Alla Hopp! Anlagen, die Jung und Alt verbinden sollen

Sportanlagen für alle Generationen

Kinder springen in die Luft
Foto: © Cherry-Merry

Dietmar Hopp ist vielen Menschen vor allem als Mitgründer des Softwareriesen SAP und als Unterstützer des Bundesligisten 1899 Hoffenheim bekannt. Dass er sich mit der Dietmar Hopp Stiftung jedoch für mehr als Fußball einsetzt und gesunde Bewegung und die Begegnung von Generationen vorantreiben möchte, ist dabei weniger bekannt. In der Metropolregion Rhein-Neckar sind diese Mühen nun jedoch immer deutlicher sichtbar. Der Bau der „alla hopp!“-Anlagen in neunzehn verschiedenen Gemeinden nimmt Fahrt auf. Geboten werden soll hier ein Bewegungsangebot für die gesamte Familie, das nicht nur Kinder und Eltern, sondern auch Senioren einschließt. Lesen Sie dazu auch: Sportarten für Familien

Bewerbungsverfahren und erste Anlagen

Welche 19 Gemeinden sich über den Bau einer solchen Bewegungs- und Begegnungsstätte freuen konnten, wurde in einem langwierigen Bewerbungsverfahren beschlossen. Ganze 127 Gemeinden und auch Städte bewarben sich schon 2013 bei der Dietmar Hopp Stiftung und hofften auf eine Zusage. In 2014 erfolgte dann die Auswahl der Gemeinden, in denen Familien künftig ein zusätzliches Freizeitangebot nutzen können. Während die Anlagen in Deidesheim, Abtsteinach, Schwetzingen, Rülzheim und Schwarzach schon seit 2015 bestehen, konnte sich auch Bürstadt im Hessischen Ried am 24. Juni 2016 über die Eröffnung der Anlage freuen. Weitere Städte, in denen es künftig mehr Bewegung für Familien geben soll, sind unter anderem Heidelberg, Schwetzingen, Sinsheim und auch Hemsbach. Insgesamt entstehen der Stiftung für den Bau aller 19 Anlagen Kosten in Höhe von 42 Millionen Euro.

Der Gedanke hinter „alla hopp!“

Mit den Anlagen will die Dietmar Hopp Stiftung vor allem Bewegung im Alltag fördern. Diese wird durch den Aufbau von bis zu vier Modulen geboten. Ein Spielplatz für Kleinkinder, ein besonderer Bereich für Schulkinder, ein Parcours für Jung und Alt sind Bestandteil aller Anlagen. Teilweise gibt es mit einem speziellen Bereich für Jugendliche ein weiteres Modul, das jedoch nicht in jeder Gemeinde umgesetzt werden kann. Outdoor-Fitnessgeräte für Senioren, Rollatoren-Rennbahnen, Klettergerüste, Matschanlagen, Schaukeln, Rutschen und vieles mehr sollen hier möglichst alle Altersgruppen zum gemeinsamen Bewegen und Erleben anregen. Lesen Sie auch: Wenn Kinder keinen Sport machen wollen

Einige Freizeittipps für Familien finden Sie auch in unserem Verzeichnis.

Foto: © Cherry-Merry

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