Wohlfühlen im Kindergarten
Wohlfühlen im Kindergarten
Foto: © Violetstar
Der Schritt in den Kindergarten ist prägend für Mutter und Kind. Er gilt als der erste Schritt zum selbstständigen Leben des Nachwuchses und bedeutet Loslassen. Während Mütter den Schritt aufgrund seiner Notwendigkeit leichter verkraften, müssen Kinder oft motiviert und überzeugt werden, damit sie Gefallen am Kindergarten finden.

Die Zeit vor dem Kindergarten
Viele Mütter freuen sich oftmals im Vorfeld auf die anstehende Kindergartenzeit. Sie sehen in diesem neuen Umstand die Möglichkeit, für einige Stunden wieder in das Berufsleben zurückkehren zu können oder freuen sich auf ein paar ungestörte Stunden am Vormittag um die notwendigen Hausarbeiten erledigen zu können.
Kinder sehen das oftmals nicht so entspannt. Sie fürchten den Schritt in den neuen Lebensabschnitt ohne mütterlichen Beistand. Hier helfen nur positive und realistische Argumente. Beispielsweise die Aussicht auf viele gleichaltrige Spielkameraden oder Unternehmungen nach dem Kindergarten als "Belohnung".

Der erste Tag ist tränenreich
So sehr man dem Nachwuchs den Kindergarten auch schmackhaft gemacht hat, der erste Tag im neuen Leben läuft meist tränenreich ab. Alles ist noch in Ordnung, so lang die Mutter zur Seite steht. Entfernt sich diese dann aber aus dem Kindergarten, fühlt sich das Kind allein gelassen und unsicher. Als Folge kullern oft viele Tränen. Ab diesem Moment wird es auch für die Mutter schwer, ganz gleich, wie sehr sie sich auf die ruhigen Stunden gefreut hat. Der
Gedanke, ihr weinendes Kind zurückzulassen, quält jede Mutter!
Dieser Umstand ist allerdings weniger schlimm als er zunächst wirkt. Die Erzieherinnen wissen bestens mit dem weinenden Kind umzugehen. Noch während die Mutter sich quälende Gedanken macht, knüpft ihr Nachwuchs im Kindergarten schon oft die ersten neuen Kontakte.

Der Nachwuchs muss sich wohlfühlen
Damit sich das Kind im neuen Alltag wohl fühlt, ist die Art und Weise, wie es den Kindergarten erfährt, sehr wichtig. Keinesfalls darf der Nachwuchs sich "abgeschoben" oder als "unerwünscht" vorkommen. Vielmehr müssen die Eltern dafür sorgen, dass das Kind den Kindergarten als eine neue und spannende Herausforderung sieht, die viel Spaß macht. Viel Interesse und Verständnis für die Aktivitäten, die das Kind täglich im Kindergarten unternimmt, sind dabei von höchster Wichtigkeit.
Ebenso wichtig ist es, dem Kind die Vorzüge des gleichaltrigen Umgangs näher zu bringen. Auf diese Weise hat das Kind nicht nur Spaß beim Spielen, sondern schult zugleich - wenn auch noch unbewusst - seine sozialen Kompetenzen.

Kindergärten sind ein Schritt in die Selbstständigkeit
Der Eintritt in den Kindergarten ist für Eltern und Kind gleichermaßen prägend und wichtig. Hier beginnt in der Tat ein neuer Lebensabschnitt und der erste - wenn auch zaghafte Schritt - in die Selbstständigkeit des Kindes. Eltern tun gut daran, ihre Kinder auf eine neue, aufregende und schöne Zukunft vorzubereiten. Keinesfalls darf der Nachwuchs den Kindergarten als eine Notwendigkeit oder gar als Zwang betrachten!

Die Kinderbetreuung ist übrigens auch ein Thema in unserem Forum. Schauen Sie doch mal rein.


einige Kindergartenmodelle:
- Der Bewegungskindergarten
- Der Kneipp Kindergarten
- Freinet Kindergarten - Hier können sich Kinder frei entfalten.
- integrativer Kindergarten - Gruppen mit behinderten Kindern
- Montessori Kindergarten
- offener Kindergarten - Hier gibts es keine Gruppen.
- Reggio Kindergarten
- spielzeugfreier Kindergarten
- Waldorf Kindergarten

Mehr zum Thema Kinderbetreuung
- Fremdsprachen im Kindergarten - Ist das sinnvoll?
- Kindergartenwechsel
- Kind hat Angst vor dem Kindergarten

 
Kindertagesstätte Auf der Suche nach der geeignetsten Betreuungsform für ihre Kinder, landen die meisten Eltern bei der klassischen Kindertagesstätte. Obgleich die Kinderbetreuung in einer Kita immer gewissen Standards entsprechen sollte, gibt es auch in diesen Bereichen qualitative Unterschiede.
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Die Tagesmutter Tagesmütter betreuen mehrere Kinder in den eigenen Räumlichkeiten, im Regelfall zu Hause oder in angemieteten Räumen. Das macht die Betreuung wesentlich persönlicher, da auch die Gruppenstärke auf weniger Kinder als in einer Kindertagesstätte begrenzt ist. Der enge Kontakt der Erzieherin zum Kind ist dadurch gegeben.
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