegenüber Schwarzarbeit, fast jeder zehnte hat bereits eine Haushaltshilfe illegal beschäftigt. Dazu kommt: Nur ein kleiner Teil von fünf Prozent der "Schwarzarbeit-Geber" hat wegen der fehlenden Anmeldung überhaupt ein schlechtes Gewissen.

Die Heimlichtuerei in Haus und Garten ist unverständlich - denn es bringt zahlreiche Vorteile, auf der gesetzlichen und damit sicheren Seite zu sein. Angemeldete Haushaltshilfen sind offiziell unfallversichert, haben Anspruch auf Urlaub und erhalten Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Der Arbeitgeber muss dafür kaum tiefer in die Tasche greifen: Steuerpflichtige können 20 Prozent der gesamten Aufwendungen für einen Minijob, bis zu 510 Euro pro Jahr, von der Einkommenssteuer absetzen.

Wer muss angemeldet werden?

Angemeldet werden muss jeder, der regelmäßig gegen Bezahlung in Haus und Garten aushilft. Darunter fallen oftmals gerade solche Leistungen, die für Familien besonders wichtig sind: Von der Putzhilfe im Haushalt bis zum Babysitter für die Kleinen oder einer Küchenhilfe für die Großeltern - Minijobber greifen Familien mit vielfältigen Leistungen tatkräftig unter die Arme. Bei einem Verdienst von bis zu 400 Euro im Monat handelt es sich um einen Minijob, der bei der Minijob-Zentrale angemeldet werden muss.

Mit dem Haushaltsscheck-Verfahren auf der sicheren Seite

Anfordern, Ausfüllen, Abschicken: In nur drei Schritten sind Eltern und Babysitter abgesichert. Der Arbeitgeber muss lediglich das einseitige Haushaltsscheck-Formular ausfüllen, es vom Arbeitnehmer unterschreiben lassen und an die Minijob-Zentrale schicken. Das Formular können Sie telefonisch beim Service-Center der Minijob-Zentrale unter 0355 / 290 270 799 anfordern, im Internet unter www.minijob-zentrale.de herunterladen oder gleich online bearbeiten.
Stand: 13.07.2017

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