Die Zeckensaison beginnt: Das ist jetzt wichtig

So kann man sich vor Zeckenbissen schützen

Zeitung zum Thema Gesundheit
Foto: © Zerbor

Mit den ersten Frühlingssonnenstrahlen und einer konstanten Temperatur von über sieben Grad Celsius kommen sie allmählich wieder aus ihren Verstecken: Zecken. Da Familien ihre Freizeit auch in diesem Frühling noch unter gewissen Einschränkungen durch die Pandemie planen werden, spielt Zeckenschutz eine besonders wichtige Rolle. Schon bei einem Waldspaziergang mit Kindern sollte man einiges beachten. So kann man sich vor Zeckenbissen schützen:

Impfen in Risikogebieten

Eine Zecke kann beim Biss verschiedene Krankheitserreger übertragen. Während es gegen Borreliose keine Impfung gibt und die Stichstelle daher noch einige Zeit beobachtet werden muss, können sich Familien gegen das FSME-Virus besser schützen.
FSME, die Frühsommer-Meningoenzephalitis, ist eine Viruserkrankung, die zu einer Entzündung der Hirnhaut führen und schwere Verläufe nehmen kann. Die Impfung muss in drei Schritten erfolgen, weshalb ein Start spätestens jetzt im März erfolgen sollte. Sie empfiehlt sich vor allem für all jene, die in einem FSME-Risikogebiet wohnen oder regelmäßig in eines reisen.

Tipps für die Abwehr der lästigen Plagegeister

Wer in der Natur unterwegs ist, wollte sich natürlich auch mit FSME-Impfung vor Zeckenbissen schützen. Die wohl wichtigste Maßnahme dabei ist, sich nicht in zu hohem Gras oder Gebüsch aufzuhalten. Darüber hinaus sollten in der Natur stets lange Kleidung und geschlossenes Schuhwerk getragen werden. Die Hose am besten in die Socken stecken, damit keine Zecke in die Hosenbeine kriechen kann. Ein gut wirksames Repellent sollte ebenfalls genutzt werden.
Nach dem Ausflug ist es wichtig, den Körper zügig abzusuchen, um Zecken noch vor dem Biss erwischen zu können. Bei Kindern sollte auch der Kopf genau angeschaut werden, da Zecken sich bei ihnen aufgrund der geringeren Körpergröße gerne auch in höheren Gefilden einfinden. Lesen Sie auch: Was tun beim Zeckenbiss?