Zu Fuß zur Schule? Warum das wichtig ist

Den Schulweg allein bewältigen

Zeitung mit Nachrichten Foto: © Zerbor

Am zehnten Juni war Kindersicherheitstag. Dieses Datum wird alljährlich dazu genutzt, Eltern, Großeltern und auch die restliche Bevölkerung darüber zu informieren, was in Sachen Kindersicherheit besonders wichtig ist. In diesem Jahr im Mittelpunkt stand vor allem die Frage nach dem richtigen Schulweg. Immer mehr Eltern nämlich tendieren dazu, ihre Kinder bis zur Schule zu fahren, da sie ihnen die Gefahren des Straßenverkehrs ersparen möchten. Das allerdings ist gleich auf zweierlei Wegen ein Fehler.

Kinder lernen nicht durch bloßes Reden

Natürlich ist es wichtig, dass jedes Kind seinen Schulweg sicher und mit dem richtigen Verantwortungsbewusstsein gehen kann. Eltern sollten daher unbedingt dabei sein, wenn ABC Schützen in den ersten Wochen zur Schule laufen. So lernen Kinder, an welchen neuralgischen Punkten im Straßenverkehr besondere Vorsicht gefragt ist und auf was es ankommt. Wer seinen Kindern allerdings nur erzählt, was im Straßenverkehr wichtig ist, riskiert den tatsächlichen Lerneffekt. Sind Kinder dann Jahre später zwangsläufig alleine unterwegs, klafft eine Lücke zwischen Theorie sowie Praxis und es kann zu gefährlichen Situationen kommen. (Lesen Sie auch: Verkehrserziehung für Kinder)

Fahrende Eltern sind ein Risiko

Hinzu kommt die Tatsache, dass volle Schulparkplätze und Staus vor Schuleingängen tagtäglich für Durcheinander sorgen. Kinder, die hier zur Schule laufen, sind mit einer großen Anzahl an Fahrzeugen konfrontiert und auch Eltern hinter dem Steuer verlieren nicht selten den Überblick. Dass es ausgerechnet um Schulen herum zu einem vergrößerten Risiko für Unfälle kommt, lässt sich daher meist auf Eltern selbst zurückführen. Das sollten Mütter und Väter stets bedenken, bevor sie sich am Morgen hinter das Steuer setzen.

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