Eine App für Schwangere: Neue Entwicklung soll Situation verbessern

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Foto: © Zerbor

Die Gründung einer Familie ist für viele Menschen nach wie vor eines der wichtigsten Lebensziele. Selbst in Krisenzeiten wie einer globalen Pandemie haben viele Paare weiterhin einen Kinderwunsch. Womit manche nicht rechnen: Es ist heute schwer, eine Hebamme zu finden. Die schlechte Versorgung abfedern soll nun eine neu entwickelte App.

Mutter und Tochter gestalten praktische Hilfe

Im Land Kreis Günzburg, direkt an der Grenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern, liegt das Kammeltal. Hier lebt die ehemalige Hebamme Martina Langer-Kirmayer, deren erwachsene Tochter Amrei Expertin im Bereich Wirtschaftsinformatik ist. Schon vor einiger Zeit fiel Langer-Kirmayer auf, dass Frauen auf dem Land oft große Schwierigkeiten haben, eine Hebamme zu finden und dass sich diese Situation aufgrund der Pandemie noch einmal verschlechtert hat. Aus der Motivation heraus, eine Lösung anbieten zu wollen, gründeten Mutter und Tochter „PreParents“.

Geburtsvorbereitung und Betreuung nach der Geburt per App

In der gemeinsam entwickelten App finden werdende Eltern unterschiedliche Hilfsangebote. So gibt es verschiedene Checklisten sowie Tipps in einer kostenfreien Basis-Version. Wer fünfzig Euro zahlt, erhält außerdem einen digitalen Geburtsvorbereitungskurs oder einen Elternkurs. Hier haben sich die beiden Gründerinnen auf anschauliche und leicht nachvollziehbare Inhalte, unter anderem auch per Video, fokussiert. Sie hoffen, dass die App in Zukunft auch von Krankenkassen bezuschusst werden kann. Dann nämlich stünde das Angebot noch mehr Eltern zur Verfügung.

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