Umfrage: Finanzbildung in der Schule mangelhaft

Umgang mit Geld zu Hause lernen

Zeitung mit Nachrichten
Foto: © Zerbor

Sich mit Finanzen auszukennen, ist nicht unwichtig. Immerhin kommt jeder Mensch im Laufe seines Lebens mit verschiedenen finanziellen Belangen in Berührung. Vom Handyvertrag über die Immobilienfinanzierung bis hin zur Börse oder der Altersvorsorge sollte auch die Schule einen Beitrag zur finanziellen Bildung leisten. Das allerdings scheint nicht der Fall zu sein. Dabei ist es wichtig den Umgang mit Geld zu erlernen!

Deutsches Institut für Altersvorsorge hat nachgefragt

Das Deutsche Institut für Altersvorsorge beschäftigte sich ebenfalls mit diesem Thema und befragte rund 2.000 Menschen. Sie sollten ihre persönliche Einschätzung hinsichtlich der finanziellen Bildung in Schulen abgeben und zeichneten ein wenig positives Bild. Lediglich 13 Prozent der Befragten waren zufrieden mit der Finanzbildung, drei Viertel hingehen bezeichneten sie als schlecht. Insbesondere Befragte mit höheren Einkommen waren unzufrieden mit der Bildungssituation.

Neue Lerninhalte werden gefordert

Die Diskussion rund um finanzielle Bildung in deutschen Schulen ist indes nicht neu. Schon seit Längerem kritisieren junge Menschen die Tatsache, dass sie im Unterricht viele, für das Leben eher unwichtige Dinge lernen müssen und kaum auf den echten Alltag vorbereitet werden. Experten fordern daher auch weiterhin ein Umdenken. Schülern sollten die wichtigsten finanziellen Aspekte des alltäglichen Lebens nahe gebracht und erklärt werden. So lange das in Schulen nicht passiert, sind Eltern gefragt. Hilfreich kann dabei das Taschengeld sein. Kinder lernen so sich das Geld für einen bestimmten Zeitraum einzuteilen oder auch Geld zu sparen.

Lesenswerte Artikel in unserem Familienportal: