Der richtige Sonnenschutz

Einige Infos zum Thema Sonnencreme

Mittlerweile dürfte es jeder wissen, dass man seine Haut vor den aggressiven UV-Strahlen der Sonne schützen muss. Wie aber bestimmt man den richtigen Sonnenschutz? Welche Sonnencreme ist für welchen Hauttyp geeignet? Lichtschutzfaktor bei Sonnencreme

Schädliche UV-Strahlen

Der größte Teil unseres Sonnenlichts besteht aus Licht und Wärme. Nur rund vier Prozent des gesamten Lichts machen UV-Strahlen aus, aber sie sind es, die unserer Haut reinen Stress zumuten. Die UV-A-Strahlen sind die Verursacher von Sonnenbrand, UV-B-Strahlen lassen unsere Haut vorzeitig altern. Beide Strahlenformen schädigen unsere Erbinformation, die DNS. Durch diese Veränderungen der DNS kann in ungünstigen Fällen Hautkrebs entstehen. Um sich nun wirkungsvoll gegen die UV-Strahlung zu schützen, muss ein geeigneter Sonnenschutz bei längerem Aufenthalt im direkten Sonnenlicht aufgetragen werden. Welcher geeignet ist, hängt von der Jahreszeit, der Tageszeit, der geographischen Lage und dem individuellen Hauttyp ab.

Wie lange darf man in der Sonne bleiben?

Jeder Hauttyp verfügt zunächst über einen gewissen Eigenschutz. Bei hellhäutigen Typen ist diese Zeit allerdings deutlich kürzer als bei dunkelhäutigen Kandidaten. So kann der helle Typ schon nach wenigen Minuten einen Sonnenbrand erleiden, wohingegen eine dunkelhäutige Person durchaus eine halbe Stunde oder mehr schadlos sonnenbaden kann. Für den jeweiligen Hauttyp sind die Lichtschutzfaktoren der Sonnencremes entscheidend. Eine Person mit Hauttyp 1 hat beispielsweise eine Eigenschutzfunktion von ca. 10 Minuten. Verwendet diese Person nun eine Creme mit dem Lichtschutzfaktor 15, ermittelt sich die maximale Zeit, in der sich die Person in der Sonne aufhalten kann, durch Multiplikation beider Werte. Der Hauttyp 1 kann also theoretisch bis zu 150 Minuten ohne Schaden in der Sonne bleiben. Grundsätzlich wird aber empfohlen von dieser errechneten Zeit rund ein Drittel abzurechnen, um auf der sicheren Seite zu bleiben.

Wie funktioniert eine Sonnencreme eigentlich?

Eine Sonnencreme hat die Funktion, schädliche UV-Strahlen der Sonne vom Körper fern zu halten. Grundsätzlich wird entweder mit chemischen oder physikalischen Filtern gearbeitet. Chemische Filter nehmen die UV-Strahlung der Sonne auf und wandeln sie in einer chemischen Reaktion in unbedenkliche Wärme um. Physikalische Hilfsmittel wirken wie kleine Spiegel, so dass die Sonnencreme im Prinzip die eintreffenden UV-Strahlen zurück reflektiert und zerstreut. Physikalische Filter haben den Vorteil, dass sie sofort nach dem Auftragen wirken, chemische Varianten müssen sich erst einige Minuten entfalten. Zudem eignen sich die physikalischen Filter besonders gut für Allergiker. Moderne Sonnencremes oder Sonnensprays wenden meist beide Verfahren kombiniert an und bieten daher einen besonders guten Schutz. Übrigens sagt der Preis eines Sonnenschutzmittels nicht immer etwas über dessen Qualität aus. Hier lohnt sich durchaus das Studium einiger Testberichte.

Wo kann man Sonnencremes kaufen?

Fazit
Sonnenschutz ist ein wichtiger Aspekt, an den bei jedem längeren Aufenthalt in direktem Sonnenlicht gedacht werden muss. Eine gute Sonnencreme tut jedem gut, egal ob jung oder alt. Übrigens, die Devise "Viel hilft viel" trifft bei Sonnencreme in jedem Fall zu!
Text: D. D. E. / Stand: 21.02.2017