Studie: Hunde können Kinder vor allergischen Erkrankungen schützen

Gesund leben mit Hund

Verschiedene Hunde
Foto: © Erik Lam

Der größte Wunsch vieler Kinder ist es, ein eigenes Haustier zu haben. Vor allem Hunde haben es Jungen und Mädchen angetan, weswegen in immer mehr Familien regelmäßig über die Anschaffung eines pelzigen Vierbeiners diskutiert werden muss. Dass Hunde nicht nur die Psyche positiv beeinflussen, sondern auch gesundheitliche Vorteile mit sich bringen können, zeigt nun eine Studie der John Hopkins University in der US-amerikanischen Stadt Baltimore.

Schon Neugeborene können profitieren

Wie die Forscher herausfanden, entwickeln Neugeborene, in deren Haushalt schon vor der Geburt ein Hund lebte, seltener Hauterkrankungen mit allergischen Ursachen. Diese Erkenntnis ermöglichte die genaue Untersuchung von Proben aus insgesamt 180 verschiedenen Haushalten. Hierbei kristallisierte sich heraus, dass nicht explizit allergieauslösende Stoffe in Hundehaushalten eine schützende Wirkung entfalten können. Dies bezieht sich nicht nur auf Ekzeme, sondern auch auf Beschwerden, die mit allergischem Asthma zusammenhängen. Selbstverständlich jedoch gilt das nur, wenn die betreffenden Kinder keine Hundeallergie haben. Bei Katzen und anderen Tieren im Haushalt zeigte sich dieser Effekt nicht.

Hund oder nicht? Eine wichtige Frage

Selbstverständlich wollen Eltern nur das Beste für ihre Kinder. Die positiven Effekte von Hunden auf die körperliche und psychologische Gesundheit der Jüngsten sollten hier jedoch nicht zu vorschnellen Entscheidungen führen.

So muss natürlich auch überlegt werden, ob die eigene Familie tatsächlich dazu in der Lage ist, einem Hund mit all seinen Bedürfnissen gerecht zu werden. Ist dies nicht der Fall und fehlt Eltern aufgrund ihres Jobs oder anderer Verpflichtungen schlichtweg die Zeit, so ist es nur richtig, sich gegen den vierbeinigen Begleiter zu entscheiden.

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