Risikofaktor Hüpfburg – Tipps für Eltern

Vorsicht auf Indoorspielplätzen

Kinder auf einem Indoorspielplatz
Foto: © vitmark

Indoor-Spielplätze sind gerade jetzt im Winter beliebte Ausflugsziele für Familien. Unabhängig von Regen, Schnee und kalten Temperaturen können sich Kinder hier austoben. Dass das jedoch nicht immer sicher ist, beweist ein aktueller Fall aus Winsen in Niedersachsen. Hier verletzte sich ein siebenjähriges Mädchen beim Spiel auf einer Hüpfburg schwer. Eltern sollten daher auch in Indoor-Spielplätzen auf ein verantwortungsbewusstes Handeln und die Beaufsichtigung ihrer Kinder achten. (Indoorspielplätze in Deutschland)

Der Fall Winsen

Verletzungen in Indoor-Spielplätzen sind keine Seltenheit. Dass es dabei nicht nur zu verstauchten Knöcheln und kleinen Schürfwunden kommen kann, zeigte sich vor Kurzem in Winsen. Im konkreten Fall spielte die Siebenjährige auf einer Hüpfburg. Diese wiederum war ausdrücklich nur für Kinder bis zu einem Alter von zwölf Jahren zugelassen. Als ein erwachsener Mann die Hüpfburg nutzte, wurde das Mädchen durch den starken Druck aus der Hüpfburg geschleudert. Es schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf und erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma.

Vorsicht ist das A und O

Nach dem Vorfall in Winsen meldete sich auch Stiftung Warentest zu Wort. Schon 2014 bemängelten die Experten in einem großen Test immer wieder die mangelhafte Sicherheit innerhalb der Spielanlagen. Da umfangreiche und engmaschige Kontrollen jedoch auch in Indoor-Spielanlagen selten vorkommen, sollten auch Eltern den Zustand der Ausstattung im Blick behalten. Lose Teile, Schrauben und defekte Bestandteile von Spielgeräten fallen sonst nicht auf und können zu schweren Verletzungen führen. Es ist ratsam, auch in einem solchen Spielpark stets in der Nähe des eigenen Kindes zu bleiben, um etwaige Gefahren rechtzeitig erkennen zu können.
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