Sie sind keine Zierde, aber völlig natürlich und ungefährlich: Altersflecken bekommt jeder Mensch im Laufe der Jahre. Meistens entstehen sie als erstes an den Handoberflächen, auf dem Rücken oder im Gesicht.
Nicht selten bleiben sie lange Zeit so unauffällig, dass sie sich leicht überschminken lassen oder gar nicht erst ins Auge stechen. Entwickeln sie sich jedoch zu einer störenden Plage, kann ihnen mit Bleichcremes oder Laserbehandlungen zu Leibe gerückt werden.
Altersflecken sind kein Grund zur Panik und streng genommen auch kein Zeichen frühzeitigen Alterns: Sie zählen zu den gutartigen Hautveränderungen und können je nach Hauttyp und -empfindlichkeit bereits ab dem 30. Lebensjahr auftreten. Vor allem Menschen, die sich übermäßig in der direkten Sonne aufgehalten haben, müssen mit dem vermehrten Auftreten der Pigmentflecken rechnen.
Die Haut vergisst nichts: Zu häufiges Sonnenbaden sorgt langfristig für Lichtschäden in den oberen Hautschichten, in Folge dessen sich das bräunliche Pigment Lipofuszin absetzt. Aber auch Tabakrauch und Alkohol unterstützen die Bildung von Altersflecken. Ebenso können eine dauerhafte Fehlernährung auf Basis von zu vielen Nitraten oder die ständige Einnahme von Medikamenten die Haut verfärben.
Im Gegensatz zu Leberflecken und Muttermalen präsentieren sich beginnende Altersflecken dezent: hellbraun, unregelmäßig und weich umrandet. Oft sind sie bei einer leichten Bräunung sogar auf den ersten Blick gar nicht zu sehen und treten erst im sonnenarmen Winter stärker hervor.
Neigt die Haut allgemein zu Leberflecken, Muttermalen und Altersverfärbungen, sollte ein
Hautarzt zu Rate gezogen werden. Er klärt ab, ob die Hautveränderungen harmloser Natur sind oder erste Zeichen eines entstehenden Melanoms sein könnten. Dazu nimmt er die Haut mit einem Dermatoskop unter die Lupe und nimmt gegebenenfalls eine Biopsie, die im Labor auf eventuelle bösartige Zellen untersucht wird.
Altersflecken entfernen
Sind die Hautveränderungen eindeutig als Altersflecken diagnostiziert, kann man oder frau ihnen mit verschiedenen kosmetischen Verfahren den Garaus machen.
Die einfachste Methode ist das morgendliche Auftragen eines Camouflage-Make-up. Bei helleren Altersflecken genügt ein normales Abdeck-Make-up aus der Parfümerie; größere und dunklere Flecken jedoch sollten bei von einer Kosmetikerin an den normalen Hautton angeglichen werden.
Das Abdecken mit Make up kann zudem mit der Verwendung von Bleichcremes kombiniert werden. Bleichcremes auf Basis von chemischen Substanzen wie beispielsweise Vitamin-A-Säure-Derivate lösen eine Schälung der Oberhaut aus - eine Methode, die empfindliche Haut reizen kann und daher nicht selten eine Zusatzbehandlung mit Kortison nach sich zieht.
Unbedenklicher sind Bleichcremes auf der Grundlage von Brunnenkresse-Extrakt, welche die Hautstellen lediglich bleichen. Nicht alle Bleichcremes sind frei verkäuflich; einige müssen wegen der starken Inhaltsstoffe vom Hautarzt verschrieben werden. Bei extrem störenden Flecken werden auch mechanische Methoden wie das Abschleifen der betroffenen Hautstellen oder das sehr effektive Laserverfahren eingesetzt - beides sollte jedoch nur in Rücksprache mit einem Arzt erfolgen.
[Bei Fragen wenden Sie sich bitte an einen Arzt Ihres Vertrauens! Wir geben hier nur allgemeine Hinweise!]
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