Parodontitis: Eltern als Risikofaktor?

Zahngesundheit der Kinder - Was beachten?

Baby mit Zahnbürste
Paradontitis - Sind Eltern Risikofaktor? - Symbolbild: © epixproductions - stock.adobe. com

Die Zahngesundheit der eigenen Kinder liegt Eltern besonders am Herzen. Oft haben Mutter oder Vater bereits am eigenen Leib erlebt, wie unangenehm die Behandlung von Karies oder auch Zahnfleischentzündungen sein kann. Diese Erfahrung dem eigenen Kind zu ersparen, ist folglich ein häufiges Ziel. Nun berichten Forscher jedoch: Von den Eltern selbst geht bezüglich des Risikos für Parodontitis eine gewisse Gefahr aus. Lesen Sie auch: Zahnpflege für Kinder – Das sollten Eltern wissen

Übertragung der Keime innerhalb der Familie

Wissenschaftler aus den USA, Kanada und Brasilien fanden gemeinschaftlich heraus, dass das Risiko für die Entwicklung einer Parodontitis bei Kindern auch von der Zahngesundheit der Eltern abhängt. Das, weil erkrankte Erwachsene die Keime auf ihre Kinder übertragen, wobei die Erreger selbst unterschiedliche Behandlungen überstehen. Die Forscher weisen nun darauf hin, dass die Gesundheit von Zahnfleisch und Zähnen durch gute Mundhygiene und rechtzeitige Arztbesuche geschützt werden kann. Lesen Sie auch: Mit dem Kind zum Zahnarzt

Besiedelung bleibt bis in das Erwachsenenalter bestehen

Äußerst interessant ist, dass Eltern Keime nicht nur auf ihre Kinder übertragen können, sondern dass dies eventuell sogar noch die Enkelkinder betreffen könnte. Wie die Forscher herausfanden, blieben die Bakterien über Jahre hinweg bis in das Erwachsenenalter Teil der Mundflora betroffener Kinder. Nun wollen die Forscher herausfinden, ob sich die Behandlung einer Parodontitis bei Schwangeren dazu eignet, die Weitergabe der Keime zu unterbinden. Erfahren Sie bei uns auch wie man Kinder zum Zähneputzen motivieren kann.