Spezialschule in Deutschland - Schulen für Hochbegabte

Spezialschule in Deutschland
Diese Schüler haben Spaß beim Lernen
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Kinder brauchen Förderung, so viel ist klar. Die Auswahl der richtigen Schule ist oftmals nicht leicht, gerade wenn man ein "besonderes" Kind hat, mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen zum Beispiel. Die Schulwahl ist aber auch schwierig für diejenigen, die besonders begabte Kinder haben, und diese speziell unterstützen lassen möchten. Während der Grundschulzeit hat man als Eltern noch nicht wirklich die Gelegenheit, aktiv auf die Schulwahl Einfluss zu nehmen, weil die Zuordnung nach Schulbezirken und Wohnorten erfolgt. Besonders begabte Kinder, die mit dem Eintritt in die erste Klasse zum Beispiel bereits lesen können, haben allerhöchstens die Möglichkeit, eine Klasse zu überspringen und gleich bei den Älteren zu lernen, um einer Unterforderung vorzubeugen.

Körperlich oder geistig beeinträchtigte Kinder können in einer integrativen Einrichtung untergebracht werden, in der sie mit anderen, nicht behinderten Kindern zusammen unterrichtet werden. Möglich ist auch der Besuch einer Sonderpädagogischen Förderschule. Hier wird der Unterrichtsstoff im Gegensatz zur normalen Grundschule über einen längeren Zeitraum vermittelt, das heißt die Kinder haben mehr Zeit zum Lernen. Ein Wechsel von der Förderschule in die normale Grundschule ist jederzeit je nach Leistungsstand und Entwicklung des Kindes in Absprache mit Eltern und Lehrern möglich.

Schulen für Hochbegabte
Spätestens jedoch zum Ende der Grundschulzeit stellt sich für viele Eltern umso mehr die Frage nach der richtigen Beschulung ihres Kindes. Wer ein besonders talentiertes Kind mit einer außergewöhnlichen Begabung hat, kann zwischen verschiedenen Spezialschulen auswählen.
Vor allem Gymnasien bieten unterschiedliche Profile an, aus denen Eltern gehalten sind, das für ihr Kind geeignetste herauszusuchen. Das betrifft jedoch nicht nur die oft genannte sprachliche Förderung in Schulen, die überdurchschnittlich viele Fremdsprachen anbieten, oder eine mathematisch-naturwissenschaftliche Spezialisierung, sondern zum Beispiel auch eine besondere Begabtenförderung in der Musik oder im Sport.

Hier gibt es in der Regel richtige Aufnahme- und Auswahlverfahren, die den teilweise schon elitären Charakter dieser Schulen unterstreichen. Die Kinder erhalten hier Unterricht in allen gängigen Schulfächern, jedoch liegt der Schwerpunkt ganz klar auf der Talentförderung in eben einem ganz speziellen Gebiet. Hier ist dann nicht mehr Deutsch- und Mathe-Unterricht prioritär, sondern die Ausbildung im Gesang oder an einem Instrument zum Beispiel. An Sportschulen stehen dementsprechend der Sportunterricht und das Training an erster Stelle. Für die Kinder bedeutet das oft schon Training vor dem normalen Unterricht und auch wieder Training am Nachmittag. Eine besonders hohe Disziplin und Selbstorganisation sind hier unbedingt notwendig.

Spezialschulen gibt es nicht in jeder Region. Weil die meisten Familien wegen des Schulbesuches eines Kindes nicht umziehen können oder wollen, besteht häufig die Möglichkeit, das Kind in einem schuleigenen Internat unterzubringen. Ob man diesen "Preis" für die Talentförderung des Kindes allerdings wirklich zahlen will und sich eben die meiste Zeit nicht sieht, sollte ganz genau überlegt werden. Kinder sind immer noch Kinder, auch wenn sie eine Hochbegabung haben.
Text: S.H.
 
hochbegabte Kinder Manchmal fragen sich Eltern hochbegabter Kinder, ob es ein Fluch oder ein Segen sei, ein besonders intelligentes Kind zu haben. Insgeheim wissen sie aber, dass es vielmehr eine Gabe ist, die Ihre Kinder von anderen abhebt.
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Spaß bei Klassenfahrten Reisen bildet, heißt es oft, und vielleicht haben viele Eltern diesen Spruch im Kopf, wenn sie an die bevorstehende Klassenfahrt ihres Kindes denken. Eventuell versuchen sie auch, auf diese Weise die Einwände wegzuwischen, die sie bei dem Gedanken haben, dass ihr Kind demnächst ein paar Tage ohne sie auskommen muss.
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