Betreuung der Enkelkinder

    • Betreuung der Enkelkinder

      Als Oma oder Opa springt man ja doch gerne mal ein, wenn die Eltern ihr Kind nicht selbst vom Hort abholen können oder wenn die Eltern abends mal weggehen möchten.
      Wie oft betreuen Sie Ihre Enkelkinder und was machen Sie mit ihnen während der Betreuung?
    • Ich habe jetzt schon so manches mal auf meinen kleinen Enkel aufgepasst. Auch schon über Nacht. Eigentlich mache ich das auch gerne, aber meine Tochter ist so ekelhaft zu mir. Es fängt schon damit an, das sie sich nur noch meldet, wenn sie mich zum Babysitten braucht. Bevorder Kleine kam, haben wir einmal pro Woche zusammen gefrühstückt und täglich Kontakt. Doch nun kommt von ihr nichts mehr ausser patzige Antworten, angezicke bei Anrufe oder Fragen. Beim letzten mal als der Kleine hier war, hat mein Jüngster (8 Jahre ) sich zu dem Baby unters Trapetzspiel gelegt und mit ihm gespielt. Das habe ich fotografiert und über whatsapp zu meiner Tochter geschickt. Promt schrieb sie zurück, was das da fúr ein fremdes Kind bei ihrem Kind sei, das sie und ihr Mann nicht wollen das fremde Sascha ansehen und anfassen. Sie ist völlig ausgerasstet. Ich habe ihr dann zurück geschrieben, das ich mein Kind nicht der Stube verweisen werde, nur weil ihr Kind auf dem Boden liegt zu spielen. Darauf meinte sie promt, das dass Kind doch nicht ihr kleiner Bruder sei.

      Sie hat sich dann am nächsten Tag dafür entschuldigt, dennoch denke ich, geht sie zuweit. Wenn der Kleine hier ist soll ich ihn auch nirgends mit hinnehmen. Sie will dann meine Zeit einteilen und ihr kleiner Bruder soll dann auf alles verzichten wie zum Beispiel sein Fußball.

      So habe ich da keine Lust zu auf Sascha aufzupassen, auch ihre permanente Unfreundlichkeit geht mir gegen den Strich. Das nächste mal bin ich echt am überlegen, ob ich ihr ein NEIN gebe und nicht aufpasse. Sogar mein Schwiegersohn hat schon öfter zu ihr gesagt, das sie damit aufhören soll, weil sonst keiner mehr auf Sascha aufpassen will. Ganz besonders enttäuschend finde ich auch, das dass Babysitten für meine Tochter eine Selbstverstädlichkeit ist, doch das sollte es nicht sein!!!
    • Oh, da sind aber echte Spannungen bei Euch drin!

      Nein, es ist keinesfalls eine Selbstverständlichkeit, das Du auf das Baby Deiner Tochter aufpasst. Und Du musst Dir auch diese Schnippigkeiten nicht gefallen lassen! Die Idee, einfach mal "Nein" zu sagen, würde ich begrüßen. Du bist doch immer noch ein freier Mensch und kannst Dir Deine Zeit frei einteilen. Wenn Deine Tochter damit nicht leben kann, dann muss sie sich nach einer anderen Betreuungsmöglichkeit umschauen.
    • Am 19.6 habe ich das letzte mal gesittet weil meine Tochter und Schwiegersohn zur Hochzeit waren. Letze Woche, am 24.6. habe ich sie angerufen , abends um 19:40 Uhr weil ich fragen wollte, ob mein Schwiegersohn mir eine paar Partysonnen besorgen kann. Die beiden sind Bäcker. Da plafft und zickt sie mich an, warum ich sie jetzt anrufen würde, wir wissen doch alle das der Kleine nun schlafen solle und jetzt sei er wieder wach. Wenn ich Partysonnen will, soll ich im Laden anrufen.

      Darauf hin habe ich ihr gesagt, das ich mir solche Frechheit nicht bieten lassen werde und dann hab ich aufgelegt.
      Seit dem habe ich nichts mehr von ihr oder auch vom Schwiegersohn gehört.
      Am 19.7. heiratet ihre bestet Freundin, mal sehen!!!
    • Vielleicht setzt Ihr Euch alle mal gemeinsam an einen Tisch. Ich glaub da hilft nur miteinander zu reden. Irgendwie klingt das für mich so, als wäre Deine Tochter ziemlich genervt, vielleicht ist sie auch überfordert mit dem Baby und ihrer Arbeit und will es nicht zugeben. Das Du Dich aber zurückziehst, wenn Du nur angepflaumt wirst, ist auch verständlich. Da würde ich dann auch nicht mehr freiwillig helfen.
    • Genervt, das mag warscheinlich sein. Von der Arbeit wohl eher nicht, denn sie geht höchstens einmal pro Woche. Sie ist auch zu ihrem Mann sehr zickig. Mit dem Baby kommt sie sehr gut zurecht.
      Zusammen setzen werde ich mich mit ihr sicher nicht, ich werde sie auflaufen lassen. Das wird sie merken, hinterher laufen werde ich ihr ganz sicher nicht.
      Sie fährt ja auch zu inren Freunden, Bekannten, gehen in die Stadt und all sowas, nur hier meldet sie sich nicht.
      Genervt ist sie warscheinlich vom geplanten Hausbau, denn da darf man sie gar nicht drauf ansprechen, dann explodiert sie sofort. Auch wenn man ihren Mann danach fragt, explodiert sie .
      Die Hormone können es jedenfalls nicht mehr sein, der Kleine wird nächste Woche 3 Monate alt. Ich denke der Grund ihrer unfreundlichen Art ist, das nicht alles nach ihrer Nase tanzt und das passt ihr nicht. Das war früher schon so bei ihr, nur nicht ganz so schlimm.
    • Die Hormone spielen auch noch 3 Monate nach der Geburt verrückt, wenn dann noch Stress mit dem Hausbau ansteht und die Nächte zu kurz bzw. die Tage einfach zu lang sind, kann man schon mal unsachlich werden. Ich stehe auf dem Standpunkt, den flussrose vertritt: Einfach mal "nein" sagen. Gefallen lassen würde ich mir das Verhalten auch nicht. Aber miteinander reden würde euch sicher weiter bringen.
    • Sage ich das mal so: ich habe 3 Kinder aufgezogen und als sie kamen, waren es auch alle Babys :D , ich war nicht so unfreundlich.

      Sascha ist ein sehr pflegeleichtes Baby, schreit nicht und schläft Nachts 8 bis 8, 5 Stunden durch.
      Mit dem Hausbau sind sie ja noch nicht mal angefangen, nicht mal die Papiere sind eingereicht, was macht also daran Stress? Wenn die schon am bauen wären, dann könnte ich das ja verstehen.
      Das eine mal das sie pro Woche arbeiten geht ( wenn sie das überhaupt noch macht ) , kann sie auch nicht so stressen, im gegenteil, das bringt ihr Abwechslung und sie sieht mal was anderes.

      Ich habe für mich beschlossen, micht nicht bei ihr zu melden, mal abwarten wie lange sie sich Zeit läßt.

      Unser Schwiegersohn hat sich gestern per whatsapp bei meinem Mann gemeldet und fragte nach Motorröl welches mein Mann ihm immer von der Firma mitbringt.
    • Sie war am Samstag hier, mit Mann und Kind, baden im Pool und danach haben wir gegrillt.


      Ich denke nicht das ich in der nächsten Zeit eine Verbesserung erwarten kann. Wie ich Samstag rausbekommen habe, steckt da wohl weitaus mehr hinter. Sie hat mir wörtlich gesagt, das sie ihr nun ihr Baby hat, ihren Mann braucht sie nicht, sie hat keinen Bock mehr auf ihn.
      Die beiden streiten auch recht viel und ich muss ehrlich sagen, das mein Schwiegersohn mir richtig leid. Er macht und kümmert sich, gibt sich Mühe ohne Ende, versucht ihr jeden Wunsch von den Augen abzulesen, er ist ein sehr guter Mann. Doch sie knallt ihm an den Kopf das sie keinen Bock mehr auf ihn hat. Wie muss er sich fühlen??
      Ich möcht ihm gerne helfen, ich möchte meiner Tochter zu gerne mal die Augen öffnen und ihr sagen, das ein Baby / Kind kein Spielzeug / Partnerersatz ist, doch mein Mann sagt das ich mich nicht einmischen soll weil sie mir dann irgendwann Vorwürfe machen wird.
      Doch mein Schwiegersohn kann sich mit seinen gerade 22 Jahren überhaupt nicht durchdetzen und sagt ihr wohl auch nicht die Meinung um sie zurück auf den Teppich der Tatsachen zu holen. Ich fühle mich Hilflos!!!
    • Oft steckt mehr dahinter als man denkt. Oh Mannomann, da wird sich sicher noch einiges in nächster Zeit bei euch abspielen. Sagen wir mal so: gut, dass du zu beiden Eltern deines Kindes Kontakt hast und als erfahrener Ansprechpartner zur Verfügung stehst, wenn sie dich brauchen sollten. Ich wünsche dir schon mal jetzt gute Nerven. Letztendlich werden das deine Tochter und ihr Partner unter sich ausmachen müssen. Entscheidungen kannst du ihnen eh nicht abnehmen, sie sind erwachsen und auch da muss man seine eigenen Fehler machen, um zu lernen. So blöd das auch klingt.
    • Sicher müssen sie ihr eigenen Fehler machen, doch sich gleich zu trennen, scheiden lassen ist ein ganz anderes Kaliver. Ich denke das sollte gut überlegt sein! Hier geht es nicht mehr einfach nur um eine Beziehung zu beenden, hier gibt es ein Baby. Gerade meine Tochter sollte esganz genau wissen, wie es ist ohne Vater aufzuwachsen, was für Probleme das mit sich bringt undvom Stress mal ganz zu schweigen, sie ist ein Scheidungskind. Sie war darmals 5 Jahre alt als ich von ihrem Vater weg bin.
    • Heute Abend rief meine Tochter mich an. Sie erzählte mir von ihrer Gesundheit und irgendwann habe ich sie gefragt, ob siesich scheiden lassen will. Was soll ich sagen? Sie sagte sofort NEIN, sie will gar nicht ohne ihren Mann sein. Auch hat sie meinen Rat befolgt und sich mit ihm ausgesprochen. Mir viel ein Srein vom Herzen, ich konnte auch deutlich hören, wie erleichtert sie sich fühlt. Sie sprach richtig befreit.
      Nun hoffe ich das die beiden ihre Fröhlichkeit schnell zurück finden damit es allen wieder gut geht.
    • Kann es sein das es nur eine Überforderungsreaktion von ihr war? Liegen echte Probleme vor, dann ist nach einem Gespräch ja nicht gleich wieder "alles gut".

      Also zu sehr einmischen würde ich mich an Deiner Stelle da nicht. Das ist meist nicht gut und führt nur zu noch mehr Spannungen.
    • Nun ja, sie hat mich letzten Samstag ja um Hilfe bzw. Meiner Meinung gefragt und ich habe beiden gesagt, das sie miteinander sprechen müssen. Mehr kann ich eh nicht tun.

      Sie sagt, das alles wieder gut ist, doch wirklich glauben kann ich es auch nicht. Gestern waren sie kurz hier, ich muss sagen das es schon etwas lockerer zwischen den beiden war, aber dennoch noch nicht gut. Auch denke ich das es nocht Zeit braucht, bis es wieder so ist wie vorher. Dafür geht es schon zu lange schief.

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