Für wen eignet sich die Gesamtschule?

Gesamtschulen in Deutschland
Jugendliche in einer Gesamtschule
Foto: © Lorraine Swanson
Am Ende der Grundschulzeit wissen Eltern und Lehrer oftmals noch nicht, wie sich die Lernentwicklung der Kinder vollziehen wird. Deshalb ist die Auswahl einer weiterführenden Schule nicht einfach. An einer Gesamtschule lernen Mädchen und Jungen mit unterschiedlichen Voraussetzungen, Kenntnissen und Interessen gemeinsam an einer Schule. Dabei soll selbstverständlich jedes einzelne Kind so gut wie möglich gefördert und gefordert werden. Die Lernangebote sind vielfältig und werden individuell gestaltet. Welche Schullaufbahn das Kind einschlägt, kann letztlich bis Ende des 10. Schuljahres offen gelassen werden.

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Die Sekundarstufe 1 umfasst die Jahrgänge 5 bis 10. Man spricht auch von der Orientierungsstufe, welche an die erlernten Inhalte der Grundstufe anknüpft. Durch vielfältige Methoden und Inhalte wollen die Schulen gute Lernanreize schaffen und die Schüler individuell fördern. In dieser Erprobungsphase wird insbesondere auf die Stärken und Schwächen der Schüler und Schülerinnen eingegangen. Darüber hinaus können ab Jahrgang 6 in den naturwissenschaftlichen Bereichen, der Arbeitslehre oder den Fremdsprachen sogenannte Wahlpflichtfächer belegt werden, die die Kreativität und Interessen zusätzlich fördern sollen. Wahlpflichtfächer werden bis zum 10. Schuljahr beibehalten.

Die Jahrgänge 7 und 8 werden als Differenzierungsstufe beschrieben. Das bedeutet, dass hier
die folgenden Schritte zur äußeren Differenzierung nach der Neigung und Leistung der Schüler erfolgen. Ab dem 7. Schuljahr wird in Englisch und Mathematik und ab dem 8. auch in Deutsch auf zwei Leistungsebenen im Unterricht gearbeitet. Die Kurse werden jeweils in Absprache mit den Eltern und Lehrern zugeordnet. In der 8. Klasse können Schülerinnen und Schüler zusätzlich das Fach Spanisch hinzu wählen.

Die Profilierungsstufe beinhaltet die Jahrgänge 9 und 10. Hier haben die Schülerinnen und Schüler weiter die Möglichkeit, die Wahlpflichtkurse zu erweitern und sich auf berufsvorbereitende Kurse, wie Informatik, Handwerk oder Elektronik, zu spezialisieren. Darüber hinaus werden die Fächer Musik, Kunst, Sport, Religion und Gesellschaftslehre unterrichtet.

Die darauffolgende Sekundarstufe 2 umfasst die Jahrgangsstufen 11 bis 13. Es handelt sich dabei um die gymnasiale Oberstufe. Die 11. Stufe ist dabei die Einführungsphase, worauf die beiden Qualifikationsphasen 12 und 13 folgen. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, eine Vielzahl an Fächern auszuwählen, in denen sie beispielsweise Defizite aufarbeiten möchten. Ab der 12. Jahrgangsstufe arbeiten die Schülerinnen und Schüler bereits an ihrem Abitur, da die Noten aus den letzten beiden Jahrgängen, in die Abiturnote einfließen.
Text: S.H.
 
hochbegabte Kinder Manchmal fragen sich Eltern hochbegabter Kinder, ob es ein Fluch oder ein Segen sei, ein besonders intelligentes Kind zu haben. Insgeheim wissen sie aber, dass es vielmehr eine Gabe ist, die Ihre Kinder von anderen abhebt.
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Die Jugendweihe Gerade in der Jugend ist es umso wichtiger, dass die Teenager ihren Platz in der Gesellschaft finden. Ein Ritus, der einen solchen neuen Abschnitt einleitet, ist die Jugendweihe. Sie hat lange Tradition, und dies nicht ohne Grund.
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