Sommerferien: Zeit zum Üben?

Lernen in den Sommerferien

Schüler in der Schule
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Ganze sechs Wochen haben Schüler und Schülerinnen bald schulfrei. Die großen Sommerferien werden jedes Jahr aufs Neue mit großer Vorfreude erwartet. Nach dem Zeugnis jedoch steht häufig fest, dass auch die freie Zeit nicht gänzlich ohne Lernen ablaufen sollte. Für Problemfächer zu arbeiten, kann schwerfallen. Eltern sollten ihren Kindern in diesem Fall helfend zur Seite stehen. Doch sollte das Lernen in den Sommerferien nicht überhand nehmen!Lesen Sie auch: Gründe für schlechte Noten und Sitzen geblieben – Was tun?

Ein Plan am Anfang der Ferien ist sinnvoll

Mit dem Zeugnis in der Tasche und einem ganzen Schuljahr hinter sich wollen die wenigsten Schüler und Schülerinnen sofort mit dem Lernen für das nächste Jahr beginnen. Kein Wunder, immerhin sind die letzten Klassenarbeiten gerade einmal wenige Wochen her. Eltern sollten das berücksichtigen und ihre Kinder dennoch darum bitten, einen gemeinsamen Plan aufzustellen. Hier kann vermerkt werden, wann Zeit zum Lernen investiert werden soll. So fällt es leichter, sich auf die kleinen Einheiten einzustellen und Diskussionen lassen sich vermeiden.

Zeit zum Entspannen muss sein

Auch eine schlechte Note in einem Hauptfach sollte Eltern nicht dazu verleiten, ihre Kinder stark unter Druck zu setzen. Wer die gesamten Ferien über viele Stunden lernen und arbeiten muss, kann sich nicht richtig erholen. Das Ergebnis ist dann nicht selten eine mangelhafte Abrufbarkeit von Leistung im nächsten Schuljahr. Deutlich angenehmer und zielführender sind moderate Lerneinheiten und gegebenenfalls die Inanspruchnahme von Nachhilfe-Gruppen, die in den Ferien zeitlich begrenzt stattfinden. Mehr zum Thema Nachhilfe Unterricht