Ein integrativer Kindergarten ist eine Einrichtung, in der es integrative Gruppen gibt, in denen körperlich oder geistig behinderte Kinder mit "normalen" Kindern gemeinsam gefördert werden.
Dieses Konzept ist leider häufig mit Vorurteilen belastet, die es unbedingt zu beseitigen gilt. In einem integrativen Kindergarten wird niemand wegen einer Behinderung ausgegrenzt, sondern eben so angenommen, wie er ist - von allen. In einer Gruppe mit integrierten Kindern wird die Rücksicht, die Toleranz enorm gefördert. Beide Kindergruppen erkennen, dass eine Behinderung einen Menschen nicht schlechter macht und ein gesunder Mensch keineswegs besser ist. Der Nachwuchs lernt also, dass Rücksicht keine Floskel ist, sondern bedeutet, wirkliche Achtung gegenüber einem schwächeren Menschen zu besitzen.
Dass man integrative Kindergartengruppen häufig in Einrichtungen mit Montessori Pädagogik trifft, ist kein Zufall, denn durch das Montessori-Konzept und der Tatsache, dass dort die Kinder in ihrem Selbstvertrauen gestärkt werden und mit den Sinnen lernen, werden Kinder mit
Behinderung gestärkt. Sinnes-Materialien bereiten eher ein Wohlgefühl, als technische Materialien oder komplexe Spielsachen.
Säulen dieser Methode sind die speziell ausgebildeten Erzieher und Pädagogen: Durch gezieltes Handeln oder Nichthandeln, werden "normale" Kinder auf keinen Fall in ihrer Entwicklung ausgebremst, weil sie immer warten müssen (dieses Vorurteil existiert wirklich), sondern sogar bestärkt. Mit Sicherheit ist das Erlernen von Geduld hierfür ein Grund, denn Geduld braucht man ein Leben lang.
Bei einem integrativen Kindergarten ist keine Behinderungsart ausgeschlossen, sie bestimmt lediglich die Gruppenstruktur, auf deren Ausgewogenheit ein absolutes Augenmerk gelegt wird. Dank der Erfahrungen durch diverse therapeutische Faktoren und der Hilfe von Heilpädagogik, wird das gesamte Geschehen im Kindergarten positiv beeinflusst.
JEDES Kind wird hier ernst genommen, es wird respektiert - dass es sich wohl fühlt und Freude am Zusammenleben hat, ist oberstes Gebot!
Dass der Grundgedanke auch wirklich Früchte trägt, ist den Fachdiensten zu verdanken, denn neben dem Kindergartenalltag erhält das Integrativkind eine zusätzliche Förderung.
Kinderkrippen
Die Akzeptanz von Kindergärten ist groß. Sie gehören zu den üblichen Betreuungsinstanzen und werden von Eltern gern genutzt. Kinderkrippen hingegen erfahren in unserer Gesellschaft relativ wenig Toleranz, und dies obwohl der Bedarf und die Notwendigkeit vorhanden sind.
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Tagesmutter
Um sich beruflich verwirklichen zu können, benötigen Eltern eine gute Betreuung für Ihre Kinder. Besonders bei den Diskussionen über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird deutlich, wie aktuell das Thema ist. Sucht eine Mutter bereits vor dem dritten Geburtstag ihres Kindes den beruflichen Wiedereinstieg, ist die Wahl der Art der Kinderbetreuung um so wichtiger. Eine Tagesmutter ist eine sehr gute Alternative zur normalen Kindertagesstätte.
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Waldorf Pädagogik
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Waldorf - Pädagogik entwickelt. Rudolf Steiner (1861 - 1925) war ihr Begründer. Die damals völlig neue und auch heute noch unkonventionelle Bildungsmethodik basiert auf der eigens von ihm entworfenen anthroposophischen Weltanschauung - sie gilt als Reformpädagogik. Erstmals offiziell angewandt wurde sie in der ersten Waldorfschule, die 1919 in Stuttgart eingeweiht wurde.
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Kinderschaukel
Für viele Kinder ist es ein großer Traum: Die eigene Schaukel im Garten. In Zeiten, wo Schaukeln wirklich nicht mehr viel Geld kosten, sollte man seinem Nachwuchs diesen Wunsch erfüllen. Es ist ja auch ein schönes Geschenk.
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Schadet ein Klaps?
Früher gehörten Schläge ganz selbstverständlich zur Erziehung. Die Züchtigung, ob zu Hause oder in der Schule, war selbstverständliche Disziplinierungsmaßnahme. Und heute? Viele Eltern denken immer noch, ein kleiner Klaps schadet nicht. Aber ist das wirklich so?
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