Beruf und Familie - nicht immer leicht unter einen Hut zu bekommen Früher war es gang und gäbe, die ersten Jahre mit den Kindern zu Hause zu bleiben und in dieser Zeit auf den Beruf zu verzichten. Entweder Kinder oder Karriere - das war die Devise und
Familie und Beruf
"Endlich ist Papa wieder zu Hause!"
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besonders Mütter mussten sich entscheiden, welchen Weg sie gehen wollten. Natürlich haben Frauen auch heute noch die Wahl, ob sie sich ganz ihren Kindern widmen oder wieder berufstätig sein wollen. Bei Männern stellt sich diese Frage zumeist nicht, denn auch heute noch sind die Rollen klar verteilt. So ist der Mann häufig der Hauptverdiener und die Frau arbeitet nicht oder nur in Teilzeit. Dennoch brechen immer mehr Frauen aus dieser alten Rollenverteilung aus und sind nicht gewillt, wegen der Kinder auf die Kariere zu verzichten. Müssen sie auch nicht - denn mit genügend Organisation und Struktur im Alltag lässt sich beides besser unter einen Hut bekommen, als man vielleicht im ersten Moment denkt.

Dreh- und Angelpunkt einer solchen Organisation ist natürlich die Kinderbetreuung. Ohne diese geht gar nichts. Ist der Nachwuchs noch klein, so entscheiden sich viele Eltern für eine Tagesmutter. Diese kann viel individueller auf das Kind eingehen als es in einer großen Kindergruppe der Fall wäre. Kinderkrippe und Kindergarten sind weitere Möglichkeiten der Kinderbetreuung. Hier sollte großes Augenmerk auf die Öffnungszeiten gelegt werden, denn manche Kindereinrichtungen haben nicht über Mittag geöffnet oder schließen sehr früh am Nachmittag.

Teilzeit arbeiten - ideal für Mütter
Eine gute Alternative stellt für viele Frauen eine Teilzeitbeschäftigung dar. Sie lässt sich meist besser als ein Full-Time-Job mit der Kinderbetreuung vereinbaren und hat zudem den großen Vorteil, dass der Nachwuchs seine Eltern nicht nur zum Gute-Nacht-Sagen sieht. Denn bei allem Verständnis für die Arbeit: Kinder brauchen ihre Eltern! Mama und Papa sind die wichtigsten
Personen im Leben eines Kindes - und Kinder spüren, wenn überhaupt keine Zeit für sie übrig ist. Dabei kommt es gar nicht so sehr auf die Quantität an. Die Qualität der miteinander verbrachten Zeit als Familie ist das entscheidende. Ist die Mama wirklich voll und ganz bei der Sache, wenn ich mit ihr spiele? Oder denkt sie schon wieder nur ans Büro? Hört mein Papa mir überhaupt zu, wenn ich ihm von dem Streit mit meinem Freund erzähle oder sagt er nur hier und da "hm", weil er seine Ruhe haben will?

Zeit miteinander zu verbringen ist etwas sehr Wertvolles. Unter der Woche bleibt meist wenig Raum, um etwas zusammen zu unternehmen. Dafür können die Wochenenden umso intensiver genutzt werden. Wie wäre es mal wieder mit einem Ausflug in den Zoo? Oder ein gemeinsames Picknick am Spielplatz? Auch zusammen zu kochen oder ein Kino-Nachmittag können dazu beitragen, dass die Familie wieder mehr zusammenrückt.

Und ganz wichtig: bleiben Sie im Gespräch! Sprechen Sie als Familie darüber, wie die derzeitige Situation empfunden wird und wie es allen damit geht. Dabei haben auch die Jüngsten ein Mitspracherecht. Merken Sie, dass jemand zu kurz kommt, so ist es an der Zeit nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Oftmals helfen schon kleine Veränderungen, um den Alltag besser zu organisieren und am Ende mehr Zeit für alle zu gewinnen.
Text: K. L.

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    Das Kindergeld Das Kindergeld ist eine Sozialleistung, die vom Staat bezahlt wird. Sie soll den Eltern als finanzielle Unterstützung dienen und dabei helfen, ihre Kinder großzuziehen. Das Kindergeld hat eine lange Tradition. Bereits in den dreißiger Jahren wurde Kindergeld an Eltern ausbezahlt. Damals noch unter verschärften Bedingungen. Heute ist das Kindergeld noch familienfreundlicher geworden.
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    Wer bekommt Elterngeld? Kinder zu erziehen - das ist eine große, verantwortungsvolle Aufgabe. Besonders die ersten Jahre im Leben eines Kindes sind prägend für seine weitere Entwicklung. Daher entscheiden sich viele Mütter für eine Job-Pause und widmen sich dafür intensiv ihrem Baby. Als finanziellen Ausgleich wurde 1986 das so genannte Erziehungsgeld eingeführt. Heute gibt es das Erziehungsgeld nicht mehr - es wurde für Geburten ab 01. Januar 2007 durch das Elterngeld ersetzt. Der Sinn und Zweck des Elterngeldes ist allerdings nach wie vor derselbe geblieben.
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