Deutschlands Schüler immer öfter gestresst

Schüler leiden unter Stress

Zeitung zum Thema Gesundheit
Foto: © Zerbor

Kinder in Deutschland, so glauben viele, genießen ein entspanntes Dasein fernab übermäßiger Pflichten. Dass dies jedoch nicht den Tatsachen entspricht und dass vor allem Schüler in der Bundesrepublik immer stärker unter Stress leiden, zeigt eine Studie der DAK. Hier wird deutlich: Auch Kinder und Jugendliche sind dringend auf Hilfe angewiesen, wenn es um die Bewältigung zahlreicher Anstrengungen geht.

Zu hohe Belastung keine Seltenheit

Im Rahmen der Studie fanden die Verantwortlichen des Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung heraus, dass knapp 43 Prozent der befragten Jugendlichen und Kinder unter einer zu hohen schulischen Belastung leiden. Mädchen fühlen sich indes noch häufiger gestresst als Jungen. Dass diese Belastung auch körperliche Symptome auf den Plan treten lässt, ist ein weiterer Fakt. Typische Stresssymptome wie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und auch Rückenprobleme sind an der Tagesordnung. Darüber hinaus hat jeder dritte betroffene Schüler mit Schwindel und Schlafstörungen zu kämpfen.

Stressbewältigung als zentrales Thema

Wie sich zeigte, greifen schon Schüler häufiger zu Energy Drinks, um sich dem Schulalltag gewachsen fühlen zu können. Auch Alkohol spielt immer früher eine Rolle im Leben der Betroffenen. An dieser Stelle sind Eltern und Schulen gleichermaßen gefragt. Es ist wichtig, dass Kinder schon früh mit Stresssituationen umzugehen lernen und sich im Alltag auf einen sinnvollen Ausgleich verlassen können. Sport, Entspannungstechniken und das Erkennen und Berücksichtigen eigener Grenzen sind dann Punkte, die dauerhaft zu einem sinkenden Stresslevel führen können.

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