Die Kindertagesstätte Auf der Suche nach der geeignetsten Betreuungsform für ihre Kinder, landen die meisten Eltern bei der klassischen Kindertagesstätte. Obgleich die Kinderbetreuung in einer Kita immer gewissen Standards entsprechen sollte, gibt es auch in diesen Bereichen qualitative Unterschiede. Im Allgemeinen kann gesagt werden: Kinder, die eine Kindertagesstätte besuchen, entwickeln deutlich schneller eine gewisse Selbstständigkeit. Erzieher vertreten die Meinung: Kinder gehören unter Kinder. Ein Vorteil des Kindesgartens ist es also, dass Kinder mit gleichaltrigen, jüngeren und älteren Spielgefährten zusammenfinden. Dies ist ein wichtiger Baustein in der sozialen Entwicklung und Kompetenz unseres Nachwuchses.

Es gibt verschiedene Formen von Kindertagesstätten.
Ein Kindergarten nimmt erst Kinder nach dem 3. Geburtstag auf, wohingegen eine Kinderkrippe bereits Babys ab dem 3. Lebensmonat in ihre Obhut nehmen kann, natürlich je nach Art der Kita. Eine neuere und moderne - aber auch arg umstrittene - Form, ist die Kombination aus Kindergarten und Krippe. In altersgemischten Gruppen werden die Kinder im Alter von 9 Wochen bis sieben Jahren zusammen betreut. Ist der Kita noch ein Hort angeschlossen, kann eine noch größere Altersmischung mit Kindern bis zur 4. Klasse möglich werden, quasi von null bis ca. 11 Jahren. Die Kinder lernen bei dieser Form der Kinderbetreuung sehr viel voneinander. Die jüngeren lernen durch nachahmendes Spielen und die Älteren lernen Verantwortung für die Kleinen zu übernehmen.

Kindertagesstätten haben unterschiedliche Träger. Sie können in städtischer Hand sein, durch Vereine oder Verbände getragen werden oder sind ein Betriebskindergarten. Große Unternehmen haben die Notwendigkeit der Betreuung der Kinder ihrer Angestellten erkannt und
richten immer häufiger eigene Kindertagesstätten nur für die Kinder ihrer Mitarbeiter ein oder haben Belegplätze in Kitas anderer Träger. Die Motivation der Mitarbeiter steigt, wenn sie ihre Kinder gut versorgt wissen und durch die flexible Anpassung der Öffnungszeiten an die Arbeitszeiten, sind die Angestellten beweglicher in ihren Aufgaben.

Die Kosten für einen Platz in einer klassischen Kindertagesstätte schwanken extrem. Je nach Lage und Bundesland, je nach Alter des Kindes, Anzahl der Kinder, Dauer der Betreuung und je nach Zuschüssen durch die Kommune ergeben sich erhebliche Preisunterschiede. Hat man die grundsätzliche Entscheidung getroffen, sein Kind in eine Kindertagesstätte zu geben, dann können sich Eltern nach bestimmten Profilen der Häuser richten. Neben den klassischen Kindergärten haben einige spezielle Ausrichtungen. Zum Beispiel gibt es Sprachkindergärten, die bilingual Kinder schulen. Eine andere Form sind Montessori- oder Kneippkindergärten. Handelt es sich um eine Einrichtung mit integrativem Charakter, werden die Kinder auch mit entwicklungsverzögerten oder behinderten Kindern gemeinsam betreut. Neben den regulären existieren weiterhin sonder- oder heilpädagogische Kindertagsstätten.

Egal welche Form der Kita Eltern für ihr Kind am geeignetsten halten und egal für welche sie sich letztendlich entscheiden, eine frühzeitige Anmeldung ist in der Regel unabdingbar. Die Plätze sind meist begrenzt. In den alten Bundesländern ist die Situation noch wesentlich schwieriger als in den neuen Bundesländern. Es mag eine Spur von Hohn darin liegen, aber die Notwendigkeit einer Anmeldung seines ungeborenen Kindes in einer Kita bereits während der Schwangerschaft, ist keine Seltenheit mehr.


einige Kindergartenmodelle
- Der Bewegungskindergarten
- Der Kneipp Kindergarten
- Freinet Kindergarten - Hier können sich Kinder frei entfalten.
- integrativer Kindergarten - Gruppen mit behinderten Kindern
- Montessori Kindergarten
- offener Kindergarten - Hier gibts es keine Gruppen.
- Reggio Kindergarten
- spielzeugfreier Kindergarten
- Waldorf Kindergarten

Die Kinderbetreuung ist übrigens auch ein Thema in unserem Forum. Schauen Sie doch mal rein.

Ähnliche Themen:
- Fremdsprachen im Kindergarten - Ist das sinnvoll?

 
Au Pair Mädchen Bei Au Pair handelt es sich um ausländische junge Menschen, die zum Zwecke der Versorgung der Kinder für maximal ein Jahr in der Familie leben. Traditionell sind eher Mädchen an den Programmen beteiligt. Ihr Alter liegt zwischen achtzehn und vierundzwanzig Jahren. Bedingung für die Aufnahme eines Au Pair Mädchens ist jedoch die Verfügbarkeit eines eigenen Zimmers für den Gast.
Mehr über Au Pair
Die Tagesmutter Tagesmütter betreuen mehrere Kinder in den eigenen Räumlichkeiten, im Regelfall zu Hause oder in angemieteten Räumen. Das macht die Betreuung wesentlich persönlicher, da auch die Gruppenstärke auf weniger Kinder als in einer Kindertagesstätte begrenzt ist. Der enge Kontakt der Erzieherin zum Kind ist dadurch gegeben.
Mehr über die Tagesmutter