Vornamen-Kreativität: Für Kinder nicht immer leicht

Das Wort Baby
Foto: © Sandra Thiele

Dem eigenen Kind einen Namen zu geben, ist eine ganz besondere Aufgabe. Immerhin wird dieser eine Begriff das gesamte Leben prägen und sich kaum mehr verändern lassen. Dass Eltern zunehmend auf außergewöhnliche bis skurrile Namen setzen, bereitet Psychologen daher Sorge. Sie geben zu bedenken, dass sehr seltene oder auch seltsame Namen das Leben erschweren können.

Welche Namen werden gewählt?

Viele Eltern können sich nicht vorstellen, ihrem Kind einen Namen zu geben, den es bereits gibt oder der gerade im Trend liegt. Sie entscheiden sich daher ganz bewusst dazu, gegen den Strom zu schwimmen. In einer Liste der Gesellschaft für deutsche Sprache wird das schnell deutlich. Hier sind Namen wie Horatio, Daeneris, Herakles, Odin, Treasure oder auch Hurricane zu finden. Sogar Tequila und Lemon kommen vor. Abgelehnt wurden indessen Anträge von Eltern, die ihre Kinder beispielsweise Peanut, Urmel, Ferrari oder Batman nennen wollten.

Bei der Namensvergabe an die Zukunft denken

Psychologen äußern sich hinsichtlich solch kreativer Namen kritisch. Eltern sollten, dem Wohl ihres Kindes zuliebe, Namen wählen, die den Lebensweg nicht erschweren. Sehr exotische Begrifflichkeiten nämlich sorgen auch in der heutigen Gesellschaft noch für Befremden beim Gegenüber. Das kann in der Schule oder auch dem späteren Arbeitsleben zu Ausgrenzung und Benachteiligung führen.
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