Der Kinderwagen gehört in unseren Breiten ganz selbstverständlich zum Leben mit einem Baby dazu. Ganz anders sieht es dagegen zum Beispiel in den afrikanischen Ländern aus. Dort würde niemand auf die Idee kommen, sein Baby in einem Kinderwagen durch die Gegend zu fahren. In diesen Ländern werden die Babys mittels eines Tuches am Körper der Bezugsperson getragen. Tragetücher gewinnen auch bei uns immer mehr an Beliebtheit - den Kinderwagen jedoch ersetzen sie nicht. Bereits in der ersten Zeit der Schwangerschaft schauen sich werdende Eltern gern die verschiedensten Kinderwägen im Babyfachgeschäft an. Da gibt es Modelle mit großen, breiten Rädern oder Wägen mit kleinen, schwenkbaren. Manche Kinderwägen lassen sich zum Sportwagen umbauen und können daher über einen langen Zeitraum hinweg zum Einsatz kommen. Andere wiederum sind nur für die liegende Position des Babys gedacht. Auch bei den Kinderwagen-Aufsätzen gibt es Unterschiede. Eine Softtragetasche ist praktisch, wenn Sie zum Beispiel den Kinderwagen im Hausflur stehen lassen müssen und Ihr schlafendes Baby mit in die Wohnung nehmen. Kinderwägen mit Softtragetasche haben allerdings den Nachteil, dass hier die Liegefläche für das Baby etwas kleiner ist als bei den Kinderwägen mit festem Wannenaufsatz.
Kinderwägen sind keine Erfindung der modernen Zeit - die ersten wurden bereits 1840 in
Großbritannien in Serie produziert. Diese Modelle waren jedoch für die ersten paar Monate im Leben eines Babys ungeeignet, da die Kleinen in diesen Wägen nur sitzen konnten. Kinderwägen, in denen Babys auch liegen konnten, wurden um 1880 gebaut. Damals waren die Kinderwägen natürlich noch nicht zum Sportwagen umrüstbar - die ersten Kombikinderwägen wurden erst viel später entwickelt. Stattdessen bestanden die Kinderwägen um 1880 aus einem geflochtenen Korb-Aufsatz, in die eine Matratze hineingelegt wurde.
Kleine Babys schlafen sehr viel - und das nicht nur in der Nacht. Auch tagsüber halten die Kleinen noch häufig ein Schläfchen. Gern tun sie das im Kinderwagen an der frischen Luft. Babys lieben die schaukelnden Bewegungen, wenn Mama oder Papa den Kinderwagen durch die Natur schieben. Das haben sich clevere Erfinder zum Nutzen gemacht und inzwischen gibt es bereits Schaukelsysteme, welche man unter den Kinderwagen stellen kann. Dadurch werden die Fahrbewegungen des Kinderwagens simuliert und die Eltern können die Schlafenszeit ihres Babys anderweitig nutzen. Viele Eltern gehen allerdings gern mit ihren Kindern spazieren, denn dies ist häufig die einzige Zeit am Tag, wo sie selbst einmal an die frische Luft kommen.
Passend zum Kinderwagen können Eltern Wickeltaschen oder Wickelrucksäcke erwerben. Wickeltaschen lassen sich meist ganz einfach am Schieber des Kinderwagens befestigen. Und in einem Netz oder Korb unter dem Kinderwagen lassen sich die Einkäufe ganz praktisch verstauen. Auch an die verschiedenen Wetterlagen haben die Hersteller gedacht: vom kleinen Sonnenschirm bis zum Regenverdeck ist sämtliches Kinderwagenzubehör erhältlich. Und dank Schwenkschieber, den inzwischen fast alle Kinderwägen besitzen, kann man Sonne oder Wind gut ausweichen.
Wenn Sie immer noch unsicher sind, welchen Kinderwagen Sie nun kaufen sollen, schauen Sie doch auch mal bei der Stiftung Warentest vorbei. Diese testet ab und zu auch mal Kinderwagen.
Babymode für den Winter
Was gibt es schöneres als einen Spaziergang mit Ihrem Baby im glitzernden Schnee? Das macht allen Spaß, vorausgesetzt Ihr Baby ist richtig angezogen. Die gemeinsame Zeit soll ja nicht zum frostigen Erlebnis für das Kleine werden.
Mehr Tipps zum Thema Babybekleidung für den Winter
Babys Erstausstattung
Als werdende Eltern möchte man sich gut vorbereiten auf das neue Baby. Und nur zu oft bekommt man von den verschiedensten Seiten aus dem Familien- oder Bekanntenkreis die unterschiedlichsten Angaben, was man für den Neuankömmling an Erstausstattung braucht. Verwirrt gehen die meisten Eltern auf Nummer sicher und besorgen sich lieber etwas mehr als zu wenig.
mehr Tipps für die Erstausstattung
Familie-und-Tipps.de jetzt interaktiv!
Möchten Sie sich mit anderen Usern über Probleme oder erfreuliche Ereignisse in Ihrer Familie austauschen?
Dann können Sie ab jetzt unser Familienforum benutzen!
Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!
Eine gute Stillbeziehung
Stillen ist die natürlichste Art ein Baby zu ernähren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und UNICEF empfehlen, ein Baby die ersten sechs Monate voll zu stillen und erst danach mit geeigneter Beikost zu beginnen. Ca. 91 Prozent aller Mütter stillen kurz nach der Geburt ihr Baby - danach gehen die Zahlen drastisch nach unten. Das "Ziel", also sechs Monate voll zu stillen, erreichen schlichtweg nur noch etwa 10 Prozent aller Mütter.
Mehr über die Stillbeziehung
Ernährung für Schwangere
Welch freudige Nachricht - ein Baby ist im Anmarsch! Man bereitet sich auf die Schwangerschaft und die Geburt vor und will möglichst alles richtig machen. Doch plötzlich treten schwangerschaftsbedingte Probleme wie z.B. Verstopfung, Übelkeit oder Blutarmut auf. Diese Unpässlichkeiten lassen sich jedoch durch ausgewogene Ernährung fast gänzlich vermeiden.
mehr Tipps für die Ernährung in der Schwangerschaft
Abenteuer Kinder kriegen
Sie sind auf der Suche nach neuen, intensiven Gefühlen? Sie wollen persönlichkeitsverändernde Erfahrungen machen? Vergessen Sie Bungeejumping! Der ultimative Kick heißt immer noch Nachkommen zeugen. Ein Sprung in die Tiefe dauert inklusive Vorbereitung nur ein paar Minuten und ist ziemlich vorhersehbar. Ein Sprung in das Abenteuer Elternschaft dauert Jahrzehnte und bietet immer wieder neue Überraschungen.
mehr über das Kinder kriegen