Wohnen mit Familie

Eine gemütliche Bleibe, ein Zuhause, in dem man sich wohl fühlt - das wünschen sich alle Familien. Doch leider ist es gar nicht so einfach, eine passende Wohnung oder ein geeignetes
Wohnen mit Familie
Eine Essecke sollte in keiner Familienwohnung fehlen
Foto: © Superingo
Häuschen zu finden. Regional gibt es große Unterschiede auf dem Wohnungsmarkt und wer selbst bauen möchte, der muss sich zunächst einmal durch den Wust der verschiedenen Hausbaufirmen kämpfen.

Doch zuerst steht immer die Frage: wo möchte man eigentlich wohnen? Auf dem Land oder in der Stadt? Oder vielleicht als Alternative in einem kleineren Vorort - ruhig und doch nah genug dran an der Infrastruktur? Alles hat seine Vor- und Nachteile. Für ein Leben auf dem Land sprechen sicherlich die größere Bewegungsfreiheit der Kinder und die ruhige Umgebung. In der Stadt sind die Wege kürzer: Kindergarten, Schule, Einkaufsmöglichkeiten - all das ist nur einen Katzensprung entfernt und leicht zu erreichen. Allerdings wohnt man in der City meist beengter und es ist generell lauter als auf dem Land.

 
Wohnen mit Familie - Familienwohnung [bald]
- Haus für die Familie [bald]


 
Wie findet man eine geeignete Familienwohnung? Auf der Suche nach einer geeigneten Wohnung sollte man die unmittelbaren Nachbarn nicht
Familienwohnung
Eine Wohnküche ist ideal für Familien
Foto: © pics721
außer acht lassen. Wer Kinder hat, der weiß, dass diese meist alles andere als leise sind. Kinder wollen spielen, toben und herumtollen und all das geht nun mal mit einer gewissen Lautstärke einher. Was nützt einem da beispielsweise eine Wohnanlage, welche mitten im Grünen liegt, in der allerdings fast nur Senioren wohnen? Hier wird sich keine Familie wohl fühlen und der Kinderlärm wird mit Sicherheit bald für Ärger bei den Nachbarn sorgen. Ideal für Familien sind daher Wohnhäuser, in denen bereits andere Eltern mit Kindern leben. Klar, hier ist es nicht so ruhig und man stolpert vielleicht schon im Hausflur über Puppenwagen und Rutscheautos. Dafür wird sich aber auch niemand über den Krach der eigenen Kids aufregen.

Erdgeschosswohnungen sind ideal für Familien. Zum einem ist da niemand, der unter einem wohnt und sich an dem herumrennen der Kleinen stören könnte. Zum anderen müssen Einkäufe, Spielzeug & Co nicht erst die Treppen hinaufgetragen werden. Und wer noch ein Baby hat oder plant, wieder schwanger zu werden, der wird es sicher schätzen, wenn er nicht tagein, tagaus die schwere Babyschale durch das Haus tragen muss. Apropos Haus: ein Kinderwagenstellplatz ist natürlich von großem Vorteil, denn die wenigsten Wohnungen haben dafür im Flur ausreichend Stellfläche.

Die Wohnung selbst sollte praktisch zugeschnitten sein. Bei vielen Familien bildet die Küche den Mittelpunkt der Wohnung. Eine so genannte Wohnküche - also Küche und Wohnzimmer in
einem - bietet noch mehr Platz und Gemütlichkeit. Hier kann auch mal die Autorennbahn stehen bleiben oder die Puppenstube einen festen Platz bekommen. Die meisten Kinder spielen gern in der Nähe der Eltern und nutzen ihr Kinderzimmer fast nur zum schlafen. Erst wenn die Kids älter werden, schätzen sie die Rückzugsmöglichkeit in ihren eigenen vier Wänden. Dennoch: ein Kinderzimmer ist natürlich wichtig. Ob jedes Kind ein eigenes haben sollte, darüber scheiden sich die Geister. Hier spielen sicher auch die Mietkosten eine Rolle, denn gerade in städtischen Wohnungen können diese einen Großteil des Gehaltes verschlingen. Teilen sich zwei Kinder ein Zimmer, so stehen diverse Möglichkeiten zum räumlichen trennen verschiedener Bereiche zur Verfügung.

Wer kennt das nicht? Besonders früh am morgen ist das Badezimmer heiß begehrt. Mama schminkt sich, Papa muss sich noch schnell rasieren und der Nachwuchs muss ganz dringend zur Toilette. Wohl dem, der in seiner Wohnung ein extra Gäste-WC hat! Häuslebauer planen diesen Raum ganz selbstverständlich mit ein und entgehen so späteren "Staus" in diesem Bereich.
Ein Wort noch zu den Bodenbelägen. Teppiche und Auslegeware wirken zwar gemütlich und sorgen für eine angenehme Wohnatmosphäre. Doch besonders bei Kindern passiert es leicht, dass mal etwas daneben gekleckert wird oder Malstifte und Farben versehentlich auf dem Boden landen. Fällt die Entscheidung für eine Auslegeware, so sollte diese unbedingt fleckgeschützt sein. Ansonsten sind Parkett oder Laminat die bessere Wahl: hier ist schnell einmal durchgewischt und alles ist wieder sauber.

Sie sehen, es gibt vieles zu bedenken, wenn man eine Wohnung für die Familie sucht oder diese einrichtet. Doch es lohnt sich hierbei nichts zu überstürzen und die Sache in Ruhe anzugehen. Ein schönes zuhause ist wichtig und sollte ein Ort sein, an dem man sich gern aufhält und auch nach einem langen (Arbeits-) Tag Entspannung findet.
Text: K. L.

 
Minijobs im Haushalt Viele geringfügig Beschäftigte arbeiten in Privathaushalten und erledigen dort Putz- und Bügelarbeiten, pflegen den Rasen oder versorgen Angehörige. Oft wird vergessen - oder bewusst ignoriert - dass auch diese Minijobs, für die die Beschäftigten keine Steuern zahlen, angemeldet werden müssen und den Beschäftigten die Absicherung über Unfall-, Kranken- und Rentenversicherung zusteht. Beim Nachweis von Schwarzarbeit müssen Arbeitgeber neben dem Nachzahlen der Abgaben auch mit Geldstrafen bis zu 5000 Euro rechnen!
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Getrennte Kinderzimmer? Vermutlich gibt es sie nicht, die "goldene Geschwisterregel", die zweifelsfrei besagt, welchen Altersabstand Kinder idealerweise haben sollten und wie sie am besten miteinander und nicht nur nebeneinander aufwachsen. Dennoch gibt es Situationen, in denen Eltern vermutlich gerne eine solche Universalregel bei der Hand hätten, zum Beispiel wenn es darum geht, ab wann die Kinder spätestens voneinander getrennte Kinderzimmer haben sollten.
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