Wie nun damit umgehen, richtig fördern? ??

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    • Wie nun damit umgehen, richtig fördern? ??

      Da mein Sohn ja immer zu Theater bei den Hausaufgaben macht und ich ihn nun auch schon ein paar mal von der Schule holen musste wegen seinem Verhalten, sind wir schon ein halbes Jahr bei der Caritas mit ihm um Hilfe zu bekommen. Nun sollten wir mit Ihm zum Neurologen gehen, was ich auch tat. Gestern wurde er getestet und unterzog sich eine ADS Ausschlussdiagnostik.
      Raus kam dabei nun, das mein Sohn im Bereich Lernen /Glr hochbegabt ist und im Bereich Squentiell / Gsm liegt er zwar im normalen Bereich, aber auf Kinder in seinem Alter, eben viel höher, sagte der Arzt.
      Die anderen Bereiche fallen alle im normalen Bereichen, aber mit 100 und 106 eben auch nicht niedrig.
      Im Lernen / Glr hat er ein IQ von 131.

      Damit haben wir nicht gerecht. Nun müssen wir Lösungen finden, ihn richtig zu fördern und auch wir müssen lernen damit umzugehen.
      Aber wie??? Und was sind die richtigen Lösungen? ??
    • Hallo Gilfy,

      das war sicherlich eine Überraschung für euch.
      Ich würde nun erstmal mit der Lehrerin deines Sohnes darüber sprechen. Vielleicht gibt es in eurem Umgebung ja auch eine Selbsthilfegruppe, in der ihr erstmal Infos bekommt und mit anderen Betroffenen sprechen könnt.
      Auch bei uns auf der Seite findest du einige Infos zum Thema Hochbegabte Kinder.

      Also ich würde mich jetzt nicht verrückt machen, sondern lieber Informationen sammeln und alles verarbeiten.
    • Da kannst du aber mal von ausgehen, ich habe gut gestaunt und kann es eigentlich nicht wirklich glauben.

      Ja, Infos sammeln, das versuche ich auch gerade, ist nur nicht so einfach. Das was im Internet steht, gibt nicht wirklich Antworten, mein Mann hat sich gar nicht geäußert und meinte nur das wir da jetzt nicht gleich drüber reden müssen. Ich jedoch sehe das anders, denn ich denke das es dem Kind erst gut gehen wird, wenn wir ihm helfen können.


      Mit der Lehrerin müssen wir natürlich auch sprechen, das aber möchte ich gerne mit unserer Sychologin von der Caritas machen. Ich befürchte nur, das die Schule hier dem Kind nicht das bieten kann, was er braucht. Es ist nur eine ganz kleine Schule mit ca 60 Kindern und 5 Lehrerinnen.
    • Hallo Gilfy,
      schade, dass dein Mann anderer Meinung ist. Ich denke auch man sollte nun versuchen das Beste für das Kind herauszuholen.
      Mit der Lehrerin würde ich dennoch schnellstmöglich sprechen. Gerade, wenn die Schule so klein ist und vielleicht gar keine Möglichkeiten hat deinen Sohn zu fördern, ist es wichtig sich rechtzeitig um eine andere Schule zu kümmern. Bei der Wahl kann dir dann die Lehrerin vielleicht helfen.
    • Vielleicht ist mein Mann etwas überfordert mit der Diagnose und muss das erstmal verdauen!
      So geht mir das ja ein Stück weit auch, dennoch versuche ich Infos zu bekommen.
      Ich denke das ein Schulwechsel richtig wäre, zumal unser Sohn hier in der Schule eh schon einen schweren Stand hat weil er immer so ausrasstet. Wir wohnen auf dem Land, ziemlich weit weg von allem, bis jetzt habe ich hier in der Nähe keine Schule für solche Kinder gefunden.
    • So viele verschiedene Meinungen, jeder sagt was anderes, keiner ist sich einig und mich nervt das ganze einfach nur noch!
      Jetzt heißt es auf einmal, das mein Sohn nur Teil Hochbegabt ist! Weil er von 4 Testbereichen nur bei einem Bereich so hoch abgeschnitten hat, eben mit diesem IQ von 131.
      Ich habe keine Ahnung was das nun wieder bedeuten soll! Braucht er nun Förderung oder doch nicht?
      Was ist der Unterschied zwischen Teil hochbegabt und nur hochbegabt?
      Ich habe schon gegooglt, aber keine Antworten zu meinen Fragen gefunden !
    • Das ganze ist viel komplizierter als du dir vorstellen kannst, leider!

      Gespräche habe ich geführt mit d3m Neurologen, mit unserer Diplomsychologin bei der unser Sohn ist, mit der Klassenlehrerin, meiner Schwägerin, meiner Freundin und natürlich mit meinem Mann.


      Kompliziert ist das ganze, weil unser Kind ständig Wutanfall bekommt und sich dabei nicht im Griff hat. Schlagen, boxen, treten, beschimpfen, brüllen und schreien, eben das ganze Programm und das nicht nur anderen Kindern gegenüber , sondern auch uns Elter, Lehrern und anderen Erwachsenen.
      Dieses Verhalten ist auffällig und solange er das nicht unter Kontrolle hat, steht er sich selbst im Weg und kann nicht gefördert werden.
      Echt schwierig das ganze, denn noch wissen wir nur, das dieses Verhalten nicht vom ADHS kommt, weil dieses eben ausgeschlossen wurde. Was hat er nun, warum tickt er soaus, was ist die Ursache, alles Fragen worauf wir noch keine Antwort haben. Dann steht noch offen, wie und was wir dagegen tun können!
      Solange das nicht geklärt ist, kann der Junge nicht gefördert werden.
    • Eigentlich nicht wirklich! Wie es immer so ist wenn Mutter die Zeit davon rennt, zieht sich alles hin.
      Ich habe für meinen Sohn einen Termin am 9.6. in einer Klinik für Kinder und Jugendsychatrie gemacht. Am 31.5. habe ich einen Termin bei der Kinderärztin, die gut weiß von all dem noch nichts und ich denke das es nun an der Zeit ist, sie ein zuweihen. Sie bekommt zwar die ganzen Arztberichte, und wundert sich warscheinlich :D .
      Die Autismus Diagnostik habe ich erstmal nach hinten verschoben, ich denke das ein Kindersychologe ihm / uns wohl eher helfen kann. Vielleicht reagiert er ja wirklich nur so, weil er unterfordert ist, vielleicht aber auch, weil er scho viele schreckliche Sachen miterleben musste. Sicher ist aber, das er hilfe braucht um da wieder raus zu finden, denn wir wissen ja alle selbst, wie schwer schlechte Gewohnheiten abzulegen sind.
      Ich brauche noch Geduld!
    • Hochbegabte haben es schwer..

      Viele hochbegate Kinder haben es schwer sich sozial anzupassen... was wichtig wäre wäre vor allem soziale Kontakt ezu fördern.. ein Verein, wo zb ältere Kinder sind(um seine Liga zu fördern) mit jüngeren Kindern kann er wrsl auch wenig anfangen... weil er intelligenter ist als diese.. um den Anschluss aber nicht zu verlieren wäre wichtig, dass er mit Kindern seines Entwicklungsstandes in Berührung kommmt. Bezüglich Schule würde ich auch mit der Lehrerin reden.. die weiß bestimmt einen Rat.. eventuel Schulwechsel !
    • Ein Schulwechsel steht derzeit nicht zur Frage, einfach weil Luca nicht wechseln möchte und weil er troz seiner Aggressivität jede Menge Freunde da hat, mit denen er auch Nachmittags spielt. Ich muss dazu sagen, das es in den letzten 4 Wochen ganz gut läuft mit ihm. Er hat bis heute niemanden weh getan, nur sein ständiges gemecker und gebrülle macht mich ziemlich fertig. Im Moment ist es aber nur zuhause so, von ausserhalb kommen keine Klagen, gott sei dank.
      Die Autismus Diagnostik habe ich nun doch an Angriff genommen, weil eben viele hochbegabte Menschen an Asperher Autismus leiden. Aber auch da warte ich noch auf einen Termin, die wollen mich diese Woche anrufen.

      Um Luca und uns das ganze etwas leichter zu machen, bis wir Ergebnisse haben, habe ich ihm eine Smeililiste gemacht. Sie beinhaltet nur Punkte die mit seinem Verhalten zu tun haben. Abends gehe ich sie dann mit ihm zusammen durch. Er kanndann seine Erfolge sehen ( oder eben die traurigen Smeilis ). Das scheint ihm zu helfen, erstmal. Ist natürlich keine Dauerlösung!

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