Hunde waren schon immer treue Gefährten des Menschen. Sie bewachen Haus und Hof,
Mit einem Hund kann man viel Spaß haben
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spüren Fährten auf oder sind speziell für Behinderte ausgebildet. Aber auch als ganz normales Haustier wird der Vierbeiner bei Groß und Klein geschätzt: allein in Deutschland leben ca. 5 Millionen Hunde in enger Verbundenheit mit ihren Besitzern. Unter den Hundeliebhabern befinden sich viele Familien - und das aus gutem Grund. Denn ein Hund ist anders als beispielsweise ein Hamster oder ein Meerschweinchen ein Haustier, mit dem Kinder richtig etwas anfangen können. Der Vierbeiner braucht mehrmals am Tag viel Auslauf und ist gern bei allen Aktivitäten in der freien Natur mit dabei. Kinder finden in ihm einen treuen Freund und Seelentröster, dem sie alles anvertrauen können.
Ein Hund kommt ins Haus - notwendige Anschaffungen für einen Familienhund
Wer einen Hund bei sich aufnehmen will, der kommt um einige Anschaffungen nicht herum. Natürlich braucht der Vierbeiner ein Halsband und eine Hundeleine. Wird das Tier in öffentlichen
Verkehrsmitteln mitgenommen, so wird zudem noch ein Maulkorb benötigt. Futternapf und Wassernapf sind in verschiedenen Größen erhältlich und sollten einen festen Platz in der Wohnung erhalten. Je nach Hunderasse und geplanter Unterbringung (Wohnungs- oder Hofhaltung) kann entweder ein Zwinger, eine Hundehütte oder im Haus ein Hundekörbchen notwendig sein. Grundstücke sollten gut eingezäunt werden - zur Sicherheit der Mitmenschen und auch zur Sicherheit des Hundes.
Das Wesen des Hundes
Hunde sind treue Gesellen des Menschen. Trotzdem ist es unbedingt notwendig, dass man sich im Vorfeld genau über das Wesen der verschiedenen Rassen informiert. Eine aktive junge Familie ist zum Beispiel dem Bewegungsdrang eines Münsterländers eher gewachsen als ein Rentner. Jagdhunderassen neigen in der Regel weniger zum Bellen als etwa Hütehunde. Vor dem Kauf sollte auch die Frage nach der dem Hund zugedachten Aufgaben stehen. Soll er Haus und Garten bewachen oder einfach nur als Begleiter dienen? Und welche speziellen Eigenschaften sind erwünscht? Ein Hund ordnet sich der Familie, in der er lebt, unter. Dem Besitzer kommt hierbei die Rolle des "Leittieres" zu. Diese Beziehung muss ein junger Hund natürlich erst lernen. Ohne eine gute Ausbildung und Erziehung ist das Leben mit einem Hund nicht nur schwierig, sondern kann unter Umständen auch gefährlich werden. Als Familie mit Kindern sind ausgeglichene Hunderassen zu empfehlen. Zu ihnen gehören zum Beispiel der Golden Retriever, der Border Terrier, der Labrador oder der Bobtail.
Die Lebenserwartung
Im Durchschnitt haben Hunde eine Lebenserwartung von 10 bis 16 Jahren. Auch hier gibt es
Beliebter Familienhund: Der Labrador
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wieder große Unterschiede zwischen den einzelnen Rassen. Kleinere Hunde leben in der Regel länger als größere Tiere. Und Mischlinge sind weniger anfällig für Krankheiten als reinrassige, häufig überzüchtete Exemplare. Die Art und Weise der Haltung spielt eine nicht untergeordnete Rolle in Bezug auf die Lebenserwartung. Im Prinzip ist es so ähnlich wie auch beim Menschen: Übergewicht, schlechte Ernährung und Bewegungsmangel fördern Krankheiten und sind häufig Ursache eines früheren Todes. Im Gegensatz zu so manchen Kleintieren binden sich Hundebesitzer für eine sehr lange Zeit an ihr Tier. Diese Tatsache sollte sich jeder vor der Anschaffung eines Hundes bewusst sein.
Anfallende Kosten für einen Hund
Zuallererst sind hier die Ausgaben für die Anschaffung des Hundes selbst zu nennen. Reinrassige Tiere aus guter Zucht sind nicht unter 400 Euro zu bekommen. Wohlgemerkt
handelt es sich hier um den Einstiegspreis einiger Rassen. Hände weg von "Billig-Welpen": sie kommen häufig aus Fernost, die Zuchtbedingungen sind katastrophal und die Hunde häufig krank. Wer einer armen Seele aus dem Tierheim ein neues Zuhause geben will, der muss mit einer Schutzgebühr von etwa 200 Euro rechnen. Die Futterkosten können sehr stark variieren - auch hier sind die Größe des Tieres und die Art der Ernährung entscheidend. In regelmäßigen Abständen sind Impfungen notwendig. Ist der Hund krank, so können die Tierarztkosten leicht den dreistelligen Eurobereich erlangen. Zu den weiteren Kosten zählen die Hundesteuer (je nach Hund und Gemeinde ca. 30 - 150 Euro im Jahr) und die Ausgaben für die Tierhalterhaftpflichtversicherung. Etwa 60 bis 80 Euro werden dafür im Jahr fällig. Die Tierhalterhaftpflichtversicherung wird jedem Hundebesitzer dringend empfohlen, denn im Schadensfall sind so Herrchen oder Frauchen abgesichert. Alles in allem ist der Hund ein recht kostenintensives Haustier. Wer sich für einen Vierbeiner entscheidet, sollte unbedingt vor dem Kauf prüfen, ob das Familienbudget für einen Hund ausreichend ist.
Text: K. L.
Weitere beliebte Hunderassen:
Schäferhund
Dogge
Berner Sennenhund
Dackel
Pudel
Beagle
Boxer
Collie
Labrador
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