Bei dem Konzept für einen spielzeugfreien Kindergarten geht es keineswegs darum, den Kindern jegliche Form von Spielsachen vorzuenthalten.
Das gefragteste Konsumgut von Kindern ist das Spielzeug, es ist auch zweifelsohne wichtig und entwicklungsfördernd, doch besitzt heute nahezu jedes Kind solche mehr oder weniger "guten" Spielsachen im Überfluss. Spielzeug dient immer häufiger als Mittel, Frust zu bewältigen und Bedürfnisse zu stillen - auch wenn es nur für einen winzigen Augenblick ist, so ist die Spielzeugsucht vorprogrammiert.
Es ist wichtig, dass das Spielen, Handeln und Agieren von den kindlichen Bedürfnissen, Fantasien gesteuert wird - und nicht von Fertigprodukten in vorgeschriebenen Bahnen verläuft, weil das Spiel vorgegeben ist.
Ein spielzeugfreies Kindergartenmodell heißt also nicht, den Kindern Spielsachen
wegzunehmen, sondern sie eben nicht zu überschütten. Durch eine gewisse Zeit ohne Fertigspielzeug erreichen die Kinder zum einen Fähigkeiten, Spielzeug selber zu entwickeln, und zum anderen auf andere Kinder zuzugehen und zu kommunizieren.
Erzieher werden in einem solchen Konzept unweigerlich mehr gefordert, die Kinder anzuregen, sich bewusst zu werden, zu was sie selber und alleine in der Lage sind. Erzählungen und Aktivität lässt Kinder nicht einen Augenblick lang Spielzeug vermissen.
Strenge bewegungsfreie Kindergärten entfernen häufig auch für die erste Zeit (2-3 Monate) Malsachen - dass soll keineswegs aussagen, dass man gegen Spielzeug ist, denn es gibt sinnvolle Spielsachen, die unbedingt notwendig sind, es sollen nur neue Erfahrungsräume geschaffen und Kinder hinsichtlich ihrer Rhythmen, Schwächen und Stärken sensibilisiert werden. Auch Gruppenprozesse werden durch die temporäre Entfernung gefestigt.
Der Kindergarten
Der Schritt in den Kindergarten ist prägend für Mutter und Kind. Er gilt als der erste Schritt zum selbstständigen Leben des Nachwuchses und bedeutet Loslassen. Während Mütter den Schritt aufgrund seiner Notwendigkeit leichter verkraften, müssen Kinder oft motiviert und überzeugt werden, damit sie Gefallen am Kindergarten finden.
Mehr Infos über den Kindergarten
Der Kinderhort
Feiert ein Kind seine Einschulung, sind die Eltern sehr stolz auf es. Doch mit Eintritt in den Schulalltag ist leider die Problematik der Kinderbetreuung nicht automatisch erledigt.
Mehr über den Kinderhort
Wandern mit Kindern
"Wandern wir mal, wandern wir mal...!" Manch einer hat den Schlager noch im Ohr. Tatsächlich können Wanderungen gerade für Familien ein schönes und lehrreiches Erlebnis sein. Sie können aber auch zur mittleren Katastrophe gedeihen, wenn man mit den lieben Kleinen einfach unvorbereitet in die Natur stapft. Hier ein kleiner Wegweiser.
Mehr Tipps zum Wandern mit Kindern
Kinderfahrrad kaufen
Kinder lieben das Fahrradfahren. Es macht nicht nur Spaß, sondern schult auch das Gehirn: Gleichgewicht halten, gleichzeitig Lenken und Treten, Hindernissen ausweichen und Entfernungen sowie Geschwindigkeiten einschätzen will gelernt sein. Dafür sind beste Voraussetzungen nötig. Ein sicheres und qualitativ hochwertiges Kinderfahrrad brauchen die kleinen Radler dafür.
Mehr über Kinderfahrräder