Geburtenrate: Mehr Babys für Deutschland

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Jahre lang und auch aktuell ist in Deutschland vor allem von Überalterung die Rede. Immer mehr Senioren und immer weniger junge Menschen bestimmen die Bevölkerung in Großstädten und auf dem Land. Nun aber scheint sich das Blatt allmählich zu wenden, denn die Geburtenzahlen steigen. Das berichtet das Statistische Bundesamt und beruft sich dabei auf Zahlen aus 2016 und den Vorjahren.

Wachstumstrend bleibt erhalten

Über 792.000 Babys kamen 2016 in Deutschland zur Welt. Immerhin sieben Prozent mehr als noch in 2015. Schon in den Jahren zuvor stieg die Anzahl Neugeborener stetig an. Inzwischen liegt die Geburtenrate in Deutschland auf einem Wert, der mit dem aus 1996 vergleichbar ist. Es gibt keine Bundesländer, die diesem Trend nicht folgen, weswegen Experten von einem bundesweiten Wachstum sprechen. Dennoch kommen im Westen des Landes prozentual betrachtet mehr Babys zur Welt als im Osten.

1,6 Kinder pro Frau

Die Geburtenziffer lag im Jahr 2016 bei rund 1,6 Kindern pro Mutter. Den Anstieg unterstützen jedoch nicht nur Frauen mit deutscher Staatsbürgerschaft, sondern auch Gebärende aus dem Ausland. Sie nämlich verzeichnen ein prozentuales Wachstum von rund 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Experten sehen auch in der Tatsache, dass auch Frauen bis zu einem höheren Alter von 37 Jahren Mutter werden, einen weiteren Grund für die steigenden Geburtenzahlen. Ob die Zahlen aus 2017 dem Trend ein Ende setzen, bleibt abzuwarten.
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