Problemklasse? Was Eltern nach dem ersten Halbjahr tun können

Schüler in der Schule
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Nicht mehr lange dauert es, bis es an deutschen Schulen Halbjahreszeugnisse gibt. Und während viele Familien stolz auf die guten Leistungen ihrer Kinder sind, gibt es in anderen Fällen Grund zur Sorge. Schlechte Leistungen aber sind nicht immer das Resultat mangelnder Fähigkeit, sondern können auch aus einer schlechten Klassengemeinschaft resultieren. Eltern sollten dies ernst nehmen und zügig handeln. (Gründe für schlechte Noten)

Gespräche mit anderen Eltern und Lehrern helfen

Eine „Problemklasse“ zeichnet sich in aller Regel durch viel Unruhe, einen erhöhten Lautstärkepegel und häufige Störungen des Unterrichtsgeschehens aus. Für Lehrer ist es schwer, Kindern in einer solchen Klasse alle Lerninhalte zu vermitteln, da sie vorrangig mit deeskalatorischen Maßnahmen beschäftigt sind. Kinder, die etwas mehr Unterstützung und ein ruhigeres Umfeld benötigen, gehen in einer Problemklasse schnell unter. Daher lohnt es sich, mit anderen Eltern sowie der Klassenlehrkraft zu sprechen und herauszufinden, wie es um die Atmosphäre in der Kindergruppe bestellt ist.

Konsequenzen können für Entlastung sorgen

Zeigt sich im Rahmen solcher Gespräche, dass ruhiges Lernen in der jeweiligen Klasse nahezu unmöglich ist, sollte dies selbstverständlich nicht einfach so hingenommen werden. Es ist wichtig, sowohl Lehrer als auch Eltern in die notwendigen Veränderungsprozesse einzubeziehen und mit den Kindern an einer Verbesserung der Situation zu arbeiten. An einigen Schulen können auch Sozialarbeiter an diesem Prozess mitwirken. Und hilft alles nichts, ist auch eine individuelle Entscheidung nicht falsch. Nach einem Klassenwechsel können sich viele Kinder wieder besser konzentrieren und das nächste Zeugnis liefert Gründe zum Feiern. Lesen Sie auch: Schulnoten belohnen?

Gönnen Sie sich als Eltern doch auch mal einen Valentinstag ohne Kinder!

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