Werdende Eltern haben die Qual der Wahl, wenn es um die Entscheidung für einen Kinderwagen geht. Schaut man sich einmal in einem Babyfachgeschäft um, so fühlt man sich Angesichts der Fülle der angebotenen Kinderwagen oft überfordert. Zum Glück stehen kompetente Verkäufer mit Rat und Tat zur Seite und sind gern bereit, die unterschiedlichen Modelle zu erklären.
Kombikinderwagen kaufen - Worauf sollte man achten?
Die meisten Eltern entscheiden sich für einen so genannten Kombikinderwagen. Das ist ein Kinderwagen, welchen man später, wenn das Baby allein sitzt, zum Sportwagen umrüsten kann. Kombikinderwagen gibt es als vierrädrige oder dreirädrige Modelle. Ob Sie sich für schwenkbare Räder entscheiden, bleibt Ihnen überlassen. Praktisch sind sie auf jedem Fall. Ein Kombikinderwagen ist mit einer Softtragetasche ausgestattet, welche dem kleinen Baby in den ersten Monaten ein gemütliches Nest bietet. Die Rückenlehne des Kombikinderwagens wird in dieser Zeit ganz flach gestellt, so dass sich die Tragetasche leicht hineinstellen lässt. Ein extra Fußteil wird von vielen Kinderwagenherstellern einzeln zum Kauf angeboten und gibt der Softragetasche eine gewisse Führung.
Im Alter von etwa 6-8 Monaten können die meisten Babys bereits allein sitzen. Dann wird Ihrem Kind die liegende Position auf Dauer zu langweilig. Es quengelt und möchte einfach mehr von seiner Umgebung wahrnehmen. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo Sie die Rückenlehne des Kombikinderwagens nach oben stellen können, so dass Ihr Baby im Wagen sitzen kann. Die Softtragetasche nehmen Sie dazu natürlich heraus. Wenn Sie die festen Teile der Softtragetasche entfernen, so entsteht daraus ein gemütlicher Fußsack, welcher über viele weitere Monate zum Einsatz kommen kann. Die Rückenlehne des Kinderwagens lässt sich in
mehreren Stufen verstellen, so dass Sie deren Neigung individuell auf die Bedürfnisse Ihres Kindes anpassen können. Individuell lässt sich natürlich auch die Fußstütze des Kinderwagens verstellen.
Kombikinderwagen sind meist mit einem praktischen Schwenkschieber ausgestattet. So können Sie - oder später Ihr Kind - selbst entscheiden, in welche Richtung der Nachwuchs beim Fahren schauen soll. Kräftigen Herbststürmen oder der prallen Mittagssonne im Sommer kann so problemlos ausgewichen werden. Weiteres Zubehör sind Regenhülle, Sonnenschirm, Wickeltasche oder Wickelrucksack, Lammfelleinlage und diverse Fußsäcke.
Viele Kinderwagenhersteller bieten einen extra Adapter für die Babyschale an. Wenn Ihr Kind zum Beispiel während der Autofahrt eingeschlafen ist, so können Sie die Babyschale direkt auf dem Kombikinderwagen befestigen. Aber Achtung: so bequem diese Möglichkeit auch erscheint, sie sollte nur in Ausnahmefällen genutzt werden. Babys befinden sich in der Babyschale in einer ungünstigen Position in Bezug auf die kindliche Wirbelsäule. Für längere Spaziergänge nutzen Sie daher bitte unbedingt die Softtragetasche.
Kinderwagen werden naturgemäß stark beansprucht. Besonders bei Modellen in hellen Farben erscheinen diese dann nach einiger Zeit oft schmuddelig. Alle Stoffteile des Kinderwagens lassen sich aber problemlos abnehmen und bei 30 Grad im Schonwaschgang der Waschmaschine reinigen. Mittels Druckknöpfen lassen sich diese nach der Wäsche schnell wieder befestigen.
Ein Kombikinderwagen ist wirklich eine praktische Sache. Er ist über einen sehr langen Zeitraum hinweg nutzbar. Selbst 3-jährige lassen sich gern noch darin kutschieren und Mama oder Papa sind froh, wenn sie Einkäufe oder Kinderspielzeug nicht selbst tragen müssen, sondern im am Kinderwagen angebrachten Korb oder Netz verstauen können.
Babytragetuch
Eltern, welche mit ihrem Baby im Kinderwagen spazieren gehen, sieht man jeden Tag. Doch ein Baby bei Mama oder Papa im Babytragetuch - das ist in unserem Alltag immer noch die Ausnahme. Schaut man dagegen einmal in afrikanische Länder, so sieht man, dass dort das Babytragen im Tuch gang und gäbe ist.
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Babys Erstausstattung
Als werdende Eltern möchte man sich gut vorbereiten auf das neue Baby. Und nur zu oft bekommt man von den verschiedensten Seiten aus dem Familien- oder Bekanntenkreis die unterschiedlichsten Angaben, was man für den Neuankömmling an Erstausstattung braucht. Verwirrt gehen die meisten Eltern auf Nummer sicher und besorgen sich lieber etwas mehr als zu wenig.
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Eine gute Stillbeziehung
Stillen ist die natürlichste Art ein Baby zu ernähren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und UNICEF empfehlen, ein Baby die ersten sechs Monate voll zu stillen und erst danach mit geeigneter Beikost zu beginnen. Ca. 91 Prozent aller Mütter stillen kurz nach der Geburt ihr Baby - danach gehen die Zahlen drastisch nach unten. Das "Ziel", also sechs Monate voll zu stillen, erreichen schlichtweg nur noch etwa 10 Prozent aller Mütter.
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Kindersicherer Haushalt
Die meisten Unfälle erleiden gerade kleinere Kinder im eigenen Haushalt. Während sich die Großen mit schlafwandlerischer Sicherheit durchs Haus bewegen, lauern für den Nachwuchs überall Gefahren, die den Eltern manchmal als solche gar nicht bewusst sind. Man soll die lieben Kleinen ja nicht unter der sprichwörtlichen Käseglocke aufziehen, aber manchmal genügt der beschützende Blick einfach nicht.
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